Der Faire Handel wächst 2014 um sagenhafte 26 Prozent in Deutschland

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Der Faire Handel wächst unaufhaltsam in Deutschland. Im letzten Jahr konnten die Verkäufe Fairtrade-zertifizierter Produkte das stärkste absolute Wachstum seit Bestehen des Siegels erzielen: Insgesamt 827 Mio. Euro  gaben die Deutschen im letzten Jahr für fair gehandelte Produkte aus, und damit 173 Mio. mehr als im Vorjahr. Ein Plus von 26 Prozent. Der deutsche Fairtrade-Markt entwickelt sich sehr dynamisch. Die absatzstärksten Produkte Kaffee, Bananen, Blumen und Kakao legen weiter kräftig zu. Die Produzenten­organisationen erhalten neben einem stabilen Mindestpreis eine zusätzliche Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Sie stieg durch die Verkäufe auf dem deutschen Markt um 30 Prozent auf 12,3 Mio. Euro.  

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Die umsatzstärksten Produkte: Kaffee, Bananen, Blumen, Kakao

Der Gesamtabsatz von Fairtrade-Produkten stieg um 44 Prozent auf über 102.990 Tonnen. Kaffee, nach wie vor das Fairtrade-Produkt Nummer eins, legte um 18 Prozent auf 13.020 Tonnen zu. Der Marktanteil liegt bei 2,9 Prozent. Auch zu Fairtrade-Bananen griffen Verbraucher vermehrt: Der Absatz stieg um 62 Prozent auf rund 51.180 Tonnen. Damit tragen gut acht Prozent aller in Deutschland verkauften Bananen das Fairtrade-Siegel. Insgesamt 7.590 Tonnen Fairtrade-Kakao wurden eingesetzt, eine Versechsfachung gegenüber 2013. Dies ist vor allem auf die Einführung des Rohstoffprogramms für Kakao zurückzuführen. Mit knapp 336 Millionen verkauften Stielen und einem Marktanteil von 25 Prozent bleibt Deutschland größter Markt für Fairtrade-Rosen. Positiv entwickelten sich auch weitere Produktbereiche, darunter Honig, Baumwollprodukte oder Softdrinks. Ebenfalls erwähnenswert: 79 Prozent der Fairtrade-Lebensmittel trugen im vergangenen Jahr auch ein Bio-Siegel. Besonders für uns von Fair Einkaufen ein wichtiger Wert, da wir nicht nur auf Faire Standards, sondern auch auf biologische Anbaumethoden setzen. 

 

Zehn Euro pro Kopf

Die Bekanntheit von Fairtrade wächst. 83 Prozent kennen das Siegel und 95 Prozent der Käufer vertrauen ihm. Dies ergab eine aktuelle GlobeScan-Studie. Dank der guten Verfügbarkeit und Vielfalt stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben auf zehn Euro pro Jahr. Aber auch hier besteht noch Potenzial: In Großbritannien und der Schweiz geben die Verbraucher etwa viermal so viel für Fairtrade-Waren aus.

 

30 Prozent mehr Prämie – Investition in starke Organisationen

12,3 Mio. Euro Prämie, 30 Prozent mehr als 2013, erwirtschafteten die Produzentenorganisationen durch die Absätze auf dem deutschen Markt. Die Fairtrade-Prämie erhalten sie zusätzlich zum Verkaufspreis. So lagen die Einnahmen für Kaffeekooperativen 2014 beispielsweise bei rund 60 Mio. Euro, darin enthalten fünf Mio. Euro Prämien. Die Produzenten entscheiden eigenständig, welche Projekte sie damit umsetzen: Qualitäts- und Produktivitäts­steigerung, Gesundheitsvorsorge, Fortbildungen oder Stipendien werden mit den Geldern finanziert. Eine aktuelle Studie des National Ressource Institute der Greenwitch University bestätigt, dass Kaffee-Kooperativen durch die Fairtrade-Zertifizierung ihre Managementfähigkeit und Verhandlungsposition verbessern konnten. Strukturelle Veränderungen entstehen nicht einfach durch mehr Einkommen für die Kleinbauern, sondern durch eine Vielzahl von Faktoren. Die Studie empfiehlt, mehr in Kooperationen und Beratung vor Ort zu intensivieren, um die positive Wirkung von Fairtrade über die zertifizierten Organisationen hinaus zu verstärken. 

 

Fairtrade bleibt in Bewegung – Standard-Entwicklung und -Erweiterung

Die Fairtrade-Standards – das Regelwerk, auf dem das Fairtrade-Siegel beruht – werden regelmäßig überprüft  und weiterentwickelt. In enger Kooperation mit TransFair entwickelt Fairtrade International derzeit einen Textilstandard, um die verschiedenen Schritte der komplexen Lieferkette abzudecken. Eine öffentliche Konsultation wurde vor wenigen Tagen abgeschlossen. Bis Ende des Jahres soll der Standard vorliegen. Auch der Standard für Händler wurde überarbeitet. In ihm wird geregelt, welche Pflichten Käufer und Weiterverarbeiter von Fairtrade-Rohstoffen erfüllen müssen. Es bleibt also spannend im Fairen Handel - wir hoffen sehr diese Erfolgsgeschichte schreitet in dieser Form weiter voran!

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