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        <name>Fair Einkaufen</name>
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    <updated>2026-04-29T04:48:08+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Top Nachhaltiger Onlineshop 2022: Fair Einkaufen ist Testsieger bei Computer ...</title>
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                                            Fair Einkaufen erhält die Auszeichnung „Top Nachhaltiger Onlineshop 2022“. Computer Bild hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista die nachhaltigsten Onlineshops Deutschlands ermittelt. Aus tausenden von deutschen Onlineshops ging Fair Einkaufen als Testsieger herv...
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                  Nachhaltigkeit im Onlinehandel gewinnt an Bedeutung  
 Bei einer groß angelegten    Marktforschungsstudie    von Computer Bild und Statista wurde der deutsche Onlinehandel hinsichtlich dem Thema Nachhaltigkeit genau unter die Lupe genommen. Zentrale Frage dabei war, welche ­Online-Shops Ressourcen und damit unsere Umwelt schützen. Immerhin können Onlinehändler eine ganze Menge dazu beitragen, beispielweise in Sachen Produkteigenschaften, Lieferung und Versand sowie Verpackung und Recycling. Gerade aufgrund der zunehmenden Kritik beim Retourenhandling verlangen immer mehr Kunden auch vom Onlinehandel einen schonenderen Umgang mit Ressourcen, damit Einkäufe die Natur und das Klima nicht mehr schaden als nötig.&amp;nbsp;Allerdings ist es oft schwierig zu erkennen, welche Onlineshops wirklich umweltschonend arbeiten. Deshalb hat Computer Bild zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista erstmals eine Studie durchgeführt, die die nachhaltigsten Onlineshops Deutschlands ermittelt. Zu unserer großen Freude konnten wir von Fair Einkaufen den ersten Platz belegen und dürfen uns nun mit Stolz als &quot;Top Nachhaltiger Onlineshop 2022&quot; bezeichnen. 
  Testsieger aus Tausenden deutschen Onlineshops  
 In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurden zunächst aus mehreren tausend Onlineshops die 250 nachhaltigsten bestimmt. Die Kategorie „Bekleidung &amp;amp; Fashion“ ist mit 77 ausgezeichneten Shops die umfangreichste. Damit ist in der Modebranche eine klare Gegenbewegung zur vielfach kritisierten „Fast Fashion“ zu erkennen, deren Geschäftsmodell auf schnelle Trendwechsel und massenhaft produzierte Waren zu niedrigsten Preisen basiert.Den zweiten Platz belegen die Lebensmittelanbieter mit 51 ausgezeichneten Shops. Biologisch produzierte odeuer vegane Nahrungsmittel und fair gehandelte Rohstoffe sind mittlerweile für viele umweltbewusste Kunden selbstverständlich. Hier schließt der Onlinehandel viele Angebotslücken der Supermärkte. Ziel dieser Studie ist es, besonders nachhaltige Onlineshops durch eine Würdigung ihres Engagements sichtbarer zu machen. Denn wenn mehr Menschen nachhaltig einkaufen, tut das nicht nur ihnen, sondern allen Menschen sowie der Natur und dem Klima gut. 
   Die Identifizierung der Top Nachhaltigen Onlineshops erfolgte in drei Schritten:   
 
  Longlist: &amp;nbsp;Mittels umfangreicher Internet-Recherche wurde eine sogenannte Longlist mit besonders nachhaltigen Onlineshops erstellt. Diese wurde dann um Anbieter ohne Impressum, B2B-Shops, Marktplätze wie etwa Ebay und rein fremdsprachige Anbieter gekürzt. 
  Shortlist: &amp;nbsp;Aus der Tausende Anbieter umfassenden Longlist wurden im nächsten Schritt die aussortiert, die keine physischen Güter anbieten. Dazu gehören etwa Download-Anbieter wie Audible oder reine Service-Unternehmen wie Tele-kommunika­tionsanbieter. 
  Analyse: &amp;nbsp;Die Onlineshops der Shortlist wurden nun von elf unabhängigen Testern ­einer umfangreichen Analyse unterzogen. 
 
 
  Der Untersuchungskatalog umfasste ­fünf Kategorien mit folgenden Testkriterien:  
 
 
  Produkteigenschaften: &amp;nbsp;Werden Waren in Bioqualität angeboten? Ist die Herkunft der Rohstoffe ausgewiesen? 
  Lieferung und Versand : Ist der Versand klimaneutral, und erfolgt er aus Deutschland? 
  Verpackung und Recycling: &amp;nbsp;Werden recyclebare Verpackungsmaterialien genutzt und Retouren wiederverwendet? 
  Engagement: &amp;nbsp;Unterstützt der Anbieter nachhaltige Projekte und informiert er über sein Engagement etwa in einem Blog? 
  Technische Qualität der Website: &amp;nbsp;Über die Absprungrate und die Anzahl der Seitenaufrufe fließt die Marktrelevanz der Anbieter mit in die Bewertung ein. 
 
  Bewertungsergebnis für Fair Einkaufen  
 Zusammengefasst werden alle Einzelbewertungen in einem Nachhaltigkeiteindex, der auf einer Skala von Null bis 100 ausgegeben wird. Als einziger Onlinehändler konnten wir von Fair Einkaufen die Maximalpunktzahl von 100 erreichen und dürfen uns daher besonders über diese Auszeichnung freuen. Das Ergebnis der Studie mit der Bewertung aller 250 ausgezeichneten Onlineshops könnt ihr    hier    nachlesen. Natürlich werden wir auch in Zukunft das Thema Nachhaltigkeit in den Fokus unserer Arbeit stellen und uns weiterhin stark engagieren um noch schonender mit unseren Ressourcen umzugehen. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-08-09T16:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die WeltPartner eG aus Ravensburg - Unser Partner aus der Region</title>
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                                            Die Weltpartner eG ist eine Genossenschaft mit Sitz in Ravensburg. Das Unternehmen hat sich seit seiner Gründung im Jahr 1979 dem fairen Handel verschrieben und arbeitet eng mit Produzenten und Produzentinnen aus Entwicklungsländern zusammen. Ihr Ziel ist es, gerechte Handelsb...
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                 Heute möchten wir euch einen langjährigen Partner von Fair Einkaufen vorstellen, der sich ganz in der Nähe von unserem Firmensitz befindet - das Unternehmen WeltPartner eG aus Ravensburg.&amp;nbsp; Das Unternehmen hat sich dem fairen Handel verschrieben und arbeitet eng mit Produzenten und Produzentinnen aus Entwicklungsländern zusammen. Ihr Ziel ist es, gerechte Handelsbeziehungen zu fördern und faire Bedingungen für die Produzenten und Produzentinnen zu schaffen.  
 
 Name:  WeltPartner eG  
 Gründungsjahr: 1979 
 Standort: Ravensburg, Deutschland 
 Industrie: Fair gehandelte Lebensmittel, Kleidung und Kunsthandwerk 
 Website:&amp;nbsp; www.weltpartner.de/  
 
 Produktsortiment: 
 Weltpartner eG bietet eine breite Palette an fair gehandelten Produkten an. Dazu gehören Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Schokolade, Gewürze, Trockenfrüchte und Reis. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Qualität der Produkte und strebt danach, den Konsumenten hochwertige fair gehandelte Waren anzubieten. 
 Kooperationen: 
 Weltpartner eG arbeitet eng mit Fair-Trade-Organisationen und Produzentengruppen in verschiedenen Ländern zusammen. Sie fördern den Aufbau langfristiger Partnerschaften, um die Produzenten und Produzentinnen bei der nachhaltigen Entwicklung ihrer Betriebe zu unterstützen. Durch den direkten Handel mit den Produzenten können faire Preise und langfristige Abnahmeverträge vereinbart werden. 
 Soziale und ökologische Verantwortung: 
 Das Unternehmen legt großen Wert auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Sie setzen sich für gerechte Arbeitsbedingungen ein und achten darauf, dass die Produzenten und Produzentinnen angemessene Löhne erhalten. Zudem fördert Weltpartner eG ökologisch verträgliche Anbaumethoden und unterstützt Projekte zur Umweltschonung in den Produktionsländern. 
 Zertifizierungen: 
 Weltpartner eG ist Mitglied in verschiedenen Fair-Trade-Organisationen und ist mit dem Fairtrade-Siegel zertifiziert. Dieses Siegel gewährleistet, dass die Produkte nach den internationalen Standards des fairen Handels produziert und gehandelt werden. Durch die Zertifizierung wird Transparenz und Glaubwürdigkeit für die Kunden sichergestellt. 
 Engagement und Bildungsarbeit: 
 Neben dem Handel mit fair gehandelten Produkten engagiert sich Weltpartner eG auch in der Bildungsarbeit. Sie informieren Verbraucher über die Vorteile des fairen Handels und veranstalten Schulungen und Workshops. Das Unternehmen möchte das Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum fördern. 
 Weltpartner eG ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich des fairen Handels. Mit ihrem Engagement für soziale und ökologische Verantwortung tragen sie dazu bei, die Lebensbedingungen von Produzenten und Produzentinnen in Entwicklungsländern zu verbessern und den fairen Handel zu fördern. 
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                            <updated>2023-06-27T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Faire Woche 2023 - Aktionstage für den Fairen Handel</title>
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                                            Die &quot;Faire Woche&quot; ist eine jährliche Kampagne in Deutschland, die darauf abzielt, das Bewusstsein für fair gehandelte Produkte und gerechte Handelspraktiken zu schärfen. Wir berichten auf welche Aktionen ihr euch freuen könnt.
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                  Die &quot;Faire Woche&quot; ist eine jährliche Kampagne in Deutschland, die darauf abzielt, das Bewusstsein für fair gehandelte Produkte und gerechte Handelspraktiken zu schärfen. Während dieser Woche werden verschiedene Veranstaltungen und Aktionen organisiert, um Verbraucher, Unternehmen und Organisationen über den fairen Handel zu informieren und zum Handeln zu ermutigen. In diesem Jahr findet die Faire Woche vom 15. - 29. September statt.&amp;nbsp; Erstmals wurde die Aktionswoche im Jahr 2001 in Deutschland ins Leben gerufen. Sie entstand als Initiative von verschiedenen entwicklungspolitischen Organisationen, Fair-Trade-Initiativen und engagierten Einzelpersonen. Das Ziel war es, das Bewusstsein für den fairen Handel zu fördern und die Menschen dazu zu ermutigen, fair gehandelte Produkte zu kaufen. 
 Wie entstand die Idee der Fairen Woche? 
 Die Idee der Fairen Woche basiert auf der Erkenntnis, dass der Handel zwischen Industrieländern und Entwicklungsländern oft von Ungerechtigkeiten geprägt ist. Kleinbauern und Arbeiter in den Entwicklungsländern erhalten häufig nur geringe Bezahlung für ihre Produkte, während große Konzerne und Zwischenhändler hohe Gewinne erzielen. Der faire Handel setzt sich für gerechte Arbeitsbedingungen, angemessene Bezahlung und umweltverträgliche Produktionsweisen ein.&amp;nbsp;Die Faire Woche dient als Plattform, um die Öffentlichkeit über diese Missstände zu informieren und Alternativen aufzuzeigen. Während der Woche werden verschiedene Veranstaltungen organisiert, um Verbraucher, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und andere Interessierte über den fairen Handel zu informieren. Dies umfasst Informationsveranstaltungen, Verkostungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und mehr.&amp;nbsp;Im Laufe der Jahre ist die Faire Woche zu einer landesweiten Kampagne herangewachsen. Zahlreiche Städte und Gemeinden in ganz Deutschland beteiligen sich jedes Jahr an der Veranstaltung und organisieren ihre eigenen Aktivitäten und Aktionen. Die Faire Woche hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für den fairen Handel zu erhöhen und den Absatz von fair gehandelten Produkten zu fördern.&amp;nbsp;Die Faire Woche ist zu einer festen Institution geworden und wird von verschiedenen Organisationen und Initiativen unterstützt, darunter Fair-Trade-Verbände, entwicklungspolitische Gruppen, Umweltorganisationen und viele andere. Sie spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung des fairen Handels und der Sensibilisierung für globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. 
 Welche Aktionen finden während der Fairen Woche statt? 
 Die Faire Woche bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen, um das Bewusstsein für den fairen Handel zu fördern und die Menschen zum Handeln zu ermutigen. Hier sind einige Beispiele für mögliche Veranstaltungen während der Fairen Woche: 
 
 
 Informationsveranstaltungen: Vorträge, Workshops oder Podiumsdiskussionen, bei denen Experten über den fairen Handel, nachhaltigen Konsum und globale Gerechtigkeit sprechen. 
 
 
 Fair-Trade-Messen: Veranstaltungen, bei denen verschiedene Unternehmen und Organisationen ihre fair gehandelten Produkte präsentieren und zum Verkauf anbieten. 
 
 
 Filmvorführungen: Screening von Dokumentarfilmen oder Spielfilmen, die sich mit den Themen fairer Handel, gerechte Lieferketten oder Nachhaltigkeit befassen. 
 
 
 Fair-Trade-Verkostungen: Möglichkeiten, fair gehandelte Lebensmittel wie  Kaffee , Schokolade, Tee oder tropische Früchte zu probieren und mehr über ihre Herkunft und den positiven Einfluss des fairen Handels zu erfahren. 
 
 
 Schulprojekte: Schulen können eigene Veranstaltungen organisieren, um Schülerinnen und Schülern den fairen Handel näherzubringen, z.B. durch Ausstellungen, Theateraufführungen oder Informationsstände. 
 
 
 Stadt- und Gemeindefeste: Im Rahmen von lokalen Festivals oder Märkten können Stände aufgestellt werden, an denen fair gehandelte Produkte verkauft und Informationen über den fairen Handel bereitgestellt werden. 
 
 
 Im Jahr 2023 findet die Faire Woche unter dem Motto &quot;Fair. Und kein Grad mehr.&quot; zum Thema Klimagerechtigkeit statt. Mehr dazu erfahrt ihr hier:&amp;nbsp;     Faire Woche 2023    
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-06-27T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Wertform GmbH und der Mount Hagen Kaffee - Eine Erfolgsgeschichte</title>
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                                            Mount Hagen Wertform ist ein renommiertes Unternehmen in der Kaffeeindustrie und spezialisiert auf die Herstellung und den direkten Handel von hochwertigem Kaffee. Das Unternehmen wurde im Jahr 1986 gegründet und hat sich seither einen Ruf für exzellenten Kaffee und nachhaltig...
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                 Die Wertform GmbH ist ein renommiertes Unternehmen in der Kaffeeindustrie und spezialisiert auf die Herstellung und den direkten Handel von hochwertigem Kaffee. Das Unternehmen wurde im Jahr 1986 gegründet und hat sich seither einen Ruf für exzellenten Kaffee und nachhaltige Geschäftspraktiken erarbeitet. 
 Produkte: 
 Wertform bietet eine breite Palette von Kaffeespezialitäten an, darunter gemahlener Kaffee, ganze Bohnen, löslicher Kaffee und Kaffeekapseln. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Auswahl der besten Kaffeebohnen aus nachhaltigen Quellen und arbeitet eng mit Kaffeefarmern weltweit zusammen, um eine hohe Qualität und Geschmacksgenauigkeit zu gewährleisten. 
 Direkter Handel: 
 Wertform hat eine langjährige Tradition des direkten Handels mit Kaffeefarmern auf der ganzen Welt. Durch den direkten Austausch mit den Produzenten werden faire Preise vereinbart und nachhaltige Handelsbeziehungen aufgebaut. Dies ermöglicht den Kaffeefarmern, ein angemessenes Einkommen zu erzielen und ihre Gemeinschaften zu stärken. 
 Qualität und Nachhaltigkeit: 
 Die Qualität und Nachhaltigkeit sind zentrale Werte von Wertform. Das Unternehmen setzt auf schonende Anbau- und Verarbeitungsmethoden, um den natürlichen Geschmack und die Aromen der Kaffeebohnen zu bewahren. Darüber hinaus engagiert sich Mount Hagen Wertform für umweltfreundliche Praktiken und unterstützt nachhaltige landwirtschaftliche Methoden, um die natürlichen Ressourcen zu schützen. 
 Fairer Handel: 
 Als Verfechter des fairen Handels arbeitet Wertform eng mit den Kaffeefarmern zusammen, um gerechte Arbeitsbedingungen und faire Preise sicherzustellen. Das Unternehmen unterstützt die Produzenten bei der Verbesserung ihrer landwirtschaftlichen Praktiken und bietet Schulungen und Ressourcen an, um ihre Fähigkeiten und ihre Produktqualität zu steigern. Wertform fördert soziale Gerechtigkeit und setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Kaffeefarmer ein. 
 Kundenzufriedenheit: 
 Die Kundenzufriedenheit hat bei Wertform höchste Priorität. Das Unternehmen strebt danach, qualitativ hochwertigen Kaffee anzubieten, der den Erwartungen der Kunden entspricht. Mit einem starken Fokus auf Kundenservice und -betreuung arbeitet das Unternehmen eng mit Einzelhändlern, Kaffeeshops und Hotels zusammen, um den Kunden eine herausragende Kaffeeerfahrung zu bieten. 
 Die Marke Mount Hagen Kaffee: 
 Mount Hagen ist eine Marke für biologisch angebauten Kaffee, die sich auf hochwertige und nachhaltige Produkte spezialisiert hat. Die Marke ist bekannt für ihren Fairtrade-zertifizierten Instant-Kaffee und wird von der deutschen Firma J. J. Darboven hergestellt. 
 Mount Hagen Kaffee zeichnet sich durch seine hohe Qualität aus. Die Kaffeebohnen werden sorgfältig ausgewählt und stammen aus biologischem Anbau. Dies bedeutet, dass bei der Kultivierung des Kaffees keine chemischen Düngemittel oder Pestizide eingesetzt werden. Dieser Fokus auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ist ein wichtiges Merkmal der Marke. 
 Ein weiteres herausragendes Merkmal von Mount Hagen ist die Verwendung von Fairtrade-zertifizierten Kaffeebohnen. Dies bedeutet, dass den Kaffeebauern gerechte Preise für ihre Ernte gezahlt werden und sie von fairen Arbeitsbedingungen profitieren. Durch den Kauf von Mount Hagen Kaffee können Verbraucher also zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kaffeebauern und deren Gemeinden beitragen. 
 Besonders bekannt ist Mount Hagen für seinen Instant-Kaffee. Dieser wird aus hochwertigen Kaffeebohnen hergestellt und durch ein schonendes Verfahren zu feinem Pulver verarbeitet. Instant-Kaffee ist praktisch und einfach zuzubereiten, da er sich schnell in heißem Wasser auflöst. Mount Hagen Instant-Kaffee bietet den Genuss von qualitativ hochwertigem Kaffee auch für unterwegs oder in Situationen, in denen keine Kaffeemaschine zur Verfügung steht. 
 Die Marke Mount Hagen steht für Qualität, Nachhaltigkeit und fairen Handel. Sie bietet Kaffeegenuss für Konsumenten, die Wert auf umweltfreundliche und ethisch verantwortungsbewusste Produkte legen. Mit ihrem vielfältigen Sortiment an Instant-Kaffee-Sorten hat sich Mount Hagen als eine angesehene Marke in der Kaffeewelt etabliert. 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2023-05-24T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fairer vs. direkter Handel - Wir erklären den Unterschied</title>
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                                            Direkter Handel und Fairer Handel sind zwei verschiedene Konzepte, die darauf abzielen, gerechtere Bedingungen im internationalen Handel zu schaffen. Hier sind die Unterschiede zwischen den beiden
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                 Direkter Handel und Fairer Handel sind zwei verschiedene Konzepte, die darauf abzielen, gerechtere Bedingungen im internationalen Handel zu schaffen. Hier sind die Unterschiede zwischen den beiden: 
 
 
 Direkter Handel: Der direkte Handel bezieht sich auf den direkten Austausch von Waren oder Dienstleistungen zwischen Produzenten und Käufern ohne Zwischenhändler. Dabei werden Verträge und Vereinbarungen oft persönlich oder über direkte Kommunikationskanäle abgeschlossen, wodurch eine engere Beziehung zwischen Produzenten und Käufern entstehen kann. Direkter Handel ermöglicht es den Produzenten, einen größeren Anteil des Verkaufspreises zu erhalten, da sie nicht mit zusätzlichen Gebühren oder Provisionen der Zwischenhändler belastet werden. 
 
 
 Fairer Handel: Fairer Handel, auch bekannt als Fairtrade, ist ein Konzept, das darauf abzielt, gerechtere Handelsbedingungen für Produzenten in Entwicklungsländern zu schaffen. Der Faire Handel beinhaltet die Zahlung fairer Preise an die Produzenten, um ihnen ein angemessenes Einkommen zu gewährleisten. Darüber hinaus legt der Faire Handel Wert auf soziale und Umweltstandards. Die Produzenten arbeiten oft in Kooperativen und haben eine demokratische Mitbestimmung bei Entscheidungen, die ihre Gemeinschaft betreffen. Fairer Handel zielt darauf ab, den Produzenten eine nachhaltige Lebensgrundlage zu bieten und ihnen zu ermöglichen, aus der Armut herauszukommen. 
 
 
 Der Hauptunterschied zwischen direktem und fairem Handel besteht darin, dass der direkte Handel sich auf den Austausch von Waren oder Dienstleistungen zwischen Produzenten und Käufern bezieht, während der faire Handel zusätzlich darauf abzielt, fairere Preise, bessere Arbeitsbedingungen und soziale Unterstützung für die Produzenten zu gewährleisten. Der direkte Handel kann ein Teil des fairen Handels sein, wenn er auf Prinzipien der Fairness und Gerechtigkeit basiert, aber nicht jeder direkte Handel erfüllt automatisch die Kriterien des fairen Handels. 
 Welche Vorteile bietet der direkte Handel? 
 Der direkte Handel bietet verschiedene Vorteile, sowohl für die Produzenten als auch für die Käufer. Hier sind einige der Hauptvorteile: 
 
 
 Höhere Gewinnspannen für Produzenten: Durch den direkten Handel können Produzenten den Zwischenhändler umgehen und somit einen größeren Anteil des Verkaufspreises erhalten. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Gewinnspannen zu erhöhen und ein angemessenes Einkommen zu erzielen. 
 
 
 Stärkere Beziehungen zwischen Produzenten und Käufern: Der direkte Handel fördert den persönlichen Austausch und die direkte Kommunikation zwischen Produzenten und Käufern. Dadurch entstehen oft engere Beziehungen und ein besseres Verständnis füreinander. Produzenten können Feedback zu ihren Produkten erhalten und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um den Anforderungen der Käufer gerecht zu werden. 
 
 
 Transparentere Lieferketten: Im direkten Handel haben Produzenten und Käufer oft direkte Einblicke in die Lieferkette. Dies fördert Transparenz und ermöglicht es beiden Seiten, den Ursprung der Produkte und die Produktionsbedingungen nachzuvollziehen. Dies kann dazu beitragen, ethische und nachhaltige Praktiken zu fördern. 
 
 
 Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Durch den direkten Handel können Produzenten flexibler auf die Bedürfnisse der Käufer reagieren. Sie können beispielsweise spezielle Anforderungen erfüllen oder maßgeschneiderte Produkte liefern. Dies kann zu einer stärkeren Kundenbindung und wiederkehrenden Geschäften führen. 
 
 
 Förderung lokaler Wirtschaften: Direkter Handel unterstützt oft die Entwicklung lokaler Wirtschaften, insbesondere in ländlichen Gebieten oder Entwicklungsländern. Indem Produzenten ihre Produkte direkt verkaufen, können sie ihr Einkommen erhöhen und ihre Gemeinschaften stärken. Der direkte Handel kann zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen und zur Verbesserung der Lebensqualität vor Ort beitragen. 
 
 
 Es ist wichtig anzumerken, dass der direkte Handel nicht für alle Produzenten oder Branchen geeignet ist und auch Herausforderungen mit sich bringen kann, wie zum Beispiel die Notwendigkeit, sich mit Marketing und Vertrieb auseinanderzusetzen. Dennoch bietet er zahlreiche Vorteile für Produzenten, die eine direktere Verbindung zu ihren Kunden suchen. 
 Welche Produkte werden direkt gehandelt? 
 Eine Vielzahl von Produkten wird direkt gehandelt. Hier sind einige Beispiele: 
 
 
 Landwirtschaftliche Produkte: Früchte, Gemüse, Getreide, Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse können direkt gehandelt werden. Kleinbauern oder landwirtschaftliche Kooperativen können ihre Produkte direkt an Verbraucher, lokale Märkte oder Unternehmen verkaufen. 
 
 
 Handwerkliche Produkte: Handgemachte Produkte wie Textilien, Kleidung, Schmuck, Keramik, Holzarbeiten und andere handwerkliche Erzeugnisse können direkt von den Produzenten verkauft werden. Oftmals sind dies traditionelle Kunsthandwerksprodukte, die von lokalen Künstlern und Handwerkern hergestellt werden. 
 
 
 Kunst: Künstler können ihre Kunstwerke direkt an Sammler, Galerien oder Kunden verkaufen, ohne Zwischenhändler einzubeziehen. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Kunstwerke zu angemessenen Preisen zu verkaufen und eine direkte Beziehung zu den Käufern aufzubauen. 
 
 
 Kleidung und Mode: In der Modeindustrie gibt es auch den Trend zum direkten Handel. Einige Modedesigner und Marken entscheiden sich dafür, ihre Produkte direkt über ihre eigenen Geschäfte, Online-Shops oder Pop-up-Stores zu verkaufen, um eine engere Verbindung zu ihren Kunden herzustellen und die Gewinnspannen zu erhöhen. 
 
 
 Handelsprodukte aus Entwicklungsländern: Im Rahmen des fairen Handels werden verschiedene Produkte aus Entwicklungsländern direkt gehandelt. Dazu gehören Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen, Zucker, Blumen und andere Produkte, bei denen der Fokus auf gerechten Preisen und sozialen Standards liegt. 
 
 
 Es ist wichtig zu beachten, dass der direkte Handel für verschiedene Branchen und Produkte unterschiedlich praktiziert wird. Nicht alle Produkte sind gleichermaßen für den direkten Handel geeignet, da dies von Faktoren wie Produktionsmengen, Lagerung, Transport und Verbrauchernachfrage abhängen kann. 
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            <title type="text">Fairtrade Original - Ein Urgestein im Fairen Handel von Lebensmitteln</title>
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                                            Fairtrade Original ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich des fairen Handels und der nachhaltigen Entwicklung. Seit seiner Gründung im Jahr 1959 setzt sich das Unternehmen dafür ein, gerechte Handelsbedingungen für Produzenten in Entwicklungsländern zu schaffen und hochwer...
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                <![CDATA[
                 Heute stellen wir euch wahrlich einen der ersten Akteure im Fairen Handel überhaupt vor. Der Ursprung des Unternehmens Fairtrade Original reicht bis auf das Jahr 1959 zurück. 
 
 Name:  Fairtrade Original   
 Gründungsjahr: 1959 
 Herkunft: Niederlande 
 Branchen: Lebensmittel und Getränke, Fairer Handel, Nachhaltigkeit 
 
 Beschreibung: 
 Fairtrade Original ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich des fairen Handels und der nachhaltigen Entwicklung. Seit seiner Gründung im Jahr 1959 setzt sich das Unternehmen dafür ein, gerechte Handelsbedingungen für Produzenten in Entwicklungsländern zu schaffen und hochwertige Fairtrade-Produkte anzubieten. Fairtrade Original ist eine vertrauenswürdige Marke, die Verbraucher dazu ermutigt, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und einen positiven sozialen Einfluss zu erzielen. 
 Produkte: 
 Fairtrade Original bietet eine breite Palette von Lebensmitteln und Getränken an, darunter Kaffee, Tee, Schokolade, Reis, Gewürze, Honig und andere Spezialitäten. Alle Produkte werden unter strengen Fairtrade-Standards hergestellt und gehandelt, um sicherzustellen, dass die Produzenten fair entlohnt werden und gute Arbeitsbedingungen haben. Durch den Kauf von Fairtrade Original-Produkten tragen Verbraucher dazu bei, die Lebensgrundlagen von Bauern und Arbeiterinnen in Entwicklungsländern zu verbessern. 
 Fairer Handel: 
 Fairtrade Original ist tief in den Prinzipien des fairen Handels verwurzelt. Das Unternehmen pflegt langfristige Partnerschaften mit Produzentengruppen und kooperativen Organisationen in verschiedenen Ländern, um faire Preise, gerechte Arbeitsbedingungen und nachhaltige Entwicklung zu fördern. Durch den fairen Handel erhalten die Produzenten ein stabiles Einkommen und Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und anderen wichtigen Ressourcen. 
 Nachhaltigkeit: 
 Fairtrade Original legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das Unternehmen unterstützt umweltfreundliche Anbaumethoden, den Schutz der Biodiversität und den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Es werden strenge Umweltauflagen eingehalten, um ökologische Auswirkungen zu minimieren und den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Fairtrade Original arbeitet auch daran, den Einsatz von Recyclingmaterialien und erneuerbaren Energien in der Produktion zu erhöhen. 
 Zertifizierungen: 
 Fairtrade Original ist nach den Standards der Fairtrade International zertifiziert. Dieses Siegel garantiert, dass die Produkte den Anforderungen des fairen Handels entsprechen und einen positiven sozialen und ökologischen Einfluss haben. Das Unternehmen arbeitet eng mit unabhängigen Zertifizierungsstellen zusammen, um die Einhaltung der Fairtrade-Kriterien zu überprüfen und sicherzustellen. 
 Gesellschaftliches Engagement: 
 Fairtrade Original engagiert sich für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit auf globaler Ebene. Das Unternehmen unterstützt verschiedene Entwicklungsprojekte, Bildungsinitiativen und Infrastrukturmaßnahmen in den Produktionsregionen. Durch gezielte Investitionen trägt Fairtrade Original dazu bei, die Lebensbedingungen von Bauernfamilien und Arbeiterinnen zu verbessern und lokale Gemeinschaften zu stärken. 
 Vision: 
 Die Vision von Fairtrade Original ist es, einen gerechten und nachhaltigen Handel zu fördern, der Produzenten in Entwicklungsländern eine angemessene Bezahlung und bessere Lebensbedingungen ermöglicht. Das Unternehmen strebt danach, das Bewusstsein der Verbraucherinnen und Verbraucher für die Auswirkungen ihrer Kaufentscheidungen zu schärfen und ihnen hochwertige, ethisch produzierte Produkte anzubieten. 
 Durch seine langjährige Erfahrung, seine Verpflichtung zu Fairtrade-Prinzipien und seine engagierten Partnerschaften hat sich Fairtrade Original als führendes Unternehmen im Bereich des fairen Handels etabliert und setzt sich weiterhin für eine gerechtere und nachhaltigere Weltwirtschaft ein. 
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                            <updated>2023-05-19T12:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">LaSelva - Ein Pionier für hochwertige Bio-Lebensmittel</title>
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                                            La Selva ist ein renommiertes Unternehmen in der Lebensmittelindustrie, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen biologischen Lebensmitteln spezialisiert hat. Wir porträtieren den Partner von Fair Einkaufen.
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                 In unserem heutigen Partner-Porträt nehmen wir das Unternehmen LaSelva unter die Lupe und stellen euch die wichtigsten Daten zu unserem Partner vor. 
 
 Name:  La Selva  
 Gründungsjahr: 1980 
 Branche: Lebensmittelindustrie 
 Hauptsitz: Donoratico, Toskana, Italien 
 
 Unternehmensbeschreibung: 
 La Selva ist ein renommiertes Unternehmen in der Lebensmittelindustrie, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen biologischen Lebensmitteln spezialisiert hat. Seit seiner Gründung im Jahr 1980 hat sich das Unternehmen zu einem führenden Anbieter von Bio-Produkten entwickelt und sich einen Namen für qualitativ hochwertige, nachhaltige und gesunde Lebensmittel gemacht. 
 Produkte: 
 La Selva bietet eine breite Palette von Bio-Produkten an, darunter frisches Obst und Gemüse, Nüsse, Getreide, Hülsenfrüchte, Olivenöl, Pasta, Saucen und Gewürze. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Auswahl der besten Zutaten, um qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, die den höchsten Standards entsprechen. Alle Produkte von La Selva sind biologisch zertifiziert und frei von Pestiziden, künstlichen Zusatzstoffen und GVO. 
 Nachhaltigkeit: 
 La Selva ist bestrebt, nachhaltige und umweltfreundliche Praktiken in allen Aspekten seines Geschäfts zu fördern. Das Unternehmen arbeitet eng mit lokalen Landwirten zusammen, um den ökologischen Anbau zu unterstützen und die Verwendung von Pestiziden und chemischen Düngemitteln zu minimieren. Darüber hinaus investiert La Selva in erneuerbare Energien, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und umweltfreundliche Produktionsverfahren zu fördern. 
 Qualität und Zertifizierungen: 
 La Selva legt großen Wert auf Qualität und Transparenz. Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 zertifiziert, was seine Verpflichtung zur Einhaltung hoher Qualitätsstandards und Umweltmanagementpraktiken unterstreicht. Darüber hinaus sind viele der Produkte von La Selva mit verschiedenen Bio-Zertifizierungen ausgezeichnet, einschließlich der EU-Bio-Zertifizierung und anderer nationaler und internationaler Zertifizierungen. 
 Vertrieb und Präsenz: 
 La Selva vertreibt seine Produkte sowohl auf dem nationalen als auch auf dem internationalen Markt. Die Produkte sind in Bio-Läden, Supermärkten, Feinkostgeschäften und Online-Shops erhältlich. Das Unternehmen hat sich einen soliden Ruf für seine Produkte erarbeitet und seine Präsenz auf globaler Ebene ausgeweitet. 
 Mission: 
 Die Mission von La Selva ist es, gesunde, qualitativ hochwertige Bio-Lebensmittel anzubieten und dabei nachhaltige Praktiken zu fördern. Das Unternehmen strebt danach, Verbrauchern eine verantwortungsbewusste Wahl zu bieten und sie zu einem bewussteren Konsum zu ermutigen. La Selva engagiert sich für den Schutz der Umwelt, die Unterstützung der lokalen Gemeinschaften und die Förderung einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise. 
 Gesellschaftliches Engagement: 
 La Selva ist sich der sozialen Verantwortung bewusst und engagiert sich aktiv in verschiedenen gemeinnützigen Projekten. Das Unternehmen unterstützt lokale Gemeinschaften, fördert Bildungsinitiativen und setzt sich für den Schutz der Umwelt ein. Durch Partnerschaften mit verschiedenen Organisationen trägt La Selva dazu bei, nachhaltige Entwicklungsziele zu erreichen und die Lebensbedingungen von Menschen weltweit zu verbessern. 
 Vision: 
 Die Vision von La Selva ist es, hochwertige Bio-Produkte anzubieten und gleichzeitig eine nachhaltige und verantwortungsbewusste Landwirtschaft zu fördern. Das Unternehmen strebt danach, eine Vorreiterrolle in der Bio-Lebensmittelindustrie einzunehmen, indem es Innovationen vorantreibt und bewusste Verbraucherinnen und Verbraucher mit gesunden und umweltfreundlichen Produkten versorgt. 
 Mit seinem Engagement für Qualität, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung hat sich La Selva als eine vertrauenswürdige Marke etabliert und sich den Respekt von Kunden und Partnern weltweit verdient. 
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                            <updated>2023-05-19T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Vorstellung Fairafric - Lerne die Partner von Fair Einkaufen kennen</title>
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                                            Fairafric ist ein sozial orientiertes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von hochwertiger Schokolade spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2016 in Accra, Ghana, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungskette der Schokoladenproduktion in Afrika zu ve...
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                 In unserem heutigen Blogbeitrag stellen wir euch unseren Partner Fairafric vor.&amp;nbsp;Fairafric ist ein sozial orientiertes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von hochwertiger Schokolade spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2016 in Accra, Ghana, gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Wertschöpfungskette der Schokoladenproduktion in Afrika zu verändern. Fairafric möchte den Großteil der Wertschöpfung vor Ort behalten, um so langfristig positive Auswirkungen auf die afrikanische Wirtschaft und Gemeinschaften zu erzielen. 
 
 Unternehmensprofil:  Fairafric  
 Name: Fairafric 
 Gründungsjahr: 2016 
 Standort: Accra, Ghana 
 Industrie: Schokoladenherstellung 
 Website:  www.fairafric.com  
 
 Unternehmenswerte und Philosophie: 
 Fairafric steht für Fairness, Nachhaltigkeit und Qualität. Das Unternehmen glaubt an faire Arbeitsbedingungen und gerechte Entlohnung für alle Beteiligten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Durch den Einsatz von nachhaltigen Anbaumethoden und den Verzicht auf Pestizide möchte Fairafric einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten. Die Schokolade wird mit Sorgfalt und Liebe zum Detail hergestellt, um den Kunden ein besonderes Geschmackserlebnis zu bieten. 
 Produkte: 
 Fairafric bietet eine vielfältige Auswahl an Schokoladensorten an, die aus erstklassigen, handverlesenen Kakaobohnen aus Ghana hergestellt werden. Das Sortiment umfasst verschiedene Geschmacksrichtungen und Kakaogehalte, die den individuellen Vorlieben der Kunden gerecht werden. Von klassischer Milchschokolade bis hin zu dunkler Schokolade mit hohem Kakaoanteil ist für jeden Schokoladenliebhaber etwas dabei. 
 Soziales Engagement: 
 Fairafric engagiert sich für soziale Projekte und investiert einen Teil seiner Gewinne zurück in die afrikanischen Gemeinschaften. Das Unternehmen unterstützt lokale Bauern und Kooperativen durch faire Preise und langfristige Partnerschaften. Darüber hinaus setzt sich Fairafric für Bildungsprojekte und die Förderung der Lebensbedingungen in den Anbauregionen ein. 
 Nachhaltigkeit: 
 Fairafric verfolgt einen nachhaltigen Ansatz in der Schokoladenproduktion. Das Unternehmen legt Wert auf ökologisch verträgliche Anbaumethoden, um die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Biodiversität zu erhalten. Die Verpackungen werden aus umweltfreundlichen Materialien hergestellt und sind größtenteils wiederverwertbar. 
 Qualitätsanspruch: 
 Fairafric legt großen Wert auf die Qualität seiner Schokolade. Durch sorgfältige Auswahl der Rohstoffe, traditionelle Verarbeitungsmethoden und strenge Qualitätskontrollen gewährleistet das Unternehmen einen erstklassigen Geschmack und eine hohe Produktqualität. 
 Fairafric ist bestrebt, die Schokoladenindustrie in Afrika zu verändern, indem es einen fairen und nachhaltigen Ansatz verfolgt. Durch den Kauf von Fairafric-Schokolade unterstützen Kunden nicht nur den Genuss hochwertiger Schokolade, sondern auch eine sozial verantwortliche und umweltbewusste Produktion. 
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                            <updated>2023-05-18T10:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wofür steht der gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland e.V.?</title>
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                                            Fairtrade Deutschland e.V. mit Sitz in Köln ist die nationale Fairtrade Organisation in Deutschland die das Fairtrade Siegel für deutsche Produkte vergibt. Zudem unterstützt der Verein aktiv den Fairen Handel mit einer Vielzahl von Initiativen. Wir geben einen Überblick der ze...
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                 Wofür steht der gemeinnützige Verein Fairtrade Deutschland e.V. und was sind seine Hauptaufgaben? 
 Fairtrade Deutschland ist die nationale Fairtrade-Organisation in Deutschland und ist für die Förderung des fairen Handels auf dem deutschen Markt verantwortlich. Hier sind einige der Hauptaufgaben und Aktivitäten von Fairtrade Deutschland: 
 
 
 Förderung des fairen Handels: Fairtrade Deutschland arbeitet daran, das Bewusstsein für den fairen Handel in der Öffentlichkeit zu erhöhen und den Absatz von fair gehandelten Produkten in Deutschland zu fördern. Dies geschieht durch verschiedene Kommunikations- und Marketingaktivitäten, um Verbraucher über den fairen Handel zu informieren und sie zum Kauf fair gehandelter Produkte zu ermutigen. 
 
 
 Unterstützung von Produzenten: Fairtrade Deutschland arbeitet eng mit Produzentengruppen in Entwicklungsländern zusammen und unterstützt sie bei der Umsetzung der Fairtrade-Standards. Dies beinhaltet technische Unterstützung, Schulungen, Förderung von nachhaltigen Anbaumethoden und den Zugang zu Märkten für fair gehandelte Produkte. 
 
 
 Zertifizierung von Unternehmen: Fairtrade Deutschland ist für die Zertifizierung von Unternehmen in Deutschland zuständig, die fair gehandelte Produkte herstellen oder vertreiben möchten. Sie überwachen und überprüfen die Einhaltung der Fairtrade-Standards entlang der Lieferkette und stellen sicher, dass die Unternehmen die Kriterien erfüllen, um das Fairtrade-Siegel zu erhalten. 
 
 
 Aufbau von Partnerschaften: Fairtrade Deutschland arbeitet eng mit Unternehmen, Einzelhändlern, NGOs, Regierungsstellen und anderen Akteuren zusammen, um den fairen Handel zu fördern. Sie entwickeln Partnerschaften und Kooperationen, um den Absatz fair gehandelter Produkte zu steigern und den fairen Handel auf politischer Ebene zu unterstützen. 
 
 
 Schulungen und Bildung: Fairtrade Deutschland bietet Schulungen und Bildungsprogramme an, um Verbraucher, Unternehmen und Schulen über den fairen Handel zu informieren. Sie organisieren Workshops, Seminare und Schulungen, um das Wissen und das Verständnis für den fairen Handel zu verbessern. 
 
 
 Advocacy und politische Arbeit: Fairtrade Deutschland setzt sich für die Förderung des fairen Handels auf politischer Ebene ein. Sie arbeiten mit Regierungsstellen, Parlamenten und anderen relevanten Akteuren zusammen, um politische Rahmenbedingungen zu schaffen, die den fairen Handel unterstützen und fördern. 
 
 
 Fairtrade Deutschland spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Förderung des fairen Handels in Deutschland und arbeitet aktiv daran, eine gerechtere und nachhaltigere Weltwirtschaft zu erreichen. 
 Welche geschichtliche Entwicklung liegt hinter Fairtrade Deutschland? 
 Die Geschichte von Fairtrade Deutschland reicht bis in die 1980er Jahre zurück. Hier sind die Meilensteine und wichtigen Ereignisse in der Entwicklung von Fairtrade in Deutschland: 
 
 
 Die Gründung der ersten Fairtrade-Initiativen: In den 1980er Jahren bildeten sich in Deutschland die ersten Fairtrade-Initiativen und -Gruppen, die sich für den fairen Handel einsetzten. Diese Initiativen importierten fair gehandelte Produkte und verkauften sie über alternative Vertriebskanäle wie Weltläden. 
 
 
 Gründung des TransFair-Vereins: Im Jahr 1992 wurde der TransFair-Verein gegründet, um den fairen Handel in Deutschland zu fördern und zu unterstützen. TransFair war die erste nationale Organisation in Deutschland, die sich auf den fairen Handel konzentrierte. 
 
 
 Einführung des Fairtrade-Siegels: Im Jahr 1997 führte TransFair das Fairtrade-Siegel in Deutschland ein. Dieses Siegel sollte den Verbrauchern signalisieren, dass ein Produkt fair gehandelt wurde und den festgelegten Fairtrade-Standards entspricht. 
 
 
 Wachsende Verbreitung von Fairtrade: In den folgenden Jahren wuchs das Bewusstsein für den fairen Handel in Deutschland stetig. Immer mehr Verbraucher wurden auf Fairtrade-Produkte aufmerksam und der Absatz fair gehandelter Produkte stieg kontinuierlich an. 
 
 
 Umbenennung zu Fairtrade Deutschland: Im Jahr 2012 erfolgte die Umbenennung des TransFair-Vereins in Fairtrade Deutschland. Diese Umbenennung spiegelte die internationale Ausrichtung wider und trug dazu bei, den Bekanntheitsgrad des Fairtrade-Siegels weiter zu steigern. 
 
 
 Partnerschaften und Kampagnen: Fairtrade Deutschland arbeitete eng mit Unternehmen, Einzelhändlern und NGOs zusammen, um den fairen Handel zu fördern. Sie entwickelten Partnerschaften mit großen Einzelhandelsketten, um den Absatz fair gehandelter Produkte zu steigern, und führten verschiedene Kampagnen und Aktionen durch, um das Bewusstsein für den fairen Handel zu erhöhen. 
 
 
 Weiteres Wachstum und Einfluss: In den letzten Jahren hat Fairtrade Deutschland weiter an Bedeutung gewonnen. Immer mehr Unternehmen in Deutschland engagieren sich für den fairen Handel und bieten fair gehandelte Produkte an. Das Fairtrade-Siegel ist zu einem bekannten und vertrauenswürdigen Symbol für fair gehandelte Produkte geworden. 
 
 
 Die Geschichte von Fairtrade Deutschland zeigt den kontinuierlichen Fortschritt und das wachsende Interesse am fairen Handel in Deutschland. Die Organisation hat dazu beigetragen, das Bewusstsein für sozial gerechten Handel zu schärfen und eine nachhaltigere Wirtschaft zu fördern. 
 Was steckt hinter der Initiative Fairtrade Towns? 
 Fairtrade Towns (Fairtrade-Städte) sind Gemeinden, Städte oder Stadtteile, die sich aktiv für den fairen Handel engagieren und bestimmte Kriterien erfüllen, um den Titel &quot;Fairtrade Town&quot; zu erhalten. Das Konzept der Fairtrade Towns wurde erstmals 2001 in Großbritannien eingeführt und hat sich seitdem weltweit verbreitet. Es dient als Instrument, um das Bewusstsein für den fairen Handel auf lokaler Ebene zu schärfen und den Absatz fair gehandelter Produkte zu fördern. 
 Um den Titel einer Fairtrade Town zu erhalten, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Diese Kriterien können je nach Land oder Region variieren, folgen jedoch in der Regel den fünf Kernkriterien des Fairtrade-Town-Konzepts: 
 
 
 Lokale Unterstützung: Es muss eine breite Unterstützung für den fairen Handel in der Gemeinde vorhanden sein. Dazu gehören die Bildung einer Steuerungsgruppe oder eines Komitees, das sich für den fairen Handel einsetzt, sowie die Beteiligung von Unternehmen, Einzelhändlern, Schulen, Universitäten und anderen Organisationen. 
 
 
 Verfügbarkeit von Fairtrade-Produkten: Es müssen fair gehandelte Produkte in den Einzelhandelsgeschäften, Cafés, Restaurants, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde verfügbar sein. Dies kann durch den Verkauf von Fairtrade-zertifizierten Produkten oder die Nutzung von Fairtrade-Produkten in der Gemeinde erreicht werden. 
 
 
 Öffentlichkeitsarbeit und Medienaufmerksamkeit: Es ist wichtig, das Bewusstsein für den fairen Handel in der Gemeinde zu fördern. Dies geschieht durch die Durchführung von Veranstaltungen, Kampagnen, Pressearbeit und die Nutzung der Medien, um die Botschaft des fairen Handels zu verbreiten. 
 
 
 Unterstützung von Fairtrade in öffentlichen Einrichtungen: Die Gemeinde muss sicherstellen, dass in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Büros, Rathäusern und anderen Institutionen Fairtrade-Produkte verwendet und angeboten werden. 
 
 
 Unterstützung von Gemeindebeschlüssen: Die Gemeinde sollte einen offiziellen Beschluss verabschieden, der sich für den fairen Handel und den Einsatz von Fairtrade-Produkten ausspricht. 
 
 
 Sobald diese Kriterien erfüllt sind, wird der Titel &quot;Fairtrade Town&quot; verliehen. Fairtrade Towns dienen als Vorbilder und sollen andere Gemeinden dazu ermutigen, sich ebenfalls für den fairen Handel zu engagieren und den Absatz fair gehandelter Produkte zu fördern. Es gibt mittlerweile Tausende von Fairtrade Towns weltweit, die eine wichtige Rolle bei der Schaffung einer nachhaltigen und gerechten Wirtschaft spielen. 
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                            <updated>2023-05-15T14:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wer vergibt das Fairtrade Siegel? Erfahre mehr über die wichtigsten Akteure i...</title>
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                                            Erfahre alles rund um den Vergabeprozess des Fairtrade Siegels von FLO-Cert. Wir berichten über die wichtigsten Akteure im Fairen Handel und deren Aufgaben.
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                 Wer sind die wichtigsten Akteure im Fairen Handel? 
 Im fairen Handel gibt es verschiedene Akteure, die eine wichtige Rolle spielen. Hier sind die wichtigsten: 
 
 
 Fairtrade-Organisationen: Fairtrade International und andere Fairtrade-Organisationen sind zentrale Akteure im fairen Handel. Sie entwickeln und verwalten die Standards für den fairen Handel,  zertifizieren Produkte  und unterstützen Produzentengruppen. 
 
 
 Produzentengruppen: Kakaobauern, Kaffeebauern, Baumwollproduzenten und andere landwirtschaftliche Gemeinschaften sind von großer Bedeutung im fairen Handel. Sie sind diejenigen, die die Produkte anbauen und ernten. Durch den fairen Handel erhalten sie gerechte Preise für ihre Produkte und profitieren von sozialen Projekten und Entwicklungsprogrammen. 
 
 
 Fairtrade-zertifizierte Unternehmen: Unternehmen, die fair gehandelte Produkte herstellen oder verkaufen, spielen eine wichtige Rolle. Sie sind verantwortlich für den Kauf von fair gehandelten Rohstoffen, die Einhaltung der Fairtrade-Standards und die Bereitstellung von Transparenz entlang der Lieferkette. Diese Unternehmen können Schokoladenhersteller, Kaffeemarken, Bekleidungshersteller und viele andere sein. 
 
 
 Verbraucherinnen und Verbraucher: Die Nachfrage der Verbraucher nach fair gehandelten Produkten ist von entscheidender Bedeutung. Indem sie fair gehandelte Produkte kaufen, unterstützen sie die Produzenten und tragen dazu bei, bessere Arbeitsbedingungen und gerechtere Handelspraktiken zu fördern. 
 
 
 Regierungen und staatliche Institutionen: Regierungen spielen eine Rolle, indem sie den fairen Handel unterstützen, politische Rahmenbedingungen schaffen und Gesetze erlassen, die den fairen Handel fördern. Sie können auch Entwicklungsprogramme finanzieren und Maßnahmen gegen Ausbeutung und Kinderarbeit ergreifen. 
 
 
 Diese Akteure arbeiten zusammen, um den fairen Handel zu fördern und sicherzustellen, dass Produzenten fair behandelt werden und gerechte Preise für ihre Produkte erhalten. Durch ihre Bemühungen können sie einen positiven Einfluss auf die Lebensbedingungen von Bauern und Arbeitern in Entwicklungsländern haben. 
 Wer vergibt das Fairtrade Siegel? 
 Das  Fairtrade-Siegel  wird von Fairtrade International (ehemals bekannt als Fairtrade Labelling Organizations International, FLO) vergeben. Fairtrade International ist eine globale Organisation, die die Fairtrade-Standards entwickelt, die Zertifizierung von Produkten überwacht und den fairen Handel fördert. 
 Fairtrade International ist eine Mitgliedsorganisation, die aus nationalen Fairtrade-Organisationen besteht. Jedes Land hat seine eigene nationale Fairtrade-Organisation, die für die Förderung des fairen Handels auf nationaler Ebene verantwortlich ist und mit Fairtrade International zusammenarbeitet. Diese nationalen Fairtrade-Organisationen sind für die Zertifizierung von Unternehmen und Produkten in ihrem jeweiligen Land zuständig. 
 Um das Fairtrade-Siegel zu erhalten, müssen Unternehmen bestimmte Kriterien erfüllen und von einer anerkannten Zertifizierungsstelle überprüft werden. Die Zertifizierungsstellen arbeiten im Auftrag der nationalen Fairtrade-Organisationen und prüfen die Einhaltung der Fairtrade-Standards entlang der gesamten Lieferkette - von den Produzenten bis zu den Herstellern und Verkäufern der Produkte. 
 Das Fairtrade-Siegel ist ein international anerkanntes Symbol, das den Verbrauchern die Gewissheit gibt, dass die Produkte unter fairen Bedingungen hergestellt wurden und den festgelegten sozialen, ökonomischen und Umweltstandards entsprechen. 
 Welche Kriterien müssen Unternehmen erfüllen? 
 Damit Unternehmen das Fairtrade-Siegel erhalten, müssen sie eine Reihe von Kriterien erfüllen. Diese Kriterien beziehen sich auf verschiedene Aspekte entlang der Lieferkette und umfassen soziale, ökonomische und Umweltstandards. Hier sind einige der Hauptkriterien: 
 
 
 Mindestpreis: Unternehmen müssen den Fairtrade-Mindestpreis für die fair gehandelten Produkte zahlen. Dieser Preis dient als Sicherheitsnetz für Produzenten und deckt die Kosten einer nachhaltigen Produktion. 
 
 
 Fairer Handelszuschlag: Zusätzlich zum Mindestpreis müssen Unternehmen einen Fairtrade-Zuschlag zahlen. Dieser Zuschlag fließt in eine Gemeinschaftsfonds, der von den Produzenten verwendet wird, um soziale, wirtschaftliche oder umweltbezogene Projekte umzusetzen. 
 
 
 Verträge und langfristige Partnerschaften: Unternehmen müssen langfristige Handelsbeziehungen mit den Produzenten eingehen und ihnen stabile Absatzmöglichkeiten bieten. Dies hilft den Produzenten, ihre Zukunft zu planen und ihre Einkommen zu sichern. 
 
 
 Verbot von Kinderarbeit und Zwangsarbeit: Unternehmen müssen sicherstellen, dass keine Kinderarbeit oder Zwangsarbeit in ihrer Produktion oder in ihrer Lieferkette stattfindet. Sie müssen angemessene Maßnahmen ergreifen, um dies zu überwachen und zu verhindern. 
 
 
 Arbeitsbedingungen: Unternehmen müssen sicherstellen, dass die Arbeitsbedingungen für die Arbeiter entlang der Lieferkette sicher und angemessen sind. Dazu gehören gerechte Bezahlung, angemessene Arbeitszeiten, das Recht auf gewerkschaftliche Organisation und der Schutz vor Diskriminierung. 
 
 
 Umweltschutz: Unternehmen müssen sich für umweltverträgliche Anbaumethoden einsetzen und die Umweltauswirkungen ihrer Produktion minimieren. Dazu gehören der Schutz der Biodiversität, der sparsame Einsatz von Wasser und Energie sowie die Reduzierung des Einsatzes von Pestiziden und Chemikalien. 
 
 
 Diese Kriterien werden von unabhängigen Zertifizierungsstellen überprüft, die im Auftrag der nationalen Fairtrade-Organisationen handeln. Unternehmen müssen regelmäßig Audits und Kontrollen bestehen, um sicherzustellen, dass sie die Fairtrade-Standards einhalten und das Fairtrade-Siegel führen dürfen. 
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            <title type="text">Rapunzel Naturkost - Wir stellen unseren Partner im Fair Einkaufen Blog vor</title>
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                                            Rapunzel Naturkost ist ein führendes Unternehmen in der Herstellung und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Legau, Deutschland. Rapunzel ist bekannt für sein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Bio-Produkten u...
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                 Heute möchten wir euch einen langjährigen Partner von Fair Einkaufen vorstellen, der sich ganz in der Nähe von unserem Firmensitz befindet - das Unternehmen Rapunzel Naturkost aus Legau. Rapunzel Naturkost ist ein führendes Unternehmen in der Herstellung und Vermarktung von Bio-Lebensmitteln. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Legau, Deutschland. Rapunzel ist bekannt für sein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Bio-Produkten und hat sich zum Ziel gesetzt, gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu fördern. 
 
 Name:  Rapunzel Naturkost  
 Gründungsjahr: 1974 
 Standort: Legau, Deutschland 
 Industrie: Bio-Lebensmittel 
 Website:  www.rapunzel.de  
 
 Unternehmenswerte und Philosophie: 
 Rapunzel verfolgt eine ganzheitliche Unternehmensphilosophie, die auf den Grundwerten Qualität, Nachhaltigkeit und Fairness basiert. Das Unternehmen setzt sich für den Schutz der Umwelt, den Erhalt der Biodiversität und die Förderung ökologischer Landwirtschaft ein. Rapunzel engagiert sich für faire Handelsbeziehungen und eine gerechte Entlohnung entlang der gesamten Lieferkette. 
 Produkte: 
 Rapunzel bietet eine breite Palette an Bio-Lebensmitteln an, darunter Nüsse, Trockenfrüchte, Müslis, Gewürze, Öle, Schokolade, Tees und vieles mehr. Das Unternehmen legt großen Wert auf die Auswahl hochwertiger Zutaten und stellt sicher, dass alle Produkte den strengen Qualitätsstandards entsprechen. Rapunzel arbeitet eng mit Bio-Bauern und Lieferanten zusammen, um sicherzustellen, dass die Produkte nachhaltig und ökologisch angebaut werden. 
 Nachhaltigkeit: 
 Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen von Rapunzel. Das Unternehmen fördert den ökologischen Landbau und unterstützt Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt und des ökologischen Gleichgewichts. Rapunzel setzt sich aktiv für den Schutz natürlicher Ressourcen, die Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen sowie die Förderung fairer Handelspraktiken ein. 
 Fairer Handel: 
 Rapunzel engagiert sich für faire Handelsbeziehungen und ist ein Pionier im Bereich des fairen Handels. Das Unternehmen arbeitet eng mit lokalen Bauern und Produzenten zusammen, um ihnen faire Preise zu garantieren und langfristige Partnerschaften aufzubauen. Rapunzel unterstützt soziale Projekte und Initiativen in den Anbauregionen, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort zu verbessern. 
 Qualität und Transparenz: 
 Rapunzel legt großen Wert auf die Qualität seiner Produkte. Das Unternehmen unterzieht alle Produkte strengen Qualitätskontrollen, um sicherzustellen, dass sie den höchsten Standards entsprechen. Rapunzel legt auch großen Wert auf Transparenz und informiert seine Kunden über die Herkunft und den Produktionsprozess der Lebensmittel. 
 Rapunzel ist bestrebt, hochwertige Bio-Lebensmittel anzubieten, die sowohl den Kunden als auch der Umwelt zugutekommen. Durch den Kauf von Rapunzel-Produkten unterstützen Kunden eine nachhaltige Landwirtschaft, faire Handelspraktiken und gesunde Ernährung. 
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                            <updated>2023-05-09T11:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Geschichte der Kaffeebohne aus Fairem Handel</title>
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                                            Erfahre wie es 1988 zum Verkauf des ersten Kaffees aus Fairem Handel kam und wie sich seitdem die Erfolgsgeschichte entwickelt hat. Im Fair Einkaufen Blog berichten wir über Details und Hintergründe zum beliebtesten Getränk der Welt.
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                 Die Geschichte des Fairtrade-Kaffees begann in den 1980er Jahren, als Kaffeebauern aus Lateinamerika und Afrika begannen, sich gegen die niedrigen Preise und die unfairen Handelspraktiken der Kaffeeindustrie zu organisieren. Sie forderten faire Preise, die ihnen ein Leben in Würde und angemessene Arbeitsbedingungen ermöglichen würden. 
 Im Jahr 1988 gründete sich schließlich die Fairtrade Labeling Organizations International (FLO), eine Organisation, die Standards für fair gehandelten Kaffee festlegte und ein Zertifizierungssystem einführte, um sicherzustellen, dass Kaffeebauern fair bezahlt werden und unter angemessenen Bedingungen arbeiten können. 
 Der erste Fairtrade-Kaffee wurde im Jahr 1988 verkauft, und seitdem ist der Markt für fair gehandelten Kaffee kontinuierlich gewachsen. Heute gibt es eine breite Palette von Fairtrade-Kaffeesorten, die von kleinen unabhängigen Röstereien bis hin zu großen multinationalen Unternehmen angeboten werden. Durch den Kauf von Fairtrade-Kaffee können Verbraucher dazu beitragen, die Lebensbedingungen der Kaffeebauern und ihrer Gemeinden zu verbessern und den Umweltschutz zu fördern. 
  Im fairen Handel arbeiten Kaffeebauern oft in Kooperativen, die gemeinschaftlich Entscheidungen treffen und ihre Produkte vermarkten. Die Idee dahinter ist, dass die Bauern durch die Kooperativen mehr Verhandlungsmacht und eine bessere Position im globalen Handel haben. Durch den direkten Handel mit fair gehandeltem Kaffee können sie auch höhere Preise erzielen und langfristig in ihre Gemeinden und ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten investieren. Zudem können durch den fairen Handel auch Schulungen und Fortbildungen angeboten werden, um den Kaffeeanbau nachhaltiger und ökologischer zu gestalten.  
 Wie hat sich der Marktanteil von fair gehandeltem Kaffee seit 1988 entwickelt? 
 Der Weltmarkt für Kaffee ist ein globaler Markt, auf dem Kaffeebohnen und -produkte gehandelt werden. Er umfasst sowohl den Handel mit Rohkaffee als auch mit verarbeiteten Kaffeeerzeugnissen wie geröstetem Kaffee, Instantkaffee oder koffeinhaltigen Getränken. Die wichtigsten Produzentenländer sind Brasilien, Vietnam, Kolumbien und Indonesien, während die USA, Deutschland, Japan und Italien zu den wichtigsten Abnehmerländern gehören. 
 Der Preis für Rohkaffee wird auf dem Weltmarkt durch Angebot und Nachfrage bestimmt. In der Vergangenheit hat der Kaffeemarkt häufig Preisschwankungen erlebt, die zu großen Herausforderungen für Kaffeebauern und -händler führen können. Ein wichtiger Faktor bei der Preisentwicklung ist auch die Witterung, da Kaffee ein empfindliches Pflanzenprodukt ist, das von Dürren, Frost oder anderen Klimaeinflüssen beeinträchtigt werden kann. 
  Seit der Einführung von Fairtrade-Kaffee in Deutschland im Jahr 1988 hat sich der Marktanteil von Fairtrade-Kaffee stetig erhöht. In den ersten Jahren war der Absatz noch sehr gering, aber in den 2000er Jahren nahm die Nachfrage nach fair gehandeltem Kaffee deutlich zu. Im Jahr 2006 betrug der Marktanteil von Fairtrade-Kaffee in Deutschland bereits 4,7 %, im Jahr 2010 waren es 6,6 % und im Jahr 2019 erreichte er einen Anteil von 12,2 %. Fairtrade-Kaffee ist damit der am meisten verkaufte fair gehandelte Artikel in Deutschland. Die steigende Nachfrage nach Fairtrade-Kaffee zeigt, dass Verbraucher zunehmend Wert auf eine nachhaltige Produktion und faire Arbeitsbedingungen legen.  
  Starke Schwankungen beim Kaffeepreis auf dem Weltmarkt  
   Der Weltmarktpreis für Kaffee ist in der Vergangenheit starken Schwankungen unterworfen gewesen. In den 1990er Jahren waren die Preise sehr niedrig, was dazu führte, dass viele Kaffeebauern in armen Ländern in eine Krise gerieten. Seitdem gab es Phasen, in denen die Preise wieder gestiegen sind, aber auch immer wieder Einbrüche. In den letzten Jahren war der Preis aufgrund von Überproduktion und schwächerer Nachfrage eher niedrig. Auch d  er Preis für Fairtrade-Kaffee war im Laufe der Jahre Schwankungen unterworfen, aber im Allgemeinen auf einem höheren Niveau als der Weltmarktpreis für Kaffee. Laut der Fairtrade International Organisation betrug der Fairtrade-Mindestpreis für Arabica-Kaffee zwischen 2003 und 2011 1,21 US-Dollar pro Pfund, während der durchschnittliche Weltmarktpreis für Arabica-Kaffee in diesem Zeitraum bei 0,98 US-Dollar pro Pfund lag. 
 Seitdem hat sich der Preis für Fairtrade-Kaffee weiterentwickelt und kann je nach Marktbedingungen und anderen Faktoren schwanken. Insgesamt ist der Fairtrade-Preis für Kaffee jedoch dazu gedacht, den Produzenten ein nachhaltigeres Einkommen zu ermöglichen und ihnen dabei zu helfen, ihre Produktionskosten zu decken und in ihre Gemeinden zu investieren. 
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                            <updated>2023-05-02T16:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Unterschied zwischen fairem Handel und konventionellem Weltmarkt</title>
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                                            Wir beleuchten den Unterschied zwischen dem klassischen und dem fairen Handel sowie deren globale Bedeutung in den wichtigsten Produktsegmenten. Erfahre mehr über die wirtschaftliche Bedeutung von fair gehandelten Produkten.
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                 Der Hauptunterschied zwischen fairem Handel und konventionellem Handel besteht darin, dass fairen Handelsorganisationen ein größeres Augenmerk auf die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Handels legen. Im fairen Handel wird Wert auf eine angemessene Bezahlung der Produzenten und Arbeiter gelegt, insbesondere in Ländern des globalen Südens, die oft unter ausbeuterischen Arbeitsbedingungen arbeiten müssen. Es geht darum, faire Preise zu zahlen, um einen angemessenen Lebensunterhalt zu gewährleisten und langfristige wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen. 
 Darüber hinaus ist der faire Handel bestrebt, eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, indem er ökologische Standards wie den Verzicht auf Pestizide und den Einsatz von umweltfreundlichen Anbaumethoden einhält. Es wird auch darauf geachtet, dass die Produzenten fair behandelt werden und dass ihre Stimmen gehört werden. Im fairen Handel werden häufig auch Praktiken wie Zwangsarbeit, Kinderarbeit und Diskriminierung bekämpft. 
 Im Gegensatz dazu konzentriert sich der konventionelle Handel in erster Linie auf den Gewinn und die Maximierung des Umsatzes, wobei soziale und ökologische Bedenken oft ignoriert werden. Die Preise werden von den Marktbedingungen und dem Angebot und der Nachfrage bestimmt, ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Kosten der Produktion oder die Lebenshaltungskosten der Arbeiter und Produzenten. Konventionelle Unternehmen setzen häufig auf Massenproduktion und -vertrieb, was die Umwelt beeinträchtigen kann und die Qualität der Produkte beeinträchtigen kann. 
 Insgesamt lässt sich sagen, dass fairer Handel eine ethischere und nachhaltigere Art des Handels ist, die darauf abzielt, eine gerechtere und respektvollere Weltwirtschaft zu schaffen. Der konventionelle Handel hingegen orientiert sich primär an wirtschaftlichen Gewinnen und orientiert sich an den Marktbedingungen. 
 Marktanteil des fairen Handels wächst kontinuierlich 
 Der Marktanteil des fairen Handels im Vergleich zum konventionellen Handel ist weltweit gesehen noch relativ gering, aber er wächst stetig. In Deutschland lag der Marktanteil fair gehandelter Produkte im Jahr 2020 bei etwa 3,9 Prozent, was einem Umsatz von rund 1,8 Milliarden Euro entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Zuwachs von etwa 9 Prozent. 
 Weltweit gesehen betrug der Umsatz mit Fairtrade-Produkten im Jahr 2019 insgesamt etwa 9,8 Milliarden Euro. Das klingt zunächst nach einer großen Zahl, ist aber im Vergleich zum gesamten Handelsvolumen immer noch relativ gering. Der Anteil fair gehandelter Produkte am gesamten Weltmarkt beträgt derzeit etwa 1 Prozent. Allerdings ist dieser Anteil in einigen Ländern, insbesondere in Nordeuropa und in der Schweiz, deutlich höher. Dort liegt der Marktanteil fairer Produkte teilweise bei über 10 Prozent. 
 Die wichtigsten Fairtrade Produkte 
 Fairtrade-Produkte gibt es mittlerweile in vielen verschiedenen Bereichen. Einige der wichtigsten Fairtrade-Produkte sind: 
 
 
 Kaffee: Fairtrade-Kaffee ist einer der bekanntesten und am häufigsten gekauften Fairtrade-Produkte. Es wird geschätzt, dass rund 30% des Kaffees, der weltweit als Fairtrade verkauft wird, aus Ländern wie Mexiko, Peru, Honduras, Guatemala, Uganda und Äthiopien stammt. 
 
 
 Bananen: Rund 20% der weltweit gehandelten Bananen sind Fairtrade-zertifiziert. Zu den größten Bananenexporteuren mit Fairtrade-Status gehören Ecuador, Peru und die Dominikanische Republik. 
 
 
 Kakao: Kakao wird in vielen Fairtrade-Produkten verwendet, einschließlich Schokolade, Kuchen und Gebäck. Rund 10% des weltweit gehandelten Kakaos ist Fairtrade-zertifiziert. Länder wie die Elfenbeinküste, Ghana, die Dominikanische Republik und Peru gehören zu den größten Produzenten von Fairtrade-Kakao. 
 
 
 Blumen: Auch der Blumenanbau hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Insbesondere in Kenia und Äthiopien ist der Anbau von Blumen für den Export ein wichtiger Wirtschaftszweig. Rund 10% der weltweit gehandelten Schnittblumen sind Fairtrade-zertifiziert. 
 
 
 Textilien: Der Anteil an Fairtrade-zertifizierten Textilien ist im Vergleich zu anderen Produkten noch relativ gering, aber es gibt Fortschritte in diesem Bereich. Fairtrade-zertifizierte Textilien werden unter anderem aus Bio-Baumwolle hergestellt und sind in vielen Einzelhandelsgeschäften und Online-Shops erhältlich. 
 
 
 Fruchtsäfte: Auch Fruchtsäfte wie Orangensaft oder Apfelsaft können Fairtrade-zertifiziert sein. Länder wie Brasilien, Ghana und Indien gehören zu den größten Produzenten von Fairtrade-Fruchtsäften. 
 
 
 Nüsse: Auch Nüsse wie Mandeln, Cashewnüsse und Erdnüsse können Fairtrade-zertifiziert sein. Länder wie Indien, Burkina Faso und Tansania gehören zu den größten Produzenten von Fairtrade-Nüssen. 
 
 
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                            <updated>2023-05-01T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was ist ein Weltladen und wie funktioniert der Handel mit fairen Produkten?</title>
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                                            Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen und erklären im Fair Einkaufen Blog wie das Konzept eines Weltladens funktioniert und welchen Beitrag er für den Fairen Handel liefert.
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                <![CDATA[
                 Das Konzept eines Weltladens für den Verkauf von fairen Produkten 
 Ein Weltladen ist ein Einzelhandelsgeschäft, das sich auf den Verkauf von fair gehandelten und biologischen Produkten spezialisiert hat. Es handelt sich dabei um ein Konzept, das seit den 1960er Jahren in Europa und Nordamerika populär geworden ist und sich auf den Verkauf von Produkten aus Entwicklungsländern konzentriert. Der Weltladen soll einen fairen Handel unterstützen, indem er Produkte aus Entwicklungsländern zu einem angemessenen Preis anbietet, der den Produzenten und Arbeitern in diesen Ländern eine angemessene Entlohnung ermöglicht. 
 In einem Weltladen können Kunden verschiedene fair gehandelte Produkte erwerben, darunter Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Schokolade, Gewürze und Fruchtsäfte, aber auch Handwerksprodukte wie Schmuck, Taschen und Textilien. Die meisten Produkte stammen aus Entwicklungsländern und tragen verschiedene Fair-Trade-Siegel wie das Fairtrade- oder das Naturland-Siegel. 
 Ein wichtiger Aspekt eines Weltladens ist die Transparenz und die Information für die Kunden. Weltläden sind oft bestrebt, die Kunden über die Herkunft, die Produzenten und die Bedingungen der Produktion zu informieren. Sie organisieren auch oft Veranstaltungen, wie Workshops und Ausstellungen, um das Bewusstsein für fairen Handel und Nachhaltigkeit zu fördern. 
 Neben dem Verkauf von fair gehandelten Produkten hat ein Weltladen auch eine wichtige Rolle in der Gemeinde, in der er tätig ist. Er kann als Plattform für den Austausch von Informationen, Wissen und Erfahrungen dienen, und er kann lokale Aktivitäten und Initiativen unterstützen, die sich für den fairen Handel und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Ein Weltladen kann auch als sozialer Treffpunkt und Ort des Engagements für soziale Gerechtigkeit fungieren. 
 Weltläden beziehen ihre Waren oft direkt von Produzentenorganisationen in Entwicklungsländern, um sicherzustellen, dass die Waren tatsächlich fair gehandelt sind und die Produzenten angemessen entlohnt werden. Oft arbeiten Weltläden auch mit anderen Organisationen wie der Fairtrade Foundation oder anderen Fair-Trade-Netzwerken zusammen, um sicherzustellen, dass die Produkte den internationalen Fair-Trade-Standards entsprechen. 
 Biologische Produkte haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen, auch in Weltläden. Bio-Lebensmittel werden nach ökologischen Standards angebaut und verarbeitet und sollen die Umweltbelastung minimieren. Auch hier ist Transparenz ein wichtiger Faktor. Kunden sollen über die Herkunft und den Anbau der Produkte informiert werden, um ihre Kaufentscheidungen bewusster treffen zu können. 
 Ein Weltladen ist somit nicht nur ein Geschäft, das fair gehandelte und biologische Produkte verkauft, sondern auch ein Ort des Engagements und der Bewusstseinsbildung für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Durch den Kauf von Produkten aus Weltläden können Verbraucher einen Beitrag leisten, um die Welt gerechter und nachhaltiger zu machen. 
 &amp;nbsp; 
 Der Weltladen-Dachverband - Was steckt hinter der Interessenvertretung? 
 Der Weltladen Dachverband ist ein Zusammenschluss von Weltläden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er wurde 1990 gegründet und hat seinen Sitz in Würzburg. Der Dachverband ist eine Non-Profit-Organisation und versteht sich als Interessenvertretung und Netzwerk für Weltläden und den Fairen Handel. 
 Zu den Aufgaben des Weltladen Dachverbands gehört es, die Interessen und Anliegen der Weltläden zu vertreten und sich für den Fairen Handel und die Förderung von nachhaltiger Entwicklung einzusetzen. Der Dachverband setzt sich für die Einhaltung von internationalen Fair-Trade-Standards ein und fördert die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Weltläden, Fair-Trade-Organisationen und anderen Akteuren im Bereich des Fairen Handels. 
 Ein weiteres Ziel des Weltladen Dachverbands ist es, das Bewusstsein für den Fairen Handel und Nachhaltigkeit in der Gesellschaft zu fördern. Hierzu werden Veranstaltungen, Kampagnen und Informationsmaterialien entwickelt und bereitgestellt. Der Dachverband kooperiert auch mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, um das Thema Fairen Handel und Nachhaltigkeit in die Bildung zu integrieren. 
 Der Weltladen Dachverband ist auch an der Weiterentwicklung und Verbreitung von Fair-Trade-Siegeln beteiligt. Er ist Mitglied in der Fairtrade Labelling Organizations International (FLO), die die internationalen Fair-Trade-Standards entwickelt und das Fairtrade-Siegel vergibt. 
 Neben der politischen Arbeit und der Bewusstseinsbildung bietet der Weltladen Dachverband auch Unterstützung und Beratung für Weltläden an. Hierzu gehört die Weiterbildung und Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Weltläden sowie die Unterstützung bei der Beschaffung von fair gehandelten Produkten und der Entwicklung von Marketing- und Vertriebsstrategien. 
 Ein weiteres wichtiges Thema für den Weltladen Dachverband ist die Zusammenarbeit mit Produzentenorganisationen in Entwicklungsländern. Hierzu gehören der Aufbau und die Pflege von langfristigen Partnerschaften sowie die Unterstützung bei der Verbesserung der Produktqualität und der Produktionsbedingungen. 
 Insgesamt leistet der Weltladen Dachverband einen wichtigen Beitrag zur Förderung des Fairen Handels und der nachhaltigen Entwicklung. Durch seine politische Arbeit, Bewusstseinsbildung, Unterstützung für Weltläden und Zusammenarbeit mit Produzentenorganisationen trägt er dazu bei, die Welt gerechter und nachhaltiger zu machen. 
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                            <updated>2023-04-30T10:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">So stellt Zotter handgeschöpfte Schokolade her - Fair Einkaufen Blog</title>
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                                            Erfahre im Fair Einkaufen Blog wie die Herstellung der beliebten handgeschöpften Zotter Schokolade gelingt. Wir beschreiben das Geheimnis hinter dem Schokoladengenuss.
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                <![CDATA[
                 Die Zotter Schokoladenmanufaktur ist ein österreichisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von handgeschöpfter Schokolade spezialisiert hat. Zotter verwendet dabei nur Bio- und Fairtrade-zertifizierte Zutaten, um höchste Qualität und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Zotter seine handgeschöpfte Schokolade herstellt: 
 
 
  Rohstoffe und Zutaten  Zotter bezieht seine Kakaobohnen aus verschiedenen Ländern der Welt und verarbeitet diese selbst. Die Bohnen werden in Säcke zu je 60 Kilogramm geliefert und auf Qualität und Sortierung überprüft. Auch die restlichen Zutaten wie Rohrzucker, Milch und Nüsse werden sorgfältig ausgewählt. 
 
 
  Rösten und Brechen   Die Kakaobohnen werden im hauseigenen Röstwerk geröstet, um ihre Aromen und Geschmacksnuancen zu entwickeln. Anschließend werden sie gebrochen, um die Schale von den Kakaonibs zu trennen. 
 
 
  Mahlen und Conchieren   Die Kakaonibs werden im Steinmahlwerk zu einer feinen Masse gemahlen, die dann in den Conchierapparat gelangt. Hier wird die Schokoladenmasse stundenlang bei niedriger Temperatur und ständigem Rühren geglättet und verfeinert, wodurch sich die Aromen und Geschmacksnuancen der Schokolade intensivieren. 
 
 
  Temperieren   Nachdem die Schokolade ihre feine Textur erreicht hat, wird sie erhitzt und abgekühlt, um sie zu temperieren. Dabei werden die Kristalle der Kakaobutter auf die richtige Größe und Struktur gebracht, um die Schokolade später glänzend und knusprig zu machen. 
 
 
  Formen und Dekorieren   Die temperierte Schokolade wird in Formen gegossen und mit verschiedenen Zutaten wie Nüssen, Früchten oder Gewürzen dekoriert. Zotter verwendet dabei nur Bio- und Fairtrade-zertifizierte Zutaten. 
 
 
  Handverpackung   Jede Tafel Schokolade wird von Hand in eine spezielle Folie eingewickelt und in die charakteristische Verpackung gesteckt. Die handgefertigten Verpackungen werden ebenfalls in der Manufaktur hergestellt und verleihen der Schokolade eine besondere Note. 
 
 
 &amp;nbsp; 
  Warum hat Zotter Schokolade ein kurzes Haltbarkeitsdatum?  
 Zotter Schokolade hat ein vergleichsweise kurzes Haltbarkeitsdatum, da sie ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen und künstlichen Zusätzen hergestellt wird. Das Unternehmen setzt stattdessen auf frische, hochwertige Rohstoffe und eine schonende Verarbeitung, um die natürlichen Aromen und Geschmacksnoten der Schokolade zu bewahren. 
 Die Haltbarkeit von Schokolade hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Qualität der verwendeten Rohstoffe, die Art der Verarbeitung, die Lagerung und die Umgebungstemperatur. Die meisten Schokoladenhersteller verwenden Konservierungsstoffe, um das Wachstum von Schimmel und Bakterien zu hemmen und so die Haltbarkeit ihrer Produkte zu verlängern. Diese Stoffe können jedoch negative Auswirkungen auf die Qualität und den Geschmack der Schokolade haben. 
 Zotter Schokolade wird ohne den Einsatz von Konservierungsstoffen hergestellt, um die natürlichen Aromen und Geschmacksnoten zu bewahren und ein reines, unverfälschtes Produkt zu bieten. Dies bedeutet jedoch auch, dass die Schokolade anfälliger für das Wachstum von Schimmel und Bakterien ist, was zu einer verkürzten Haltbarkeit führen kann. 
 Um die Haltbarkeit der Schokolade zu maximieren, empfiehlt Zotter, die Schokolade an einem kühlen, trockenen Ort bei einer Temperatur zwischen 16 und 18 Grad Celsius zu lagern. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit können dazu führen, dass die Schokolade schmilzt oder sich verfärbt, was die Qualität beeinträchtigt. 
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                            <updated>2023-04-30T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Entwicklung des Fairen Handels in Deutschland</title>
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                                            Erfahre im Fair Einkaufen Blog wie sich der Faire Handel in Deutschland seit den 1970er Jahren entwickelt und etabliert hat. Vom Klassiker Fairtrade Kaffee hin zu einer stetig wachsenden Produktvielfalt - aus einem Nischenmarkt hin zu einer gewachsenen Größe.
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                 Die Anfänge des Fairen Handels in den 1970er Jahren 
 Der faire Handel hat in Deutschland in den letzten Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchgemacht. Ursprünglich als Nischenmarkt gestartet, hat sich der faire Handel mittlerweile zu einem wichtigen Thema im Einzelhandel und in der Gesellschaft insgesamt entwickelt. Im Folgenden soll die Entwicklung des fairen Handels in Deutschland detaillierter beschrieben werden. 
 Die Anfänge des fairen Handels in Deutschland liegen in den 1970er Jahren. Zu dieser Zeit wurden vor allem Kunsthandwerk und Textilien aus Entwicklungsländern importiert und verkauft. Die Idee war, den Produzenten in diesen Ländern faire Preise zu zahlen, um ihnen ein besseres Einkommen und bessere Arbeitsbedingungen zu ermöglichen. 
 In den 1980er Jahren nahm der faire Handel in Deutschland Fahrt auf. Im Jahr 1984 gründete sich der erste faire Handelsverein in Wuppertal. Die Vereine arbeiteten meistens mit kleinen Produzentengruppen in Entwicklungsländern zusammen und importierten vor allem Kaffee, Tee und Kakao. Die Produkte wurden in eigenen Weltläden verkauft. 
 Die Idee des fairen Handels breitete sich in den 1990er Jahren immer mehr aus. Im Jahr 1992 gründete sich der Deutsche Fair Handels Verband (Forum Fairer Handel). Der Verband setzte sich für eine politische und gesellschaftliche Anerkennung des fairen Handels ein und förderte die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren im fairen Handel. Im Jahr 1997 wurde das TransFair-Siegel eingeführt, das heute als Fairtrade-Siegel bekannt ist. Das Siegel garantiert, dass die Produkte nach den Standards des fairen Handels gehandelt wurden. Es kennzeichnet Produkte wie Kaffee, Tee, Kakao, Bananen, Zucker und Textilien. 
 Mit dem Aufkommen des Fairtrade-Siegels stieg auch die Zahl der Produkte, die nach den Standards des fairen Handels gehandelt wurden, stark an. Mittlerweile gibt es eine große Auswahl an fair gehandelten Produkten in Supermärkten und anderen Geschäften. 
 In den 2000er Jahren wuchs das Interesse der Verbraucher am fairen Handel immer mehr. Im Jahr 2001 wurde das Fairtrade-Siegel in Deutschland eingeführt. Mit der Einführung des Siegels konnte der faire Handel weiter ausgebaut werden. Das Siegel ist inzwischen weit verbreitet und wird von vielen Verbrauchern als Orientierungshilfe beim Einkauf genutzt. 
 Die Entwicklung des fairen Handels hat auch Auswirkungen auf die politische Debatte gehabt. Der faire Handel wird inzwischen als Instrument der Entwicklungszusammenarbeit betrachtet und hat in der Politik einen hohen Stellenwert erreicht. Im Jahr 2013 wurde das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zum ersten Mal durch eine Staatssekretärin vertreten, die sich ausschließlich mit dem fairen Handel befasst. 
 Die aktuelle Situation des Fairen Handels in Deutschland 
 Heute ist der faire Handel in Deutschland ein wichtiger Markt geworden. Laut einer Studie des Forums Fairer Handel betrug der Umsatz mit fair gehandelten Produkten im Jahr 2020 rund&amp;nbsp;2,2 Milliarden Euro. Dies zeigt, dass das Bewusstsein für fairen Handel in der Gesellschaft weiter wächst.&amp;nbsp;Eine weitere positive Entwicklung ist die Verbreitung von Fairtrade-Zertifizierungen. Im Jahr 2020 gab es in Deutschland rund 2000 Fairtrade-zertifizierte Produkte und über 900 Fairtrade-Partner, die in verschiedenen Bereichen wie Handel, Gastronomie, Bildung oder Gemeinden tätig sind. Durch die Zertifizierung und Partnerschaft mit Fairtrade können Unternehmen und Organisationen zeigen, dass sie sich für fairen Handel engagieren und somit auch einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Produzenten in Entwicklungsländern leisten. 
 Allerdings gibt es auch Herausforderungen und Kritik am fairen Handel in Deutschland. Einige Kritiker bemängeln zum Beispiel, dass der faire Handel nicht immer ausreichend transparent ist und nicht immer sicherstellt, dass die Produzenten tatsächlich von den höheren Preisen profitieren. Auch die Frage der Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit von fair gehandelten Produkten wird zunehmend diskutiert. 
 Ein weiteres Problem ist, dass faire Produkte oft teurer sind als herkömmliche Produkte. Dies kann dazu führen, dass sich viele Verbraucher fair gehandelte Produkte nicht leisten können oder wollen. Um eine breitere Akzeptanz von fairen Produkten zu erreichen, müssen faire Produkte auch für eine größere Zielgruppe erschwinglich werden. 
 Insgesamt lässt sich sagen, dass die Situation des fairen Handels in Deutschland positiv ist und sich kontinuierlich weiterentwickelt. Die steigenden Umsatzzahlen und die zunehmende Verbreitung von Fairtrade-Produkten zeigen, dass das Bewusstsein für fairen Handel in der Gesellschaft wächst. Gleichzeitig bleiben aber auch Herausforderungen und Kritikpunkte, die es zu adressieren gilt, um den fairen Handel weiter voranzutreiben und zu verbessern. 
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                            <updated>2023-04-30T05:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fairtrade Siegel - Daran erkennst du ein faires Produkt</title>
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                                            Die Anzahl fair gehandelter Produkte nimmt beständig zu. Ebenso die Anzahl an fairen Siegeln, woran sich Verbraucher orientieren können. Hier erfahren Sie wofür welches Siegel steht und wie sich die einzelnen Siegel voneinander unterscheiden. 
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                  Fairtrade Siegel finden sich auf immer mehr Produkten. Doch welches Siegel steht wofür? Wir geben einen Überblick.   
  Alle Siegel orientieren sich an sozialen und ökologischen Standards, die allerdings je nach Prüfinstitut unterschiedlich gewichtet sind.&amp;nbsp;Leider geht hierbei die Übersichtlichkeit ein wenig verloren, da es keinen weltweiten Standard gibt, wie Produkte aus Fairem Handel zu kennzeichnen sind. In unserer Zusammenfassung finden Sie die wichtigsten Unterschiede.  
  &amp;nbsp;  
   
  Fairtrade Siegel  
  Das wohl bekannteste Fairtrade Siegel ist das von Fairtrade International (FLO) entwickelte Fairtrade Siegel. 2003 weltweit vereinheitlicht, kennzeichnet das blau-grün-schwarze Siegel einen Großteil der fair erzeugten Produkte. Insbesondere   fair gehandelter Kaffee  , Tee, Bananen, sowie Baumwolle, Kakao und Weine werden mit diesem Siegel versehen. Das Gütezeichen garantiert dem Verbraucher, dass die Produzenten über einen festgelegten Zeitraum einen garantierten Mindestpreis für ihre Produkte bekommen. Dieser deckt die Kosten für eine nachhaltige Produktion und garantiert den Kleinbauern das Existenzminimum. Darüberhinaus bekommen die Kooperativen von ihren Abnehmern eine Fairtrade-Prämie, welche für soziale Gemeinschaftsprojekte in den Kooperativen verwendet wird.&amp;nbsp;Seit 1992 gibt es den Verein TransFair in Deutschland, zehn Jahre später hat Fairtrade International das gleichnamige internationale Siegel vorgestellt. Auch wenn die Umsätze mit Transfair-Produkten steigen – in Deutschland von 2004 bis 2012 um 819 Prozent auf 533 Mio. Euro –, ist der Anteil am gesamten Markt immer noch gering. Er liegt beispielsweise im Süßwarensegment unter einem Prozent.  
  Bei Transfair handelt es sich um ein Produktsiegel. Das heißt, es kann verwendet werden, um Produkte auszuzeichnen, bei denen mindestens 20 Prozent der Zutaten Transfair-zertifiziert sind. Beim Kosmetiksiegel „contains Fairtrade ingredient“ gibt es keinen Mindestanteil. Bei „Fairtrade Cotton“ wiederum müssen 100 Prozent Fairtrade-Baumwolle verwendet werden.&amp;nbsp;Die Ursprünge liegen im Kaffeebereich; hier ist die Kennzeichnung einfach, weil das Produkt in der Regel aus nur einer Zutat besteht. Bei einem Schokokeks wird es dagegen schwieriger: Angenommen der Kakaoanteil beträgt insgesamt nur 15 Prozent, und der Hersteller verwendet Mehl und Zucker aus europäischer Produktion, so hatte er bislang keine Möglichkeit das Fairtrade-Siegel zu verwenden. Seit Anfang 2014 gibt es mit den sogenannten Fairtrade Programmen Cocoa (Kakao), Sugar (Zucker) und Cotton (Baumwolle) eine Neuerung: Hersteller verpflichten sich hier zur Festabnahme bestimmter Mengen Fairtrade-Rohstoffe, können diese aber beliebig in ihrer Produktion einsetzen. Die Zertifizierungsgesellschaft FLO-CERT (zertifiziert nach ISO65 Richtlinie) besucht Händler wie Produzenten. Letztere sind in Produzenten-Kooperativen – oft Genossenschaften – zusammengeschlossen, diese erhalten die Fairtrade-Prämien zum Aufbau von Infrastruktur wie Brunnen oder Schulen. Fairtrade-Produkte stammen somit aus Strukturen, die den Bauern feste Abnahmen und Löhne garantieren und eine nachhaltige Kombination von Ökonomie, Sozialem und Ökologie fördern und überwachen. Es wird beispielsweise auch geprüft, dass keine gentechnisch veränderten Organismen eingesetzt werden. Ein hoher, aber wichtiger Aufwand betrifft die Lieferkette: Bei Fairtrade-Produkten wird die Herkunft dokumentiert, so kann jeder Rohstoff bis zum Erzeuger zurückverfolgt werden.  
  &amp;nbsp;  
   
  Naturland Fair Siegel  
  Bei Produkten, die mit dem Naturland-Fair-Siegel gekennzeichnet sind, kann der Verbraucher davon ausgehen, dass sie unter ökologisch wie auch sozial einwandfreien Bedingungen hergestellt worden sind. Der Öko-Anbauverband Naturland lässt etwa 70 Prozent seines Sortiments zudem nach dem Fairtrade-Standard zertifizieren. Das Naturland-Fair Siegel findet sich bislang auf rund 200 Produkten. Die wichtigsten Kriterien sind längerfristige Handelsbeziehungen, garantierte Mindestpreise, keine Kinder- oder Zwangsarbeit, sowie Vorrang für regionale Rohstoffe.&amp;nbsp;Naturland wurde 1982 von Wissenschaftlern, Landwirten und Verbrauchern gegründet und gehört zu den wichtigsten Zertifizierungsorganisationen für Qualität im Ökolandbau. Die Kriterien reichen über gesetzliche Vorgaben hinaus, Verstöße werden sanktioniert. Herausgeber des Naturland-Zeichens ist der Naturland-Verband für ökologischen Landbau e.V., ein basisdemokratischer Bauernverband.  
  &amp;nbsp;  
   
  Fair for Life Siegel  
  Das IMO-Institut (Institut für Marktökologie) ist eine schweizer Bio-Kontrollstelle und hat 2006 einen eigenen Fairtrade Standard entwickelt. Der Standard lehnt sich eng an die Richtlinien von Fairtrade International (FLO) an. Darüberhinaus werden zusätzliche soziale Kriterien berücksichtigt. Die Zertifizierung beschränkt sich außerdem nicht nur auf Fairtrade Hersteller, sondern schließt auch die nachfolgende Handelskette mit ein. Die wichtigsten Fair For Life-Kriterien sind der Ausschluß von Kinderarbeit, freie Preisverhandlungen zwischen Produzenten und Käufern, ein Preisaufschlag für Bio-Qualität, sowie der Zahlung eines Vorschusses an die Produzenten von bis zu 50 Prozent.  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
       
  Hand in Hand Programm von Rapunzel  
  Ein weniger bekanntes Fairtrade Siegel ist das &quot;Hand in Hand&quot;-Emblem des Naturkost-Pioniers Rapunzel. Es steht insbesondere für langfristige Handelsbeziehungen, garantierte Abnahmemengen und Mindestpreise, faire Entlohnung über Weltmarktpreisen, Vorfinanzierungsmöglichkeiten und ein Verbot von Kinderarbeit. Generell gilt: Das Siegel kommt erst aufs Produkt, falls mindestens 50% der Zutaten aus dem Hand-in-Hand Programm und zusätzlich alle Inhaltsstoffe aus rein biologischem Anbau stammen.  
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;     
  GEPA Siegel  
  Hohe Maßstäbe in Sachen Fairness setzt das GEPA-Siegel des gleichnamigen Handelshauses. Ein Verbot von Kinderarbeit, strenge Sozialstandards, sowie direkte und langfristige Beziehungen zu Kleinbauernkooperativen stecken hinter diesem Siegel. Generell strebt die GEPA einen möglichst hohen Fairtrade Anteil in Mischprodukten wie Schokolade an. In 70 Prozent der Produkte liegt der Anteil fair gehandelter Zutaten bei über 75 Prozent. Zusätzlich legt die GEPA auch Wert darauf regionale Produkte wie Milch zu fairen Preisen in ihre Produkte einzubeziehen.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
     
 World Fair Trade Organization 
 Das Siegel der WFTO (World Fair Trade Organization) ist kein reines Produktlabel, sondern ein Siegel das ganze Organisationen und Unternehmen auszeichnet, deren Kerngeschäft der Faire Handel ist. Unternehmen die ihre Produkte mit dem WFTO-Label auszeichnen möchten, sind verpflichtet nach den zehn Prinzipien für Fairen Handel zu agieren. Diese zehn Prinzipien findest du in unserem Blogbeitrag &quot; Die zehn Grundsätze des Fairen Handels &quot;. Im Gegensatz zum Fairtrade Siegel von FLO International, das hauptsächlich Rohstoffe wie Kaffee, Kakao oder Blumen zertifiziert, nutzen das WFTO-Label insbesondere Unternehmen, die im Kunsthandwerk tätig sind.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
       
 Weltpartner Bio &amp;amp; Fair Siegel 
 Die WeltPartner eG aus Ravensburg ist Mitglied der WFTO und hat sich nach den Standards des WFTO-Labels zertifizieren lassen. Als Fairhandlsimporteur ist WeltPartner ein wichtiger Handelspartner für Kleinbauernkooperativen im globalen Süden und Weltläden in Deutschland. Häufig sind die Produkte von WeltPartner mit dem Eigenlogo &quot;fair+bio&quot; gekennzeichnet, da über 90 Prozent der Artikel auch Bio-zertifiziert sind. Gemeinsam mit dem ökologischen Anbauverband Naturland wird auf höhere Bio-Standards als in der EU-Bio-Verordnung gesetzt.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
       
 Globo Fairhandels-Importeur 
 Ebenfalls nach den Kriterien der WFTO zertifiziert ist der Fairhandelsimporteur GLOBO, der insbesondere auf Kunsthandwerk spezialisiert ist. Seit 1973 ist die GLOBO Fair Trade GmbH im Fairen Handel aktiv und seit 2017 auch offizielles Mitglied der WFTO. Auf internationaler Ebene ist GLOBO insbesondere in Lateinamerika, sowie in Vietnam, Indien und Nepal für den Ausbau des Fairen Handels engagiert. Ziel von GLOBO ist es gemeinsam mit den Partnerwerkstätten in der Dritten Welt den bewussten Konsum in Deutschland und Europa zu fördern. 
 &amp;nbsp; 
     
 BanaFair Siegel 
 Wie der Name schnell vermuten lässt dreht sich bei BanaFair alles um die faire Banane aus Bio-Anbau. BanaFair ist eine Non-Profit-Organisation, die sich neben dem Import und Vertrieb von fair gehandelten Bananen insbesondere um Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert. Dabei stehen die Anbaubedingungen von Bananen und Südfrüchten sowie die Arbeits- und Menschenrechte der Beschäftigten im Mittelpunkt der Arbeit. Zudem leistet BanaFair finanzielle Unterstützung für Partnerunternehmen in Lateinamerika und der Karibik. Das BanaFair-Siegel findet auf den von der Organisation importierten Bananen wieder. 
 &amp;nbsp; 
       
  El Puente - Die Fair Trade Pioniere  
  Ebenso wie die Fairhandels-Häuser Gepa und WeltPartner ist El Puente nach dem Garantiesystem der WFTO geprüft und zertifiziert. Das Unternehmen verpflichtet sich somit nach den zehn Grundsätzen des Fairen Handels&amp;nbsp; zu arbeiten. Das El Puente Logo findet sich auf den Produkten des Fairhandelsimporteurs wieder, der sich hauptsächlich auf Lebensmittel spezialisiert hat. El Puente ist ein anerkannter Lieferant der deutschen Weltläden und Mitglied im Forum Fairer Handel. Als eine der ältesten Organisationen im Fairen Handel in Deutschland hat sich El Puente dem Prinzip des nicht gewinnorientierten Wirtschaftens verschrieben. &amp;nbsp; 
  &amp;nbsp;  
   
  Ecocert Siegel  
  Ein weiteres Fairtrade Siegel stammt von dem größten Bio-Zertifizierer Frankreichs namens ECOCERT. Dieser entwickelte 2007 einen eigenen Fairhandels-Standard, der die Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und des Fairtrade-Netzwerks FINE zur Grundlage hat. Mit dem Label ECOCERT Fair Trade werden Produkte gekennzeichnet, die nicht nur umweltverträglich hergestellt, sondern auch unter sozial gerechten Bedingungen produziert und gehandelt werden. In Deutschland ist ECOCERT noch relativ unbekannt, jedoch stimmen die Fairtrade-Kriterien dieses Siegels mit denen anderer Organisationen weitgehend überein.  
  &amp;nbsp;  
   
  Fairtrade Max Havelaar Siegel  
  Das erste Fairtrade Siegel überhaupt war das Fairtrade Max Havelaar Siegel, welches 1988 in den Niederlanden ins Leben gerufen wurde. Nachdem immer mehr Händler Interesse zeigten, fair gehandelte Produkte in ihr Sortiment aufzunehmen, wurde ein Nachweis verlangt, dass diese fair gehandelten Produkte tatsächlich zu einem Preis eingekauft wurden, der Kleinbauern wirtschaftlich und sozial mehr bietet. Der niederländischen Initiative folgten mit TransFair in Deutschland weitere Siegel. Erst 2003 gingen die einzelnen Logos im einheitlichen Fairtrade Siegel auf. In der Schweiz oder in Frankreich haben die nationalen Siegelorganisationen von FLO den Namen Max Havelaar jedoch beibehalten, weshalb er auch heute noch auf einigen Produkten sichtbar ist.  
  &amp;nbsp;  
    &amp;nbsp;  
  Rainforest Alliance und Utz certified  
  Erwähnen möchten wir an dieser Stelle auch noch zwei weitere Siegel, die jedoch aus unserer Sicht relativ wenig mit Fairem Handel zu tun haben, da die Standards hinter diesen Siegeln im Vergleich zu den bereits beschriebenen deutlich niedriger sind. Zwar gilt auch hier besser niedrigere Standards als keine, jedoch möchten wir an dieser Stelle auf die großen Unterschiede aufmerksam machen. Die beiden Siegel stammen von UTZ und Rainforest Alliance. Geachtet wird bei diesen beiden Siegeln vor allem auf ökologischere Anbaumethoden, dem Verbot giftiger Pestizide, sowie auf eine medizinische Grundversorgung der Plantagenarbeiter. Es werden jedoch keine&amp;nbsp;  Vorfinanzierungsmöglichkeiten geboten oder&amp;nbsp;  garantierte Mindestpreise gezahlt. Von daher finden sich auch keine Produkte mit diesem Siegel in unserem Sortiment.  
  &amp;nbsp;  
   Da unser Sortiment aus Bio und Fairen Produkten besteht, hier die Übersicht der Bio-Siegel   
   
  Bio-Siegel nach EG-Öko-Verordnung und EU-Biosiegel  
  Das deutsche Biosiegel mit sechs Ecken kennzeichnet bereits seit 2001 Produkte, die der EG-Öko-Verordnung genügen. Es wurde vom EU-Bio-Logo abgelöst, einer Ährenform aus EU-Sternen auf grünem Grund, das Zeichen ist seit 2012 mit Kontrollstellencode und der Herkunftsangabe der Zutaten vorgeschrieben. Das deutsche Siegel wird aufgrund des hohen Bekanntheitsgrads von vielen Herstellern parallel weiterverwendet, aktuell (Juni 2014) tragen 68.572 Lebensmittel diese Siegel. Mit ihnen dürfen nur Erzeugnisse oder Produkte ausgezeichnet werden, die aus ökologischer Landwirtschaft stammen und deren Erzeuger oder Verarbeiter die Kriterien für ökologischen Landbau einhalten, so wie sie das EU-Recht definiert. Mit einer Ausnahme: Fünf Prozent eines Produkts dürfen aus konventioneller Landwirtschaft stammen, wenn die Zutaten nicht in ökologischer Qualität am Markt verfügbar sind.  
  Das EU-Biosiegel hat zum Ziel, den ökologischen Landbau zu fördern, der – in aller Kürze – zwei Vorteile gegenüber dem konventionellen hat: Eine höhere Artenvielfalt und mehr Tierschutz durch weniger belastende Anbau- und Haltungsmethoden sowie Lebensmittel, die weniger Schadstoffen ausgesetzt sind.Im Mittelpunkt steht die Forderung nach größtmöglicher Kreislaufwirtschaft mit geschlossenen Nährstoffzyklen, mineralische Stickstoffdünger etwa sind ebenso wie chemisch-synthetische Pestizide verboten. Stattdessen sollen Fruchtfolgen und mechanische Verfahren den Pflanzenschutz sicherstellen, ebenso sind Naturstoffe wie Pflanzenöle und Mikroorganismen zugelassen. Auch Gentechnik ist untersagt, Produkte dürfen mit maximal 0,9 Prozent gentechnisch veränderten Substanzen belastet sein.&amp;nbsp;Artgerechte Tierhaltung ist ebenfalls vorgeschrieben, die Hauptmotivation für deutsche Verbraucher, auf das Biosiegel zu achten. Dazu zählen beispielsweise ein größeres Platzangebot, biologische Futtermittel und das Verbot von Antibiotika zu anderen als medizinischen Zwecken, etwa der Leistungssteigerung.&amp;nbsp;Bei verarbeiteten Lebensmitteln sind zudem nur eingeschränkt Zusatzstoffe erlaubt, derzeit 49 statt der 316 in konventionellen Produkten zugelassenen. Dabei muss es sich um natürliche Aromen oder -extrakte handeln, die aus natürlichen Rohstoffen gewonnen werden, sie müssen aber nicht zwingend von einem anderen Lebensmittel stammen.  
  Um das Siegel nutzen zu dürfen, müssen Erzeuger wie Händler nachweisen, dass sie ökologisch wirtschaften bzw. in der Lage sind eine Vermischung von Bioware mit konventionellen Rohstoffen zu vermeiden und die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Nach der ersten Prüfung, bei der ein Kontrolleur den Betrieb begutachtet – übrigens sogar den kleinen Online-Händler, der zugekaufte und verschweiste Ware im Keller lagert – &amp;nbsp;werden die Nutzer des Siegels mindestens einmal jährlich kontrolliert.  
  &amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;  
  Demeter Siegel  
  Ein weiteres Siegel, das wir euch nicht vorenthalten möchten, ist das demeter-Siegel. Es steht weniger für Fairen Handel, dafür zeichnet es biologisch-dynamische Produkte aus. Demter-Betriebe arbeiten auf der Grundlage anthroposophischer und wissenschaftlicher Menschen- und Naturkenntnis. Böden und Pflanzen werden mit biologisch-dynamischen Präparaten wie Heilkräutern oder Kiesel versetzt, was sich positiv auf die daraus entstehenden Lebensmittel auswirkt. Um eine Demeter-Anerkennung zu erhalten müssen Betriebe zusätzlich zur Bio-Zertifizierung die Demeter-Richtlinien einhalten. Quelle: demeter.de&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   
  Bioland Gütesiegel  
  Bioland ist der größte ökologische Anbauverband in Deutschland, der sich für die Förderung der Bio-Landwirtschaft einsetzt. Eine Vielzahl an Bio-Produkten ist mit dem Bioland-Siegel gekennzeichnet. Die Kriterien dafür sind insbesondere die Kreislaufwirtschaft, artgerechte Tierhaltung, die Förderung der Bodenfruchtbarkeit und der biologischen Vielfalt. Das Siegel wird nur in Deutschland für Produkte wie Gemüse, Fleisch, Milch, Eier, Käse, Obst oder Salat vergeben. Die ökologischen Standards gehen dabei über die Kriterien der EU-Bio-Verordnung hinaus, z.B. bei der Beschränkung der Düngemittel oder der Gesamtbetriebsumstellung auf Bio. Über 7.700 Erzeugerbetriebe sind bereits Teil des Anbauverbands. &amp;nbsp; 
     
   Ecovin Siegel   
   Das ECOVIN-Siegel vergibt der Bundesverband ökologischer Weinbau, der sich 1985 als größter Zusammenschluss ökologisch arbeitender Weingüter in Deutschland gegründet hat. Ziel des Labels in die Kennzeichnung von Weinen aus biologischem Anbau. Zudem sollen die Kreislaufwirtschaft und der Erhalt des ökologischen Gleichgewichts im Weinbau gefördert werden. Die von ECOVIN zertifizierten Betriebe dürfen das Siegel auf ihren Weinen verwenden, welches die Vorgaben der EU-Bio-Verordnung übertrifft.   
  &amp;nbsp;  
   Interesse am Fairen Handel? - Wir auch. Erfahre in unserem Blog  wie der Faire Handel funktioniert . Lass dich inspirieren von unserem Newsletter.&amp;nbsp;   
       
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                            <updated>2022-08-05T08:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Nachhaltige Geschenke - Top 5 Geschenkideen aus Fairem Handel</title>
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                                            Entdecke nachhaltige Geschenke aus Fairem Handel für Familie, Freunde und Geschäftskunden. Wir stellen die Top 5 Geschenkideen bei Fair Einkaufen vor, die sich seit Jahren großer Beliebtheit erfreuen und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für viele Kleinbauern aus Ländern d...
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                  Entdecke die beliebtesten nachhaltigen Geschenkideen aus Fairem Handel  
  Oft ist die Suche nach einem passenden Geschenk nicht ganz einfach und häufig ist der Suchende dankbar für ein paar gute Ideen. Gerne möchte man etwas Individuelles und Kreatives überreichen, ein sinnstiftendes Präsent, das nicht nur dem Beschenkten Freude bereitet sondern auch noch einen Beitrag für die Umwelt leistet. Die Nachfrage nach sinnvollen Geschenken nimmt beständig zu, was uns bei Fair Einkaufen natürlich sehr freut. Von daher haben wir uns dazu entschieden in diesem Beitrag unsere  Top 5 nachhaltige Geschenkideen  der vergangenen Jahre vorzustellen, die sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. Wie alle Produkte in unserem Sortiment stammen auch die Geschenkideen ausnahmslos aus Fairem Handel und tragen somit zu einer Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse von Kleinbauern in den Ländern der Dritten Welt bei. Alle Lebensmittel werden zudem rein biologisch angebaut und schonend weiterverarbeitet, sodass der volle Genuss garantiert beim Beschenkten ankommt. Und nun wird es spannend - Unsere Top 5 in absteigender Reihenfolge lauten wie folgt:  
 &amp;nbsp; 
   Platz 5: Geschenkkörbe mit fairen Spezialitäten   
 Der Geschenkkorb ist sicherlich ein Klassiker unter den Feinkost-Präsenten. Bei Fair Einkaufen lassen wir uns das natürlich nicht entgehen und haben  Körbe aus Kaisa-Gras  von Globo in drei unterschiedlichen Größen ins Sortiment aufgenommen. Dadurch habt ihr die Möglichkeit einen individuellen Geschenkkorb mit Holzwolle und leckeren Spezialitäten zu basteln oder alternativ auf einen von uns gestalteten Korb zurückzugreifen. Besonders beliebt sind die Kaffee-Geschenkkörbe mit handverlesen Sorten aus Lateinamerika und Äthiopien, sowie die Gewürzkörbe mit den außergewöhnlichen Kompositionen von  SoulSpice . 
        
 &amp;nbsp; 
 Jeden Geschenkkorb verzieren wir mit Holzwolle und umwickeln ihn für den Versand sicher mit Verpackmaterial. Damit der Genuss wohlbehalten bei euch ankommt erfolgt der Versand in einem stabilen Flaschen-Versandkarton. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass der Geschenkkorb nach dem eigentlichen Verschenken prima weiterverwendet werden kann, zum Beispiel als Aufbewahrungskorb für Obst in der Küche oder als Sammelbehälter für Geldbeutel und Etuis. 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Platz 4: Einkaufsgutscheine mit freier Auswahl im Fair Einkaufen Sortiment   
 Wer die freie Auswahl besonders liebt, dem können wir unsere  Einkaufsgutscheine  empfehlen. Häufig erreicht uns die Frage ob gemahlener Kaffee gegen Kaffeebohnen getauscht werden kann, da nicht ganz klar ist welche Kaffeemaschine beim Beschenkten gerade in der Küche steht. Einfache Lösung hierfür ist der unkomplizierte Geschenkgutschein, womit der Beschenkte selbst entscheiden kann welcher Kaffee zu ihm passt. Natürlich kann der Geschenkgutschein auch problemlos für alle anderen Spezialitäten aus unserem Sortiment eingelöst werden. Praktischerweise wird der Gutschein direkt nach der Bestellung per Mail versendet, sodass dieser sofort im eigenen Postfach verfügbar ist. Grundsätzlich kann der Gutschein zwei Jahre bei uns eingelöst werden. Natürlich sind auch Teileinlösungen möglich, der Restwert des Gutscheins wird automatisch bei uns im Shopsystem gespeichert und kann zu einem späteren Zeitpunkt eingelöst werden. Ihr findet zu jedem Anlass einen passenden Gutschein bei uns, sowohl in der Höhe des Gutscheinwerts, als auch beim Gutscheinmotiv. So habt ihr die Wahl zwischen neun unterschiedlichen Gutscheinmotiven - angefangen von Geburtstagsgrüßen, über eine Hochzeitskarte, bis hin zu Weihnachts- und Neujahrswünschen. 
     
    &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Platz 3: Das Fair Einkaufen Kaffee Abo&amp;nbsp;   
 Wer die Welt der gerösteten Kaffeebohne entdecken möchte ist mit dem Fair Einkaufen Kaffee Abo gut bedient. Je nach gewünschter Laufzeit und Lieferfrequenz kann ein breites Spektrum unseres  Kaffeesortiments  ausprobiert werden. Von südamerikanischen Kaffee-Spezialitäten über exotische asiatische Röstungen bis hin zum Ursprungskaffee aus Äthiopien findet sich eine große aromatische Vielfalt in unserer Kaffeeauswahl. Das Kaffee-Abo kann ganz individuell mit uns abgestimmt werden, sowohl die Kaffeeauswahl als auch die Lieferhäufigkeit kann je nach Wunsch festgelegt werden. Den Rest übernehmen wir - alle Lieferungen werden von uns automatisch erstellt und abgewickelt. Ihr könnt euch auf den Kaffeegenuss konzentrieren und hoffentlich euren neuen Lieblingskaffee entdecken. Natürlich bieten wir das Abo sowohl für  Bohnenkaffee  oder  gemahlenen Kaffee  an, auch eine Mischung aus beiden ist erhältlich. Lasst uns einfach über unser Kontaktformular wissen an welchen Sorten ihr Interesse habt und wir bringen den fairen Genuss zu euch in die Kaffeküche.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   Platz 2:&amp;nbsp;Individuelle Firmengeschenke für Mitarbeiter und Kunden   
 Insbesondere vor Weihnachten steigt die Nachfrage seitens vieler Unternehmen nach passenden  Geschenkideen für Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner . Seit vielen Jahren können wir hier einen erfreulichen Trend erkennen, dass sinnvolle Geschenkideen immer stärker ins Rampenlicht rücken und Unternehmen damit auch ein nachhaltiges Zeichen und faires Engagement zeigen möchten. Dadurch gelangt die Botschaft des Fairen Handels an ein breites Publikum, die hoffentlich alle auf den Geschmack kommen ;-) 
 Je nach Kundenwunsch stellen wir individuelle Geschenksets zusammen und übernehmen auch den direkten Versand an die Beschenkten. Gerne können auch firmeneigene Grußkarten zuvor an uns gesendet werden, die wir dann den Geschenkboxen beilegen. So bleibt kein Wunsch offen und ihre geschätzten Geschäftspartner erfreuen sich am fairen Genuss. 
 &amp;nbsp; 
   Platz 1:&amp;nbsp;Fair Einkaufen Geschenksets für Genießer   
 Der absolute Bestseller in unserem Sortiment ist das  Fair Einkaufen Geschenkset , in dem wir einen bunten Strauß fairer Spezialitäten in einer bordeaux-roten Geschenkbox verstauen. Besonders beliebt ist die geschmackliche Vielfalt in diesem Set, da wir Schokolade mit Wein, sowie Kaffee mit Tee und schokolierte Früchte miteinander kombinieren. Ein faires Geschmackserlebnis ist damit garantiert. Dieses wie auch alle weiteren  Geschenksets  werden sicher in einem Wein-Versandkarton auf den Weg gebracht, sodass die Präsente wohlbehalten beim Empfänger ankommen. 
     
   
   
 Wer noch liebe Grüße mit versenden möchte, kann eine unserer FairMail Grußkarten auswählen und einen individuellen Grußtext verfassen, den wir dann auf die Karte drucken. Die Grußkarten stammen übrigens von jungen FotografInnen aus Peru, die mit dem Verkauf ihrer Motive einen Teil zum Familieneinkommen beitragen. All unsere Geschenkideen unterstützen somit Kleinbauern in den Ländern der Dritten Welt und tragen zu einer Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen bei. Mit einem Geschenk aus Fairem Handel erhält somit nicht nur der Beschenkte eine Genussreise, sondern auch die Hersteller der leckeren Produkten eine gerechte Entlohnung für ihre Mühen.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2021-10-18T08:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was ist fairtrade? - So funktioniert der Faire Handel</title>
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                                            Fairtrade, also der Faire Handel wird bei Verbrauchern immer bekannter und beliebter. Die Anzahl fair gehandelter Produkte nimmt seit vielen Jahren zu, ebenso wie die Bereitschaft der Deutschen diese Produkte in ihren persönlichen Warenkorb zu legen. Doch wie genau funktionier...
                                        ]]>
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                  Bedeutung fair gehandelter Produkte in Deutschland  
 Seit Jahrzehnten wächst die Bedeutung fair gehandelter Produkte in Deutschland. Im Jahr 2019 überstieg der Umsatz mit fairen Produkten in Deutschland erstmals die Marke von 2 Mrd. €. Das mit Abstand bekannteste Fairtrade Erzeugnis ist Kaffee, gefolgt von Blumen, Bananen und Kakao. Bereits vor über 40 Jahren wurde der erste faire Kaffee in Holland importiert. Seitdem gewinnt die Idee kontinuierlich an Bedeutung und Unterstützung, zu Beginn insbesondere in kirchlichen Verbänden. Doch erst in den letzten Jahren ist die Bewegung in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Gaben Deutsche Verbraucher vor gut zehn Jahren lediglich 3-4€ pro Jahr für faire Produkte aus, waren es im vergangenen Jahr bereits über 25€ - eine erfreuliche Entwicklung. Grund dafür sind insbesondere der Zuwachs an fairen Angeboten und Verkaufsstellen. So hat beispielsweise die Deutsche Bahn in Folge einer Initiative den Kaffeeverkauf in ihren Zügen komplett auf Fairtrade umgestellt - immerhin über 10 Mio. Tassen Kaffee pro Jahr. 
  Die Idee des Fairen Handels - das steckt hinter Fairtrade  
 Grundidee des Fairen Handels ist ein partnerschaftlicher Umgang mit allen Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette eines Produktes. Faire Partnerschaften sollen nicht die Ausnahme, sondern die Regel darstellen. So soll der Kaffeebauer ebenso vom Verkauf seiner Kaffeebohnen leben können wie der Kaffeeröster am Ende des Verarbeitungsprozesses. Gerechte Löhne, der Verzicht auf Kinderarbeit, die Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen und Abnahmegarantien für Kleinbauern sind dabei feste Bestandteile im Fairen Handel. Im konventionellen Handel sind leider oft die Kleinbauern aus Ländern der Dritten Welt stark benachteiligt, da große Handelskonzerne die Preise nach Belieben diktieren. Die große Abhängigkeit wird verstärkt, da der einzelne Bauer so gut wie nie über einen eigenen Marktzugang verfügt. Er hat somit keine Alternative als seine Waren an die dominierenden Marktteilnehmer zu verkaufen. Im Fairen Handel schließen sich die Kleinbauern dagegen zu Kooperativen zusammen und vertreiben ihre Waren direkt an Fairhandelsorganisationen, wodurch der Großhandel umgangen werden kann. Welche Konsequenzen das für den Geldbeutel der Kleinbauern hat zeigen wir dir in unserem Blogbeitrag &quot;  Wer bekommt was - Fairer vs. konventioneller Kaffeepreis  &quot;. 
  Das Fairtrade System im Video erklärt&amp;nbsp;  
 Wie der Faire Handel und das Fairtrade-System funktioniert zeigt in aller Kürze das Erklärvideo von der Organisation Fairtrade Deutschland. Nimm dir kurz Zeit für dieses Video und verstehe was hinter der Fairtrade Idee steckt. 
    
 &amp;nbsp; 
  Fairtrade Siegel - Daran erkennst du ein faires Produkt  
 Damit du erkennst ob ein Produkt aus Fairem Handel stammt gibt es eine Reihe von Siegeln, die fair gehandelte Produkte kennzeichnen. Das bekannteste Siegel in Deutschland ist das blau-grün-schwarze Label von Fairtrade Deutschland. Doch auch eine Reihe weiterer Siegel solltest du kennen um schnell zu erkennen was es mit dem Produkt auf sich hat. Eine Übersicht der wichtigsten Labels in Deutschland findest du ebenfalls in einem Blogbeitrag von uns: &quot;  Fairtrade Siegel im Überblick  &quot;. 
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            <title type="text">Fairtrade Kleidung: Die wichtigsten Siegel im Überblick</title>
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                                            Das Angebot an fair gehandelten Textilien nimmt seit Jahren kontinuierlich zu, ebenso die Anzahl unterschiedlicher Siegel für nachhaltige Mode. Zwar orientieren sich alle Siegel an ähnlichen Kriterien, jedoch besitzen diese nicht die gleiche Aussagekraft. Wir geben euch einen ...
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                   An den folgenden bio und fairen Siegeln kannst du dich beim Kleidungskauf orientieren.   
  Erfreulicherweise nimmt das Angebot an fair gehandelten Textilien seit Jahren kontinuierlich zu. Immer mehr Hersteller orientieren sich an sozialen und ökologischen Standards um dadurch die Nachhaltigkeit ihrer Produkte zu verbessern. Damit haben Teile der Modebranche einen ersten Schritt getan um bewussten Konsum zu fördern und die Schnelllebigkeit dieses Industriezweig ein wenig einzudämmen. Im Zuge dessen sind auch eine Reihe neuer Siegel entstanden, die sich zwar allesamt an ähnliche Kriterien halten, jedoch nicht die gleiche Aussagekraft besitzen. Wir geben euch einen Überblick der wichtigsten Siegel und deren Unterschiede.  
 &amp;nbsp; &amp;nbsp;  
     
 Naturtextil Siegel 
 Das blaue Naturtextil Siegel vergibt der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN). Der IVN setzt dabei sehr hohe Maßstäbe, da die gesamte Wertschöpfungskette in Bezug auf die geltenden Kriterien zertifiziert wird, sprich vom Anbau der Fasern bis hin zum Endprodukt. So sind in allen Herstellungsstufen Chemikalien und synthetische Materialien verboten. Für die Kleidungsstücke sind ausschließlich Naturfasen aus biologischem Anbau zugelassen, wodurch insbesondere die Kreislaufwirtschaft gefördert werden soll. Ebenso verpflichtend für alle Unternehmen in der Lieferkette sind strenge Sozialstandards, die die ILO-Kernarbeitsnormen garantieren (ILO = International Labour Organization). Die Normen beinhalten die Beseitigung der Zwangsarbeit, das Verbot von Kinderarbeit, ein Diskriminierungsverbot und das Recht auf Kollektivverhandlungen. Das Siegel verwenden aktuell etwa 40 Marken und Produktionsbetriebe, unter anderem Maas Naturwaren, Cotonea oder Engel Sports. 
 &amp;nbsp; 
   
 Global Organic Textile Standard 
 Das wohl bekannteste Fair-Fashion-Siegel ist der GOTS-Standard (Global Organic Textile Standard). Betrachtet wird der gesamte Herstellungsprozess vom Rohstoffanbau bis zum fertigen Kleidungsstück. Vorgaben des GOTS-Standards sind der Verzicht auf besonders gefährliche Chemikalien sowie soziale Standards nach ILO. Allerdings ist das Siegel nicht so streng wie das zuvor beschriebene IVN-Label. So sind nur 70% Naturfasern vorgeschrieben, wodurch 30% recyceltes Polyester beigemischt werden darf. Hinzu kommt dass für die Textilfabriken keine Abwasser- und Klärschlammvorgaben gelten, die zu großen ökologischen Verunreinigungen führen können. Der GOTS-Standard ist somit etwas lückenhaft, jedoch tragen die Vorgaben bereits zu einer deutlichen Verbesserung in der Textilbranche bei. Zu finden ist das Label auf vielen Produkten von Avocadostore, Hess Natur oder Greenality.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
   
 Fairtrade Cotton Siegel 
 Eine Variante des klassischen Fairtrade Siegels, das auf fair gehandelten Lebensmitteln zu finden ist, stellt das Fairtrade Cotton Label dar. Dieses ist seit 2005 auf Baumwollprodukten zu finden und garantiert gerechte Arbeitsbedingungen und faire Löhne für die Mitarbeiter auf den Baumwollplantagen. Die Fairtrade-Vorgaben für die Produzenten sind deutlich höher als die bereits genannten ILO-Standards, jedoch gelten diese lediglich für den Anbau und nicht für die Unternehmen in den nachfolgenden Verarbeitungsschritten. Zudem wird der Bio-Anbau finanziell gefördert. Textilien mit diesem Siegel müssen zu 100% aus zertifizierter Baumwolle bestehen, womit ein Beimischen von anderen Fasern nicht erlaubt ist. Seit 2016 arbeitet Transfair an der Weiterentwicklung des Textilstandards, um für die gesamte Wertschöpfungskette gerechte Bedingungen zu etablieren. 
 &amp;nbsp; 
   
 EU Ecolabel Siegel 
 In Deutschland relativ unbekannt ist das EU-Ecolabel, das zur EU-Blume gehört. Ziel des Siegels sind umweltfreundlichere und gesündere Produkte. Im Fokus steht die Reduzierung von Wasser- und Luftverschmutzung sowie der Verzicht auf schädliche Chemikalien. Zwar sind die Vorgaben recht umfangreich, jedoch die einzelnen Grenzwerte eher niedrig, womit das Siegel eine begrenzte Aussagekraft besitzt. So sind beispielsweise keine Einschränkungen bei den eingesetzten Fasern vorhanden, wodurch auch Recyclingfasern von PET-Flaschen erlaubt sind. Der Standard bedient also eher den Massenmarkt als dass es gezielt Fairtrade Kleidung unterstützt.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
     
 Fair Wear Foundation 
 Auf einem ganz anderen Niveau als das EU-Ecolabel spielt dagegen das Siegel der Fair Wear Foundation. Diese setzt sich sehr glaubwürdig für eine Verbesserung der sozialen Standards in der Textilbranche in Zusammenarbeit mit den Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette ein. Hauptaugenmerk sind dabei die gerechte Entlohnung der Mitarbeiter und die Verbesserung der sozialen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Jedes Jahr berichtet die Organisation sehr transparent die Fortschritte in den Mitgliedsunternehmen entlang der textilen Kette. Mit dabei sind aktuell etwa 80 Unternemen und ca. 120 Marken, unter anderem Jack Wolfskin, Hess Natur oder Grüne Erde. Das Fair Wear Siegel ist jedoch nicht auf jedem Kleidungsstück der Mitgliedsunternehmen zu finden. Erst nach einer einjährigen Mitgliedschaft in der Fair Wear Foundation und Erfüllung aller Anforderungen an faire Arbeitsbedingungen darf das Siegel auf den Kleidungsstücken angebracht werden. Dem Label kann also eine hohe Aussagekraft in Sachen Fairness attestiert werden, wohingegen keine ökologischen Aspekte betrachtet werden.&amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
     
 Cradle to Cradle Siegel 
 Beim Cradle to Cradle (C2C) Siegel steht die Idee der Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt der Zertifizierung. Dabei sollen möglichst alle verwendeten Materialien &quot;von der Wiege bis zur Wiege&quot; eingesetzt und wiederverwendet werden. Um das zu gewährleisten werden die Rohstoffe unter toxikologischen Gesichtspunkten bewertet und qualifiziert. Ziel des Konzepts ist jeglichen Abfall zu vermeiden, von daher werden die Aspekte Materialgesundheit, Wiederverwendbarkeit, Einsatz von erneuerbaren Energien und soziale Fairness genau beleuchtet. Die Zertifizierung der Unternehmen erfolgt stufenweise von Basic über Bronze, Silber, Gold bis Platin. Teilnehmende Unternehmen sind beispielsweise der Trikothersteller Trigema (Silber) oder der Reinigungsmittelhersteller Frosch (Gold). Leider werden jedoch nicht die einzelnen Produkte mit dem Siegel gekennzeichnet, weshalb für den Verbraucher der C2C-Ansatz schwer ersichtlich ist. 
 &amp;nbsp; 
     
 Bluesign Product Siegel 
 Das bluesign Siegel beschäftigt sich vor allem mit den im Herstellungsprozess eingesetzten Chemikalien. Es gewährleistet das Verbot von problematischen Chemikalien entlang der gesamten Herstellungskette. Die bluesign-zertifizierten Textilprodukte werden streng auf chemische Rückstände kontrolliert, wobei von Natur- über Synthetik- bis hin zu recycelten Fasern keine Materialgruppe grundsätzlich ausgeschlossen wird. Darunter leidet natürlich das Kreislaufprinzip, jedoch stellt der bluesign-Standard umweltverträglichere Alternativen zur Verfügung. Mit über 500 Lizenznehmern ist das Bluesign-Siegel relativ weit verbreitet, insbesondere bei Outdoor- und Sportbekleidungsherstellern wie Vaude, Puma oder Adidas.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2020-06-15T11:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Interview über den Fairen Handel mit expertentesten.de</title>
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                                            Frau Laura Hoffmann von expertentesten.de hat mit uns ein Interview über den Fairen Handel geführt. Neben Wissenswertes über den Fair Einkaufen Shop gingen wir auch der Frage nach, wie sich der faire Handel in den kommenden Jahren entwickeln kann. 
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                <![CDATA[
                  Über die Entwicklung des Fairen Handels und die wachsende Bedeutung fairer Lieferketten  
 Frau Laura Hoffmann von    expertentesten.de    hat mit uns ein Interview über den Fairen Handel geführt. Neben Wissenswertes über den Fair Einkaufen Shop gingen wir auch der Frage nach, wie sich der faire Handel in den kommenden Jahren entwickeln kann.&amp;nbsp; 
   Herr Biewald, was kann ich bei Ihnen alles „fair Einkaufen“?   
 Bei Fair Einkaufen findest du ein geschmacklich einzigartiges Sortiment an  bio und fair gehandelten  Spezialitäten aus aller Welt. Lebensmittel also, die besonders viel Freude machen und die Produzenten nachhaltig unterstützen. Mit dabei sind Kaffee &amp;amp; Tee, Schokolade und Pralinen, Nüsse, Snacks, Öle &amp;amp; Gewürze, Weine und Geschenkideen. 
     Warum liegt Ihnen der faire Handel so am Herzen?   
 Wir haben einen sehr persönlichen Bezug zu Produkten aus Fairem Handel, da wir bereits viele Ursprungsländer besucht haben. So haben wir schon mit Weinbauern in Südafrika gesprochen, Kaffee- und Teeproduzenten in Indonesien kennengelernt und Kakaobauern in Ecuador besucht. Stets waren wir beeindruckt mit welcher Hingabe die Menschen für ihre Produkte arbeiten um sich und ihrer Familie eine nachhaltige Perspektive zu schaffen. Viele leben nach wie vor in sehr ärmlichen Verhältnissen und sind stark von schwankenden Weltmarktpreisen abhängig. Unserer Meinung nach gilt es die Menschen für ihre Arbeit gerecht zu entlohnen, so wie wir uns das auch in Deutschland wünschen. Jeder soll von seiner Tätigkeit leben können. Genau dafür steht der faire Handel. Es werden Mindestpreise garantiert, die deutlich über Weltmarktniveau liegen und langfristige Partnerschaften angestrebt, die Planungs- und Investitionssicherheit bieten. Dafür einen Beitrag dafür zu leisten spornt uns jeden Tag an. 
     Viele Ihrer Produkte sind sowohl fair als auch in kompostierbarer Verpackung – achten Sie bei Ihren Produkten auch auf die Vermeidung von Verpackungsmüll?   
 Oh ja, Nachhaltigkeit schreiben wir bei Fair Einkaufen groß. Wir wählen Produkte für unser Sortiment auch hinsichtlich der Produktverpackung aus. So finden sich bei uns zum Beispiel ausschließlich  kompostierbare Kaffeekapseln . Die klassische Variante aus Kunststoff und Alu-Deckel schafft es nicht in die Auswahl. Auch verwenden wir beim Versand für unsere Pakete nur in Ausnahmefällen neue Kartonagen. In aller Regel werden die Verpackungskartons und das Füllmaterial der Zulieferer erneut genutzt. Gegenüber unseren Zulieferern haben wir das offen kommuniziert und erreicht dass wiederverwendbares Verpackungsmaterial verwendet wird. Das schont Ressourcen und den Geldbeutel. 
     Wodurch unterscheidet sich Ihr Online-Shop von der Konkurrenz?   
 Im Vergleich zu unseren Wettbewerbern sticht sicher unser einmaliges Sortiment heraus. Diese Zusammenstellung findest du nur bei uns. Das liegt vor allem in unseren Prinzipien begründet. Damit es ein Produkt in unser Sortiment schafft sind vor allem drei Eigenschaften nötig: 
  -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Die Zutaten müssen aus  Fairem Handel  stammen 
  -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Das Produkt stammt aus rein biologischem Anbau 
  -&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Einmaliger Geschmack: Das Produkt muss Lust auf mehr machen 
 &amp;nbsp; 
 Wir testen all unsere Spezialitäten selbst bevor diese den Weg ins Sortiment schaffen. Nur so können wir uns sicher sein, dass der faire Handel auch genussvoll bei unseren Kunden ankommt. Wie gesagt sollen die Spezialitäten vor allem Freude machen – das ist die beste Werbung für den fairen Handel. 
 Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind unsere individuell zusammengestellten Geschenksets. Wir kombinieren genussvolle Geschenkpakete in attraktiven Präsentkartons und bringen diese sicher zu unseren Kunden. Je nach Wunsch erstellen wir natürlich auch ganz individuelle Präsente mit Grußkarten. Insbesondere zu Weihnachten, Firmenjubiläen oder persönlichen Anlässen ein besonders gefragtes Angebot. 
 &amp;nbsp; 
   Wie schätzen Sie generell den Fair-Trade-Markt ein – welche Branchen wären für ihr Sortiment ebenfalls interessant?   
 Der Fairtrade Markt ist in den letzten Jahren in der gesellschaftlichen Mitte angekommen. Immer mehr Menschen achten bei ihrem Einkauf bewusst auf das  Fairtrade Siegel . So konnte der faire Handel in Deutschland vor einigen Jahren das erste Mal die Umsatzmarke von 1 Milliarde € knacken. Sehr konstant weist der faire Handel zudem eine jährliche Wachstumsrate von ca. 20% auf – es tut sich also was! 
 Kaffee ist ganz klar das bekannteste Fairtrade Produkt. Allein im Jahr 2019 machte Kaffee in Deutschland circa ein Drittel des Gesamtumsatzes bei fair gehandelten Produkten aus. Und dennoch stammen nach wie vor 95 von 100 getrunkenen  Tassen Kaffee  in Deutschland aus konventionellem Handel. Hier ist also noch ein weiter Weg vor uns. 
 Große Hoffnung macht mir aktuell die Initiative von Entwicklungsminister Müller und zahlreicher Organisationen zur Einführung eines Lieferkettengesetzes. Die Initiative fordert Unternehmen dazu auf Menschenrechte zu achten und Umweltzerstörung zu vermeiden – und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Unternehmen, die Schäden an Mensch und Umwelt in ihren Lieferketten verursachen oder in Kauf nehmen, müssen dafür haften. Meiner Meinung nach ist dies insbesondere in der Textilindustrie ein längst überfälliger Schritt. 
 Auch faire Elektroniken sind ein interessanter Markt. Vor einigen Jahren hat das Fairphone erste Maßstäbe gesetzt und konnte sich seitdem fest etablieren. Ein sehr ermutigendes Beispiel dass sich der faire Handel nicht nur um Kaffee dreht. 
  Herr Biewald, Vielen Dank für dieses ausführliche und interessante Interview.  
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                            <updated>2020-02-08T10:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Fairer vs. konventioneller Kaffeepreis - Wer bekommt was?</title>
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                                            Kaffee wird auf dem Weltmarkt in den vergangenen Jahren immer günstiger. Kaffeebauern leiden stark unter diesem Preisverfall. Ein Grund mehr sich für fairen Kaffee zu entscheiden. Wir zeigen wer welchen Anteil am Kaffeepreis erhält.
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                <![CDATA[
                   Wir zeigen wie sich der faire und der konventionelle Kaffeepreis zusammensetzt und wer welchen Anteil bekommt   
 Für den Fairen Handel ist Kaffee das mit Abstand umsatzstärkste Produkt. Allein im Jahr 2019 machte Kaffee in Deutschland circa ein Drittel des Gesamtumsatzes bei fair gehandelten Produkten aus. Ein Grund mehr den Kaffeepreis einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Schließlich sind an der Wertschöpfungskette bis zur fertigen Tasse eine ganze Reihe an Partnern beteiligt, die alle ihren Anteil am Gesamtpreis erhalten. Mit von der Partie sind natürlich die Kaffeebauern in den Ursprungsländern, der Import und die Verarbeitung der  Kaffeebohnen  sowie die Groß- und Einzelhändler in Deutschland. Nicht zu vergessen sind Steuern und Abgaben, die sich ebenfalls auf den Kaffeepreis niederschlagen. 
 Die beispielhafte Kalkulation basiert auf dem  fair gehandelten Café  Mexiko von  Weltpartner . Aus der mexikanischen Region Chiapas stammen die Single Origin Arabica Bohnen für diesen Spitzenkaffee. Er wächst in den Hochlagen der Kleinbauernkooperative ISMAM und zählt zu den besten Kaffees der Welt. Die rein biologischen Anbaumethoden ermöglichten die Naturland Fair Zertifizierung des Kaffees. 
   Wie setzt sich nun der Preis für diesen  fairen Kaffee  zusammen?   
 
 26% des Preises verbleiben bei den Kaffeebauern in der Kooperative 
 
 
 14% entfallen auf Transport und Verarbeitung wie die Röstung und die Verpackung 
 
 
 18% sind als Kaffee- und Mehrwertsteuer an den Staat abzuführen 
 
 
 5% gehen an soziale Einrichtungen, die für Weltpartner die Etikettierung übernehmen 
 
 
 19% werden für Lagerung, Personal, Marketing- und Versandkosten bei Weltpartner benötigt 
 
 
 18% verbleiben bei Wiederverkäufern wie Weltläden, Bioläden oder unserem Shop 
 
 &amp;nbsp; 
 Interessant wird jetzt ein Blick auf den gesamten Kaffeemarkt in Deutschland, denn die eben gezeigte Zusammensetzung des Kaffeepreises bezieht sich leider nur auf wenige Prozent des verkauften Röstkaffees. So hat fair gehandelter Kaffee in Deutschland lediglich einen Marktanteil von 4,5%, obwohl dieser in den vergangenen fünf Jahren kräftig gestiegen ist. So hat beispielsweise die Deutsche Bahn auf Druck einer Initiative den in den Zügen verkauften Kaffee auf Fairtrade umgestellt.&amp;nbsp; 
 Und dennoch stammen über 95 von 100 Tassen Kaffee aus konventionellem Anbau, der weder für einen nachhaltigen Ressourceneinsatz noch für faire Löhne einsteht. Typischerweise wird dieser  Kaffee  nicht von Kleinbauern in Kooperativen angebaut, sondern auf großflächigen Plantagen, wodurch der ursprüngliche Charakter der Kaffeebohnen verloren geht. Der weltweit größte Kaffeeexporteur ist Brasilien, mit einem Anteil von 34%, gefolgt von Vietnam (14%) und Indonesien (7%). Die beiden letztgenannten bauen hauptsächlich Robusta-Bohnen an, wohingegen aus Brasilien hauptsächlich Arabica-Bohnen stammen. Wie sieht nun im Vergleich zum fairen Handel die Preiszuammensetzung für einen konventionellen Kaffee aus? 
   Im Vergleich: Die Aufteilung des Preises für konventionellen Kaffee &amp;nbsp;  (Quelle: Statista)  
 
 5% des Preises verbleiben bei den Kaffeebauern auf den Plantagen 
 
 
 9% erhalten die Plantagenbesitzer 
 
 
 26% entfallen auf Transport, Lagerhaltung und Zölle 
 
 
 18% sind als Kaffee- und Mehrwertsteuer an den Staat abzuführen 
 
 
 18% werden für Großhändler und Verarbeiter wie Röstereien benötigt 
 
 
 24% verbleiben bei Einzelhändlern und Wiederverkäufern 
 
 &amp;nbsp; 
 Der Vergleich zeigt einen eklatanten Unterschied bei der Entlohnung der Kaffeebauern. Erhalten diese im Fairen Handel den größten Anteil von 26%, so sind die Arbeiter im konventionellen Handel das absolute Schlusslicht mit lediglich 5%. Durch die direkte Partnerschaft zwischen Kooperative und Großhändler werden im Fairen Handel viele Mittelsmänner umgangen, die im konventionellen Handel den Anteil der Kleinbauern schmälern. Der direkte Marktzugang für die Kleinbauern im Fairen Handel zahlt sich somit mehrfach aus.&amp;nbsp; 
                ]]>
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                            <updated>2020-01-23T17:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Kennst du die 10 Grundsätze des Fairen Handels?</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Die Welt-Fairhandels-Organisation (WFTO) setzt zehn Prinzipien fest, die Fair Handels-Organisationen in ihrer alltäglichen Arbeit einhalten sollen. Wir stellen euch diese zehn wertvollen Kriterien vor, zu deren Einhaltung auch wir uns verpflichtet fühlen.
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Lerne die 10 Grundsätze des Fairen Handels kennen, die von der WFTO entwickelt wurden   
  Viele Verbraucher verbinden den Fairen Handel insbesondere mit einer gerechteren Bezahlung von Produzentinnen und Produzenten aus den Ländern des Südens. Die bekanntesten Produkte aus Fairem Handel sind  Kaffee , Bananen, Tee, Zucker,  Schokolade  und Blumen. Doch der faire Handel steht für weit mehr als diesen einen wichtigen Grundsatz. Die WFTO (World Fair Trade Organisation) hat daher zehn Kriterien entwickelt, die sich alle im Selbstverstädnis des Fairen Handels wiederfinden. Da uns diese sehr am Herzen liegen, stellen wir euch diese vor.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   1. Grundsatz: Chancen für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten schaffen   
  Die Bekämpfung der Armut durch den Fairen Handel ist ein ganz zentrales Ziel. Kleinproduzenten werden dabei unterstützt aus unsicheren Einkommenlagen zu wirtschaftlicher Selbständigkeit und Besitz zu gelangen. Durch diese nachhaltige Entwicklung schafft der Faire Handel neue Absatzmärkte für wirtschaftlich benachteiligte Produzenten.&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   2. Grundsatz: Transparenz und Rechenschaftspflicht   
  Alle Beteiligte in der Wertschöpfungskette, sprich vom Produzent bis hin zum Einzelhändler, gehen offen und ehrlich miteinander um. Der Faire Handel steht für transparente Handelsbeziehungen, die auf Fairness und Respekt beruhen. An Entscheidungen werden alle Teilnehmer gleichermaßen einbezogen und relevante Informationen werden ausgetauscht. Die Kommunikationswege sind auf allen Ebenen der Handelskette transparent und offen.  
  &amp;nbsp;  
   3. Grundsatz: Faire Handelspraktiken   
  Eine Profitmaximierung einzelner Teilnehmer der Handelskette auf Kosten von Herstellern und Produzenten finden im Fairen Handel nicht statt. Vielmehr soll das soziale, wirtschaftliche und ökologische Wohlergehen von Kleinbauernorganisationen verbessert werden. Im Zentrum stehen langfristige Handelsbeziehungen, die auf Vertrauen und Solidarität beruhen. Die an einer Handelspartnerschaft beteiligten Unternehmen bemühen sich, ihr Handelsvolumen untereinander sowie den Wert und die Vielfalt ihres Produktangebots zu erhöhen. Dadurch werden steigende Einnahmen für Produzenten durch den Fairen Handel erzielt.  
  &amp;nbsp;  
   4. Grundsatz: Faire Bezahlung   
  Die Preise im Fairen Handel werden im gleichberechtigten Dialog unter den Handelspartnern festgelegt. Sie sichern den Produzenten eine faire Entlohnung und macht zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied. Männer wie Frauen werden gleichermaßen entlohnt. Dabei gilt dass Prinzip, dass Arbeitslöhne einen würdigen Lebensstandard erfüllen müssen. Dazu zählen Nahrung, Wasser, Wohnen, Bildung, medizinische Versorgung, Mobilität, Kleidung und einer Reserve für Unvorhergesehenes.&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   5. Grundsatz: Keine ausbeuterische Kinderarbeit, keine Zwangsarbeit   
  Jegliche Art von ausbeuterischer Kinderarbeit und Zwangsarbeit wird im Fairen Handel abgelehnt. Unternehmen, die direkt ober über den Zwischenhandel faire Produkte von Produzenten erwerben, müssen sicherstellen, dass bei der Herstellung keine Zwangsarbeit vorkommt und die UN-Konvention über die Rechte des Kindes eingehalten wird.&amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;Quelle: WFTO  
  &amp;nbsp;  
   6. Grundsatz: Versammlungsfreiheit, keine Diskriminierung und Geschlechtergerechtigkeit &amp;nbsp;  
  Niemand darf aufgrund seines Geschlechts, seiner Herkunft, Religion, sexueller Orientierung oder Krankheit benachteiligt werden. Insbesondere die Rechte der Frauen in den Herstellerländern gilt es hier zu schützen, sodass Frauen wie Männer Zugang zu Rohmaterialien für die Herstellung der Produkte haben, sowie die Möglichkeit ihr politisches Umfeld zu gestalten. Zudem wird das Recht aller Beschäftigten auf die Gründung und Zugehörigkeit zu Gewerkschaften respektiert.&amp;nbsp; &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   7. Grundsatz: Gute Arbeitsbedingungen   
  Der Faire Handel steht für sichere und nicht gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen. Es werden die nationalen und lokalen Gesetze sowie die ILO-Konventionen (International Labour Organisation) über Gesundheit und Sicherheit eingehalten. Arbeitszeiten und -bedingungen entsprechen diesen Vorgaben. Die Fair-Handels-Organisationen verpflichten sich diese Vorgaben zu prüfen und darüberhinaus gemeinsam mit den Produzenten weiter zu verbessern.  
  &amp;nbsp;  
   8. Grundsatz: Aus- und Weiterbildung   
  Die Fähigkeiten und Kompetenzen von Produzentenorganisationen und Kooperativen sollen nachhaltig gestärkt werden. Durch den Fairen Handel sollen sich die Entwicklungsmöglichkeiten der lokalen Bevölkerung verbessern. Im Rahmen der Weiterbildung werden insbesondere Managementkenntnisse verbessert, sowie der Ausbau der Produktionskapazitäten und der Zugang zu internationalen Märkten ermöglicht.  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
   9. Grundsatz: Förderung des Fairen Handels   
  Die Teilnehmer am Fairen Handel setzen sich öffentlich für einen gerechteren Welthandel ein und klären über die Ziele des Fairen Handels auf. Sie bieten ihren Kunden Informationen über das Fair-Handels-Prinzip, ihre Produkte und deren Produzenten. Werbung und Marketing erfolgt dabei mit ehrlichen Mitteln.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   10. Grundsatz: Schutz der Umwelt   
  Bei der Herstellung fairer Produkte spielt der Umweltschutz eine wichtige Rolle. Umweltfreundliche Anbaumethoden und Produktionsbedingungen sind elementar für eine nachhaltige Entwicklung der Kooperativen. Ziel ist die Nutzung von nachhaltigen Rohstoffen aus lokalen Quellen, die Verwendung erneuerbarer Energie sowie ein möglichst niedriger CO2-Ausstoß.  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
    Im Fair Einkaufen Shop findest du eine Vielzahl fair gehandelter Spezialitäten aus biologischem Anbau. Unterstütze den Fairen Handel und die darin verwurzelten Grundsätze für ein faires Miteinander.&amp;nbsp;    Gehe jetzt auf Entdeckungsreise und erlebe den fairen Genuss mit leckeren Produkten aus Fairem Handel!  
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            </content>

                            <updated>2019-08-31T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Woher kommen die Top 5 Fairtrade Produkte für Deutschland?</title>
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                                            Das Fairtrade Siegel ist das weltweit bekannteste Sozial-Siegel. Aus Asien, Afrika und Lateinamerika stammt eine Vielzahl fair gehandelter Produkte, die in Deutschland auf immer bewusstere Kunden treffen. Wir stellen die Top 5 Produkte aus Fairem Handel und die für Deutschland...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                   Entdecke die Top 5 Fairtrade Produkte und ihre Herkunftsländer   
  Fairtrade arbeitet mit benachteiligten Kleinbauern und Arbeitern im globalen Süden zusammen, deren Lebenssituation durch gerechteren Handel gestärkt werden soll. Ziel von Fairtrade ist es, den Konsum verantwortlich zu gestalten und so die Armut im Süden abzubauen. Deutschland spielt dabei eine immer wichtigere Rolle. Über die letzten Jahre hat sich der deutsche Markt zu dem zweit wichtigsten hinter Großbritannien entwickelt. Der Absatz fair gehandelter Produkte lag 2014 erstmals über der Marke von 800 Mio. Euro. Ein beachtlicher Zuwachs von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch woher stammen unsere fair gehandelten Produkte und welche sind die wichtigsten im deutschen Markt? Wir geben einen Überblick.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Fairtrade Produkte Platz 5: Tee aus Indien, Sri Lanka und Südafrika   
  Die wichtigste Absatzsmethode für Tee auf dem Weltmarkt sind Versteigerungen. Die Preise schwanken und sind je nach Sorte und Region sehr unterschiedlich. Die Arbeiter der Teegärten und Kleinproduzenten bekommen die Nachteile dieses Systems als Erste zu spüren. Fairtrade ermöglicht bessere Arbeitsbedingungen auf den Plantagen und legt Mindestpreise für Produkte fest. Die Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte fördert die Selbstbestimmung der Produzenten, Arbeiterinnen und Arbeiter. Die Teeproduktion weltweit liegt bei aktuell circa 4,1 Mio. Tonnen. In Deutschland werden allein 18.300 Tonnen    Grün- und Schwarztee    getrunken, was einem Pro-Kopf-Verbrauch von 26 Litern entspricht. 2014 belief sich der Absatz fair gehandelter Teesorten auf 200 Tonnen, also nur einem Bruchteil des Gesamtverbrauchs. Teesorten mit dem Fairtrade-Siegel stammen hauptsächlich aus Indien (Darjeeling, Assam), Sri Lanka und Südafrika (Rooibos).&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
   Fairtrade Produkte Platz 4: Schokolade / Kakao aus der Elfenbeinküste, Ghana und Peru   
  Auf rund ein Prozent hat sich der Marktanteil von  Fairtrade-Kakao  in Deutschland gesteigert. Klingt nicht viel, entspricht aber einer Versechsfachung der Menge im Vergleich zum Vorjahr. Durch gute Verkäufe unter dem klassischen Produktsiegel und der Neueinführung des Kakaoprogramms als ergänzender Kooperationsmöglichkeit konnten Produzentenorganisationen 7.590 Tonnen Kakao für den deutschen Markt verkaufen. Zusätzlich zum Einkaufspreis erhalten die Kooperativen 200 Dollar Prämie pro Tonne Kakao. Die Hälfte der Prämie wurde zur Stärkung der Organisationen genutzt, davon 31 Prozent zum Ausbau der Infrastruktur. Dazu gehörten der Bau von Lagerhäusern und Baumschulen, die Anschaffung von Fahrzeugen zum Transport der Ernte oder die Verbesserung von Anlagen zum Trocknen des Kakaos. Investitionen sind ein Schlüssel für bessere Qualität und Produktivität und führen so letztlich zu höheren Einnahmen. Weitere 42 Prozent flossen in direkte Dienstleistungen für Mitglieder, wie landwirtschaftliche Geräte, Training und Kleinkredite. Ein Teil der Prämiengelder wurde bar ausgezahlt. Hauptanbauländer der späteren    Schokolade    für den deutschen Markt sind die Elfenbeinküste, Ghana und Peru. Weltweit gibt es 130 Kakao-Produzentenorganisationen in 20 Ländern. Ihnen sind 176.600 Mitglieder angeschlossen.  
  &amp;nbsp;  
   Fairtrade Produkte Platz 3: Bananen aus Peru, der Dominikanischen Republik und Ecuador   
  Über 80 Prozent aller Bio-Bananen in Deutschland sind Fairtrade-zertifiziert. Auf den gesamten Bananenmarkt bezogen entspricht dies einem Marktanteil von acht Prozent. Für jede Kiste Bananen erhalten die Produzentenorganisationen einen Mindestpreis und zusätzlich die Fairtrade-Prämie in Höhe von einem US-Dollar. Bei einer Verkaufsmenge in Deutschland von 51.180 Tonnen Bananen 2014 erwirtschafteten die zertifizierten Organisationen über 2 Mio. Euro Prämie. Bei Südfrüchten arbeitet Fairtrade mit Kooperativen und mit Plantagen zusammen. In Kooperativen wurde rund die Hälfte der Prämie in bessere Infrastruktur und Anlagen, Personal und Verwaltung investiert. Weitere 36 Prozent flossen in direkte Leistungen für die Mitglieder. Auf Plantagen investierten die Beschäftigten 65 Prozent in direkte Leistungen wie Unterkünfte und Kleinkredite sowie Stipendien und Schulgebühren für die Kinder der Gemeinschaften. 21 Prozent flossen in Weiterbildungsangebote für Angestellte und Mitglieder des Fairtrade-Prämienkomitees. Wichtigste Anbauländer von Fairtrade-Bananen für den deutschen Markt sind Peru, die Dominikanische Republik und Ecuador. Weltweit gibt es 114 Bananen Organisationen in elf Ländern, etwas über die Hälfte sind Kooperativen.&amp;nbsp;  
     
  &amp;nbsp;  
   Fairtrade Produkte Platz 2: Blumen aus Äthiopien, Kenia und Ecuador   
  Seit ihrer Einführung 2005 hat sich Deutschland zum Fairtrade-Rosenland Nr. 1 entwickelt. Blumen aus Fairem Handel sind in über 22.000 Geschäften erhältlich, darunter verschiedene Supermärkte und Blumenfachgeschäfte. 2014 war jede vierte Rose fair gehandelt, es wurden 336 Mio. Stiele verkauft. Die Fairtrade-Prämie wird zusätzlich zum Einkaufspreis gezahlt und beträgt zehn Prozent des Exportpreises. Davon profitieren die überwiegend weiblichen Rosenarbeiterinnen. Sie erhielten durch die Absätze auf dem deutschen Markt 2,1 Mio. Euro Fairtrade Prämie. Geld, das die Beschäftigten vor allem in Bildungsarbeit und Kleinkredite sowie die Verbesserung von Unterkünften investierten. Außerdem wurden Projekte finanziert, von denen die gesamte Gemeinde oder Region profitiert – beispielsweise der Bau oder die Renovierung von Schulen oder der Ausbau der medizinischen Versorgung. Äthiopien, Kenia und Ecuador sind die Hauptlieferländer für Fairtrade-Rosen nach Deutschland. Auf den Blumenfarmen setzt sich Fairtrade für feste Arbeitsverträge, Arbeitsschutz und -sicherheit sowie soziale Absicherung der Beschäftigten ein. Insgesamt profitieren gut 50.000 Menschen auf Fairtrade-zertifizierten Blumenfarmen vom Fairen Handel.  
  &amp;nbsp;  
   Fairtrade Produkte Platz 1: Kaffee aus Honduras, Peru und Tansania   
  2014 wurden 16.500 Tonnen Rohkaffee eingekauft, ein Plus von 18 Prozent. Für die Kaffeebauern, die sich in Kooperativen zusammengeschlossen haben und nach Fairtrade-Standards zertifiziert sind, bedeutet das über 60 Mio. Euro Direkteinnahmen, davon über 5 Mio. Euro Prämien. 69 Prozent des in Deutschland verkauften    fair gehandelten Kaffees    werden zusätzlich unter biologischen Bedingungen angebaut. Hierfür erhalten die Kooperativen einen Bio-Zuschlag. Ein Viertel der Prämie muss bei Kaffee verpflichtend in Qualitäts- und Produktivitätsverbesserung investiert werden. Tatsächlich flossen sogar rund 50 Prozent der Prämiengelder in Infrastruktur, Lagerungs- und Verarbeitungsanlagen und Produktionsprozesse in den Organisationen. Direkte Leistungen für die Mitglieder machten weitere 43 Prozent aus, darunter Direktzahlungen, Kleinkredite und finanzielle Dienstleistungen, technisches Equipment und Fortbildungen. Die wichtigsten Anbauländer für Fairtrade-Kaffee, der auf dem deutschen Markt erhältlich ist, sind Honduras, Peru und Tansania. Weltweit sind 737.000 Kaffeebauern in 439 Fairtrade-Kooperativen in 30 Ländern zusammengeschlossen.  
 &amp;nbsp; 
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   Gehe jetzt auf Entdeckungsreise und erlebe den fairen Genuss mit leckeren Produkten aus Fairem Handel!   
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                            <updated>2019-07-15T20:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die wichtigsten Fairtrade Veranstaltungen 2018 im Überblick</title>
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                                            Eine Vielzahl von Events finden jedes Jahr rund um den Fairen Handel statt. Höhepunkt des Jahres ist die Faire Woche im September, in der bundesweit Aktionen durchgeführt werden um den Fairen Handel noch bekannter zu machen. Erfahre hier die wichtigsten Termine und Veranstaltu...
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                  Von der Biofach im Februar bis zur Fairen Woche im September - das sind die wichtigsten Fairtrade Veranstaltungen  
  Da es den Fairen Handel natürlich nicht nur im Produktregal gibt, sondern jedes Jahr eine Vielzahl von Aktionen und Veranstaltungen, möchten wir die wichtigsten davon in unserem heutigen Beitrag vorstellen. Höhepunkt des Veranstaltungskalenders 2018 ist die Faire Woche im September. In dieser Woche rückt des Faire Handel in den Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit mit vielen lokalen Initiativen, Präsentationen und Besuchern aus aller Welt. In nahezu jeder Stadt, die einen Weltladen besitzt, beteiligen sich Engagierte an der Aktionswoche. Doch der Reihe nach, denn auch vor und nach der Fairen Woche im September gibt es berichtenswertes.  
   1. Biofach Messe vom 14.-17.02. in Nürnberg   
  In wenigen Wochen steht mit der Biofach Messe in Nürnberg ein erstes Highlight an. Die Messe öffnet ihre Tore vom 14. - 17.02. und präsentiert sich als Weltleitmesse für die Bio- und Fairtrade-Branche. Hersteller aus aller Herren Länder stellen ihre Produktneuheiten und Innovationen vor, die sich natürlich durch biologische Zutaten auszeichnen. Da Bio und Fairtrade eine immer stärkere Symbiose eingehen, sind auch immer mehr  fair gehandelte Produkte  unter den Bio-Spezialitäten zu finden. Mittlerweile sind etwa zwei Drittel der Fairtrade Produkte auch mit einem Bio-Siegel versehen - und genau diese Produktauswahl interessiert uns ganz besonders.&amp;nbsp;  
   2. Verleihung der Fairtrade Awards im März   
  Wenige Wochen später werden einige der fairen Akteure in Deutschland für ihr Engagement im  Fairen Handel  ausgezeichnet. Im März werden die Fairtrade Awards 2018 an Unternehmen und Zivilgesellschaft verliehen, die sich für die Fairtrade-Idee stark gemacht haben. Die Auszeichnung wird verliehen von Fairtrade Deutschland und soll besondere Leistungen im Fairen Handel auszeichnen und ins Rampenlicht rücken. Auch wir von Fair Einkaufen haben uns beworben... wir sind gespannt.  
   3. Fashion Revolution Week   
  Vom 23. - 29. April dreht sich im Rahmen der Fashion Revolution Week alles um die Frage: &quot;Who made my clothes?&quot;. Die teils unwürdigen Bedingungen in der Textilherstellung rücken in den Mittelpunkt. Zum fünften Jahrestag des Rana Plaza Unglücks in Bangladesch appeliert die Veranstaltung an Textilproduzenten, Händler und Verbraucher für mehr Fairness in der Textilbranche zu sorgen. Damals starben beim Zusammensturz des Gebäudekomplexes über 1.100 Näherinnen, die auf engstem Raum Billigkleidung produzierten. Seitdem setzt sich die Fashion Revolution Week für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern ein.  
   4. Die Faire Woche im September 2018   
  Große Aufmerksamkeit erhält der Faire Handel jedes Jahr im September zur Fairen Woche, die in diesem Jahr vom 14. bis 28. September stattfindet. Dieses mal unter dem Motto &quot;Klimawandel im globalen Süden&quot;. Bereits seit Jahren kämpfen viele Kleinbauern gegen die Folgen des Klimawandels an, sei es in Küstennähe oder im Landesinneren. Die starke Zunahme von Wetterextremen erschwert die landwirtschaftliche Arbeit der Kleinbauern massiv. Ausbleibende Niederschläge führen schnell zu Trockenheit oder Dürrephasen und vernichten ganze Ernten. Das andere Extrem sind große Wassermengen, die wiederum zu Überschwemmungen führen und die Gefahr von Seuchen mit sich bringen. Im Rahmen der Aktionswoche liegt das Hauptaugenmerk auf den aktuellen Herausforderungen im Fairen Handel, die der Klimawandel mit sich bringt.  
     
 &amp;nbsp; Quelle: Fairtrade Deutschland (www.fairtrade-deutschland.de)  
   5. Banana Fairday zum Abschluss der Fairen Woche   
  Krönender Abschluss der Fairen Woche am 28. September ist in diesem Jahr der Banana Fairday. Leicht zu erraten, dass sich hier alles um die gelbe Frucht dreht. Seit vielen Jahren ist die Banane fester Bestandteil im Fairen Handel, und erfreulicherweise wird der Anteil fair gehandelter Bananen in Obst- und Supermärkten immer größer. In einigen Supermarktketten stammt sogar schon jede zweite Banane aus Fairem Handel - und das ist auch gut so. Immer noch sind die Arbeitsbedingungen auf vielen Bananenplantagen äußert schlecht. Viele Plantagen verwenden Pestizide ohne die Mitarbeiter mit Schutzkleidung und Atemschutzmasken auszustatten und beim Ernten der schweren Stauden ist häufig noch Hand- und Akkordarbeit die Regel. Für einen Hungerlohn arbeiten die Erntehelfer oft mehr als zwölf Stunden täglich um ihr Tagespensum zu schaffen. Der Banana Fairday macht uns alle darauf aufmerksam unter welchen Bedingungen die tropische Frucht zu uns findet.&amp;nbsp;Das Pendant hierzu fand bereits im Jahr 2017 statt, an dem die  Kaffeebohne ihren Coffee Fairday  hatte.  
  Soweit unser kompakter Überblick zu den wichtigsten Fairtrade Veranstaltungen dieses Jahres. Wir hoffen euch für den Fairen Handel begeistern zu können und freuen uns über Rückmeldungen von euch, welche Veranstaltungen ihr 2018 außerdem empfehlen könnt. Wir freuen uns auf eure Anregungen!&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;&amp;nbsp;  
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                            <updated>2018-01-15T08:15:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Faire Handel knackt die 1 Mrd.€ Marke</title>
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                                            Fairtrade Produkte sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Im Geschäftsjahr 2015 erreichte der Umsatz mit fair gehandelten Produkten das erste Mal die Marke von 1,14 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahr ein Zuwachs von gut elf Prozent. Insbesondere Kaffee, Bananen und Blume...
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                  Umsatzrekord für fair gehandelte Produkte in Deutschland  
  Der  Faire Handel  setzt seinen erfreulichen Trend in Deutschland ungebrochen fort. Im vergangenen Jahr 2015 wurde das erste Mal die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz geknackt. Das entspricht einem Wachstum von elf Prozent im Vergleich &amp;nbsp;zum Vorjahr. Gegenüber 2010 verdreifachte sich der Umsatz nahezu. Hauptprodukte des Fairen Handels sind nach wie vor Kaffee, Bananen und Blumen.  
  Den größten Anteil am Fair-Handels-System haben Produkte mit dem  Fairtrade-Siegel , vergeben von TransFair Deutschland. Mit insgesamt 895 Mio.€ Umsatz stellen diese knapp 80% am Gesamtvolumen. Die restlichen 20% teilen sich die Fair-Handels-Importeure wie die  GEPA  oder die  Weltpartner eG aus Ravensburg , sowie die Weltläden und Aktionsgruppen.&amp;nbsp;  
   &amp;nbsp;  
  Quelle: Forum Fairer Handel e.V., August 2016  
  Pro-Kopf Konsum für Produkte aus Fairem Handel steigt auf 14€  
  Damit gaben die Deutschen im vergangenen Jahr pro Kopf ca. 14€ für fair gehandelte Lebensmittel und Handwerk aus. Im europäischen Vergleich kein schlechter Wert, jedoch deutlich hinter den Spitzenreitern Großbritannien und der Schweiz. Dort geben die Verbraucher bis zu 50€ pro Jahr für Fairtrade Produkte aus - Tendenz weiter steigend. Wie bereits erwähnt haben Lebensmittel mit rund 80% den größten Anteil am Absatz. Besonders erfreuchlich dabei, dass vier Fünftel dieser Produkte auch aus rein biologischem Anbau stammen. Die Kombination von Bio und Fairtrade gelangt &amp;nbsp;zu immer größerer Beliebtheit.  
  Besonders interessant und erfreulich sind auch die Ergebnisse einer Verbraucherbefragung des Forums Fairer Handel zum Einkaufsverhalten der Deutschen. So hat sich die Käuferschaft fair gehandelter Produkte gegenüber 2013 um ein Viertel auf rund 61% der Verbraucher/innen erhöht. Frauen greifen demnach noch etwas häufiger zu fairen Spezialitäten als Männer. Eine wichtige Rolle spielt auch das Alter und die Einkommensverhältnisse, wobei die Beliebtheit der Produkte in allen Einkommensklassen zugenommen hat. Bei 54% der Deutschen mit Hauptschulabschluss und 64% mit mittlerer Reife gehört der Faire Handel bereits zum Einkaufskorb. Insgesamt ist das Vertrauen der deutschen Bevölkerung in den Fairen Handel sehr groß. Durchschnittlich 86% der Befragten geben an, den Zeichen des Fairen Handels &quot;sehr&quot; oder &quot;eher&quot; zu vertrauen. &amp;nbsp;  
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                            <updated>2016-08-30T20:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Kaffeeanbau, Ernte und Röstung - So entsteht richtig guter Kaffee</title>
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                                            Kaffee ist ähnlich wie Wein eine Wissenschaft für sich. Viele Faktoren tragen zu einer richtig guten Tasse Kaffee bei. Neben dem Kaffeeanbau, sind Ernte und Röstung ganz entscheidende Schritte. Kleine Veränderungen lassen oft ganz verschiedene Kaffeesorten entstehen. Wir haben...
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                   Von der Kaffeekirsche bis zur perfekten Tasse Kaffee ist es ein erstaunlich langer Weg   
 Schritt für Schritt erklären wir die kleinen aber feinen Unterschiede entlang der Wertschöpfungskette. Vom Kaffeeanbau, über die Ernte bis hin zur Röstung gibt es eine Vielzahl an Faktoren die über die Qualität des Kaffees entscheiden. 
  1. Der Kaffeeanbau  
 Für den Kaffeeanbau sind ganz bestimmte geografische und klimatische Bedingungen notwendig. Besonders wichtig sind ein ausgeglichenes Klima ohne extreme Temperaturschwankungen, sowie ausreichend Niederschlag und viel Schatten. Daher sind die klassischen Anbaugebiete vor allem in Ländern rund um den Äquator zu finden. Große Anbaugebiete finden sich beispielsweise in Indonesien, Äthiopien, Vietnam, Brasilien, Bolivien oder Ecuador. Außerdem von großem Nutzen sind nährstoffreiche Böden, im Idealfall sogar mit vulkanischem Ursprung. Der Kaffeeanbau kann somit sehr gut mit dem Weinanbau verglichen werden, bei dem ebenfalls bestimmte geografische und klimatische Verhältnisse erforderlich sind um qualitativ hochwertige Trauben anzubauen.&amp;nbsp; 
 Der Großteil des Kaffeeanbaus findet auf speziellen Plantagen statt. Hier wird der Kaffee in industriellem Stil angebaut und kann maschinell geerntet und weiterverarbeitet werden. Lediglich ein kleiner Teil wächst noch in der ursprünglichen Form auf wilden Kaffeesträuchern. Diese Kaffeesträucher werden bis zu 3,5 Meter groß, auf denen Kaffeekirschen reifen. In den Kaffeekirschen wiederum finden sich jeweils zwei Kaffeebohnen, sprich die Samen der Kirschen. Genau diese Kaffeebohnen werden für den späteren Bohnenkaffee benötigt. Weltweit sind über 60 verschiedene Kaffeesorten bekannt, von denen jedoch nur zwei für den Weltmarkt von Bedeutung sind - „Coffea Arabica“ und „Coffea Robusta“. 
 Beide Kaffeesorten unterscheiden sich stark voneindander. Der hochwertigere  Arabica-Kaffee  hat einen Weltmarktanteil von circa 61%. Er wächst auf über 600m Höhe bei einer Durchschnittstemperatur von 18-22°C. Großer Vorteil dieser Anbaubedingungen ist das langsamere Wachstum der Kaffeekirsche, wodurch mehr Aromen in der Kirsche gebildet werden. Robusta-Bohnen vertragen im Vergleich zu Arabica-Bohnen höhere Temperaturen und größere Temperaturschwankungen und können daher in niedrigeren Gebieten angebaut werden. Vor allem in Brasilien und Vietnam werden Robusta-Bohnen kultiviert. Für beide Sorten gleich bedeutend ist eine hohe Niederschlagsmenge von 1.500-2.000mm pro Jahr und eine dosierte Sonneneinstrahlung. 
 &amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp; 
  2. Die Kaffeeernte  
 Nächster Schritt ist die Ernte der Kaffeekirschen. Nach einer Reifezeit von bis zu zehn Monaten werden die Kirschen vom Strauch getrennt. Wie bereits erwähnt geschieht dies auf großen Plantagen maschinell, auf kleinen Farmen jedoch immer noch von Hand. Während der Reifephase verändern die Kirschen ihre Farbe von grün über gelb zu rot. Dieser Prozess geschieht teilweise sehr schnell und ist je nach Region immer abhängig von den geographischen und klimatischen Bedingungen. Der richtige Erntezeitpunkt kann beispielsweise innerhalb von zwei Tagen erreicht werden, obwohl die Kirschen über Monate an den Sträuchern reifen. Somit wird klar, dass bei maschineller Ernte nicht für alle Kirschen der ideale Erntezeitpunkt erzielt werden kann. Einige Kirschen werden zu früh beziehungsweise zu spät geerntet, wodurch die Qualität der Kaffeebohnen abnimmt. Lediglich die Ernte von Hand ermöglicht die Auswahl der qualitativ hochwertigsten Kirschen. Zwar ist dieser Prozess um ein Vielfaches aufwändiger, jedoch können nur über diese Art der Ernte echte Spitzenkaffees geröstet werden.&amp;nbsp; 
 Dieser Prozess erklärt unter anderem auch den relativ niedrigen Preis der Supermarkt-Kaffees. Diese Kaffeesorten stammen allesamt aus maschineller Ernte, wodurch ein Mix unterschiedlicher Reifegrade in die Röstung gelangen und folglich keine hohe Qualität entstehen kann. Unabhängig von maschineller oder händischer Ernte werden die Kaffeekirschen im nächsten Schritt &quot;entkernt&quot;. Die Kaffeebohnen werden vom Fruchtfleisch der Kirsche getrennt und anschließend getrocknet. Die Trocknung der Kaffeebohnen nimmt acht bis zehn Tage in Anspruch. Dabei benötigen die Bohnen eine gute Luftzufuhr und müssen regelmäßig gewendet werden, damit der Trochnungsprozess gleichmäßig erfolgt. Am Ende der Trocknung besitzen die Bohnen im Idealfall einen Restwasseranteil von etwa 11%. Nun werden die Bohnen in den Anbauländern für den Export in alle Welt verpackt. Die Röstung der Bohnen erfolgt in aller Regel in lokalen Röstereien. 
 &amp;nbsp; 
  3. Die Kaffeeröstung  
 Die Röstung der Bohnen stellt die eigentliche Veredelung dar. Bei diesem Vorgang entstehen neue chemische Verbindungen in den Kaffeebohnen, die für die Vielzahl unterschiedlicher Aromen verantwortlich sind. Insgesamt entstehen über 1.000 unterschiedliche Aromastoffe, somit deutlich mehr als verleichsweise beim Wein. Wie bei der Kaffeeernte gibt es auch bei der Röstung zwei grundsätzlich verschiedene Veredelungsverfahren. Kaffeeröster unterscheiden zwischen dem Heißluftrösten und der Trommelröstung. 
 Die Heißluftröstung ist ein von der Industrie entwickelter Veredelungsprozess, mit dem in großem Maßstab Kaffeebohnen geröstet werden können. Er dient vor allem zur Herstellung von günstigen Kaffeeprodukten. Grund dafür sind die kurze Röstzeit von lediglich zwei bis fünf Minuten bei einer Temperatur von 600-800°C. Im Grunde entspricht dieses Verfahren einer Schockröstung, bei der die Kaffeebohnen auf der Oberfläche verkohlt, im Inneren jedoch nicht geröstet werden. Durch diese ungleichmäßige Röstung können die  Kaffeebohnen  einerseits nicht ihr volles Aroma entwickeln, andererseits verbleibt in den Kaffeebohnen ein hoher Säuregehalt, der zu einer Reizung der Magenschleimhaut führen kann.&amp;nbsp; 
 Die Trommelröstung hingegen ist das ziemliche Gegenteil zum Heißluftverfahren. Hier werden die Kaffeebohnen in 14 bis 20 Minuten schonend bei rund 200°C geröstet. Die lange Röstzeit bei deutlich niedrigerer Temperatur ermöglicht der Kaffeebohne ihr volles Aroma zu entwickeln und gleichzeitig den Säuregehalt zu reduzieren. Das langsame Röstverfahren sorgt also auch für eine bessere Verträglichkeit des Kaffees. Es gibt also gute Alternativen für Kaffeegenießer mit empflindlichem Magen. Generell ist das Röstverfahren ein sehr anspruchsvoller Prozess. Bereits wenige Sekunden Röstzeit-Unterschied oder minimale Temperaturabweichungen lassen aus ein und demselben Rohkaffee ganz unterschiedlich schmeckende Kaffees entstehen.&amp;nbsp; 
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                            <updated>2016-04-06T15:45:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Wie gut kennst du deine Schokolade? Teste dein Wissen</title>
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                                            Woraus wird Schokolade hergestellt und woher stammen die Zutaten? Wie viel Schokolade essen wir Deutsche im Durchschnitt pro Jahr und wer stellt die Schokolade überhaupt her? Kennst du alle Antworten? Erfahre mehr über die &quot;süßeste Versuchung&quot; und entdecke die Welt hinter der ...
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                   Zehn unkonventionelle Fragen und erstaunliche Antworten rund um die Schokolade   
  Wir begeben uns auf eine Reise zu der Herkunft der Schokolade, genauer gesagt zu den Kakaobohnen, aus denen die Schokolade hergestellt wird. Ziel der Reise ist jedoch nicht ausschließlich die Kakaobohne, sondern insbesondere die Menschen, für die diese Frucht eine wichtige Lebensgrundlage darstellt. Teste anhand der nächsten zehn Fragen dein Schoko-Wissen und lerne die Schokoladenindustrie von einer anderen Seite kennen.  
   1. Wir reisen in das weltweit wichtigste Herkunftsland der Kakaobohne - Wo sind wir?   
  a) Peru  
  b) Elfenbeinküste  
  c) Nicaragua  
  Tatsächlich landen wir in Abidjan, weltweites Zentrum des Kakaohandels und Hauptstdt der Elfenbeinküste. Rund 40% aller Kakaobohnen weltweit stammen von kleinen Plantagen aus der Elfenbeinküste.&amp;nbsp;Weltweit wird Kakao auf fünf bis sechs Millionen Bauernhöfen angebaut und sichert den Lebensunterhalt von 40 bis 50 Millionen Menschen. Die Größe der Pflanzungen liegt in der Regel zwischen zwei und fünf Hektar. Mehr als 90 % der Gesamtproduktion stammen von den Betrieben der Kleinbauern, von dem ein Großteil in die USA und nach Europa exportiert wird. Deutschland ist nach den USA mit einem Marktanteil von 13% zweitgrößter Importeur von Kakao. Europa insgesamt hat einen Anteil von 60% des weltweiten Kakaoimports.  
   2. Der Kakaobauer verkauft seine Ernte an Zwischenhändler - Wie viel erhält er für ein Kilogramm?   
  a) 1€  
  b) 5€  
  c) 10€  
  Um die Frage besser beantworten zu können, noch ein Hinweis. Aus einem Kilogramm Kakao stellen Schokoladenproduzenten in etwa 40 Tafeln her. Zwar haben viele Tafeln einen Inhalt von 100g, jedoch befinden sich darin eine ganze Reihe weiterer Zutaten. Kakaobutter und Kakaomasse sind nur zwei Bestandteile einer Schokoladentafel. Zur Beantwortung der Frage: Der Preis, den ein Zwischenhändler für ein Kilogramm Kakao auf den Tisch legt, liegt bei gerade einmal einem Euro. Exporteure in der Elfenbeinküste verkaufen das Kilo Kakao wiederum für ca. 2,50 Euro an die Verarbeiter in Europa weiter.   
   3. Die Zwischenhändler exportieren den Kakao in die ganze Welt - Wer ist der Hauptabnehmer?&amp;nbsp;   
  a) Milka  
  b) Snickers  
  c) Kraft  
  Wie so oft in der Lebensmittelindustrie stecken hinter einer Vielzahl von Marken immer die gleichen Hersteller. Unsere Antwortmöglichkeiten sind daher nicht ganz korrekt. Beispielsweise steckt hinter Milka der Lebensmittelkonzern Kraft Foods, der den meistern wohl mit Tomatenketchup in Verbindung bringen. Ebenso verbirgt sich hinter der Marke Snickers der Süßwarenhersteller Mars. Diese beiden sind auch gleichzeitig die Hauptabnehmer von Kakaobohnen, wobei Kraft Foods leicht vor Mars liegt. Neben den zwei Marktriesen tummeln sich außerdem noch Konzerne wie Nestlé, Cargill, Barry Callebaut, Hershey&#039;s oder Ferrero auf dem Markt, und somit ebenfalls Schwergewichte in der Schokoladenindustrie.  
   4. Kleinbauer gegen Großkonzern - Was sind die Folgen dieser Marktsituation? &amp;nbsp;  
  Antwortmöglichkeiten ersparen wir uns hier und legen die Fakten gleich auf den Tisch:  
  In der Elfenbeinküste arbeiten nur wenige Einheimische auf den Kakaoplantagen. Anbau, Pflege und Ernte der Kakaobohnen ist beschwerlich und körperlich sehr anstrengend. Viele Arbeiter stammen aus den Nachbarstaaten wir Burkina Faso oder Mali. In diesen Ländern sind die wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten so schlecht, dass viele ihr Glück auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste suchen. Allein in Mali liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei lediglich 48 Jahren. Die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre und die Analphabetenquote liegt bei sage und schreibe 70%. Aus Mangel an Perspektiven und existenzieller Not der Bevölkerung in Mali besteht seit Jahrzehnten ein grausames Geschäft: Kinderhandel  
   5. Kinderarbeit steckt in vielen Schokoladentafeln - Wie viele Kinder sind betroffen?   
  a) 2.000  
  b) 20.000  
  c) 200.000  
   Die meisten Kinder sind zwischen 11 und 14 Jahren alt, sowohl Mädchen als auch Jungen sind betroffen. Viele stammen aus Burkina Faso oder Mali. Mit Bussen werden die Kinder illegal von Schlepperbanden über die Greze in die Elfenbeinküste geschmuggelt. Laut offiziellen Schätzungen von Unicef arbeiten ca. 200.000 Kinder als Sklaven auf den Kakaoplantagen. Der&amp;nbsp;  Preis für ein Kind liegt bei ca. 230€.   
   6. Was unternehmen die Hersteller gegen diese Missstände?   
   Im Jahr 2001 haben die Verbände der Schokoladen‐&amp;nbsp;und Kakaohersteller als Reaktion auf Presseberichte über die Arbeit von Kindersklaven auf westafrikanischen Kakaoplantagen das Harkin‐Engel‐Protokoll unterzeichnet. Acht große Schokoladenproduzenten, NGOs sowie die internationale Arbeiterorganisation ILO haben darin vereinbart, bis 2004 die schlimmsten Formen der Kinderarbeit zu beenden.&amp;nbsp;  Die Umsetzungsfristen des Protokolls wurden mehrfach verlängert und es zeichnet sich bis heute nicht ab, wann es vollständig umgesetzt sein wird.  &amp;nbsp;Letzte Zielsetzung:&amp;nbsp;  Bis 2020 soll sich der Anteil an ausbeuterischer Kinderarbeit auf den Kakaoplantagen der Elfenbeinküste und Ghanas um 70% verringern. Mars und Ferrero haben angekündigt bis 2020 komplett auf Kinderarbeit verzichten zu wollen.   
   7. Fehlen dir nun auch die Worte?   
  ...  
   8. Schokolade kann auch bitter schmecken - Wie viel davon jedes Jahr?   
  a) 2,3kg  
  b) 3,8kg  
  c) 5,6kg  
  Schokoladen-Lieblinge der Deutschen sind Nikolaus und Osterhase. Seit einigen Jahren werden sogar mehr Osterhasen als Nikoläuse produziert. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von reinem Kakao in Deutschland liegt relativ konstant bei 3,8 kg. Westafrikanische Anbauländer decken mehr als 90 % des deutschen Bedarfs an Kakao. Von diesen ist die Elfenbeinküste seit rund 30 Jahren der wichtigste Lieferant und liefert fast die Hälfte der in Deutschland verarbeiteten Bohnen.  
   9. Fairer Handel als Alternative - Wie viel Kakao ist fair gehandelt?   
  a) 1%  
  b) 10%  
  c) 25%  
  Traurig aber wahr - lediglich ein Prozent der in Deutschland verkauften Schokolade stammt aus Fairem Handel. Es ist und bleibt vollkommen unverständlich welche Beweggründe die großen Schokoladenproduzenten davon abhält rein fair gehandelte Schokolade zu verarbeiten. Menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Kinderhandel und Ausbeutung sind nach wie vor fester Bestandteil des Kakaoanbaus in Westafrika.  
   10. Welche Schokolade kaufst du dir als nächstes?   
  &amp;nbsp;  
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                            <updated>2016-04-04T20:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Weißt du woher deine Lebensmittel kommen?</title>
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                                            Kaffee aus Äthiopien, Schokolade aus der Elfenbeinküste, Wein aus Südafrika oder Tee aus Vietnam - bei einem Besuch im Supermarkt bleibt die Suche nach dem Ursprung der Zutaten zumeist ergebnislos. Wissen es die Hersteller nicht besser oder wird der Verbraucher darüber ganz be...
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                <![CDATA[
                  Leider ist der Ursprung vieler alltäglicher Lebensmittel unbekannter als gedacht  
  Kaffee aus Äthiopien, Schokolade aus der Elfenbeinküste, Wein aus Südafrika oder Tee aus Vietnam - bei einem Besuch im Supermarkt bleibt die Suche nach dem Ursprung der Zutaten zumeist ergebnislos. Wissen es die Hersteller nicht besser oder wird der Verbraucher darüber ganz bewusst nicht in Kenntnis gesetzt? Die Arbeitsbedingungen in vielen Regionen der Dritten Welt lassen eher auf letzteres schließen. Hungerlöhne, Kinderarbeit, soziale Missstände und Raubbau an der Natur stehen bei vielen Rohstoffproduzenten auf der Tagesordnung und verhindern den nachhaltigen Aufbau einer Lebensgrundlage vieler Kleinbauern.  
  Es gilt Alternativen zu schaffen. Einen großen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation von Kleinbauern in der Dritten Welt leistet der  Faire Handel . Mit einem festgelegten Mindestpreis für die Erzeugnisse der Kleinbauern, welcher deutlich über dem Weltmarktniveau liegt, wird eine erste Voraussetzung geschaffen. Zusätzlich unterstützt der Faire Handel die Kleinbauern vor Ort mit sozialen Projekten wie dem Bau von Schulen und Krankenhäusern, oder der Verbesserung der Trinkwasserversorgung. Ganz wichtig dabei – die Kleinbauern sind in Kooperativen zusammengeschlossen, um voneinander zu lernen und nachhaltig ihre Erträge zu verbessern. Der Faire Handel unterstützt mit Schulungen zu wirtschaftlicheren Anbaumethoden und einem besseren Zugang zu Exportmärkten. Die bedeutendsten Exportmärkte des Fairen Handels in Europa sind Großbritannien, Deutschland und die Schweiz. Besonders beliebt sind  fair gehandelter Kaffee  aus Honduras und Peru, Schokolade aus der Elfenbeinküste, Blumen aus Kenia, Bananen aus der Dominikanischen Republik und Tee aus Indien und Südafrika.  
  Wie viel Schokolade stammt tatsächlich aus Fairem Handel?  
  So weit so gut, Alternativen sind also vorhanden. Doch wie groß ist der Anteil fair gehandelter Schokolade in Deutschland? Fünf, zehn, zwanzig Prozent? Der Faire Handel wäre über all diese Werte hoch erfreut, stammt doch gerade einmal ein mickriges Prozent aller in Deutschland erzielten Umsätze mit Schokolade aus fairem Anbau. Insbesondere die großen Hersteller wie Mars, Ferrero oder Nestlé können sich nach wie vor nicht dazu durchringen auf Kinderarbeit in ihrer Lieferkette zu verzichten. Gerade in der Elfenbeinküste stammt häufig für Kinder hergestellte Schokolade aus von Kinderhand geerntetem Kakao. Was hindert diese Unternehmen daran fairen Kakao zu verarbeiten – geringere Margen, Umsatzrückgänge, sinkende Akzeptanz bei Verbrauchern? Unsere Erfahrungen zeigen das Gegenteil.  
  Seit nunmehr zwei Jahren betreiben wir das Onlineportal  Fair Einkaufen , einer Plattform für fair gehandelte Spezialitäten aus rein biologischem Anbau. Im Sortiment von Fair Einkaufen findet sich   Fairtrade Schokolade   aus Lateinamerika,   Weine   aus Südafrika und Chile,  Kaffee  aus Äthiopien und   Tee  aus Südostasien . Das Besondere dabei: Alle Spezialitäten werden vor der Aufnahme ins Sortiment von uns selbst getestet und bewertet. Dadurch wird ein besonderes Geschmackserlebnis gewährleistet, ganz im Sinne des Fairen Genusses. Unser Antrieb liegt auf der Hand: „Warum wir das tun? Nun, uns ist eben nicht egal woher unsere Lebensmittel kommen. Jeder sollte von seiner Arbeit leben können, daher sind für uns faire Löhne, gerechte Bezahlung oder der Verzicht auf Kinderarbeit unabdingbar. Da wir die Natur lieben und erhalten möchten, legen wir zusätzlich Wert auf biologische Anbaumethoden. Und Spaß machen soll das Ganze auch noch - Genuss steht daher ebenfalls an erster Stelle!“ Wir wollen mit unserem Engagement ein stärkeres Bewusstsein für nachhaltiges Konsumverhalten schaffen und gleichzeitig für mehr Transparenz in globalen Wertschöpfungsketten sorgen. Allein darüber zu berichten war uns nicht genug, daher fiel vor zwei Jahren der Startschuss für die Plattform Fair Einkaufen.&amp;nbsp;  
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                            <updated>2016-03-07T12:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Der Faire Handel fördert nachhaltige Konsumentscheidungen</title>
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                                            Nachweislich verändert der Faire Handel unsere Gesellschaft. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland beziehen die Produktionsbedingungen in der Herkunftsländern in ihre Kaufentscheidung mit ein. 
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Studie: Fairtrade-Siegel werden bei Kaufentscheidungen immer relevanter  
  Der Faire Handel trägt nicht nur dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas zu verbessern. Er zielt auch auf ein verändertes Bewusstsein und Verhalten in der deutschen Gesellschaft. Der  Faire Handel  hat bewirkt, dass immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland die Produktionsbedingungen in den Herkunftsländern in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie im Auftrag von TransFair, Engagement Global, Brot für die Welt, Forum Fairer Handel und MISEREOR. Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller nahm die Studie „Verändert der Faire Handel die Gesellschaft?“ zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche entgegen.  
  In der Studie wurde erstmalig wissenschaftlich analysiert,&amp;nbsp;ob und in welchem Maße der Faire Handel in den letzten 15 Jahren die deutsche Gesellschaft beeinflusst und verändert hat. Die Ergebnisse zeigen: In allen untersuchten Bereichen – bei Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und privatem Konsum – gibt es einen Trend hin zu verändertem Bewusstsein und Verhalten. Der Faire Handel hat mit intensiver Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit dazu beigetragen.&amp;nbsp;  
  Bundesminister Müller sagte: &quot;Fair leben, fair einkaufen, fair produzieren. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass wir mit unserem Einkauf in Entwicklungsländern Zukunft schaffen. Am Anfang jeder Tasse Kaffee, jeder Schokolade oder Kleidungsstücks arbeiten Menschen auf Plantagen, im Baumwollfeld oder an Nähmaschinen. Immer mehr Menschen in Deutschland leben und kaufen fair und leisten damit ihren Beitrag, dass es am Anfang der Produktionskette bei Löhnen, Arbeitsbedingungen und beim Umweltschutz nachhaltig und gerecht zugeht. Wir leben in EINER Welt und jeder trägt dafür Verantwortung. Hier können wir einen ganz praktischen Beitrag leisten, Globalisierung gerecht zu gestalten – gegen eine Ausbeutung von Menschen und Ressourcen für einen Konsum, der für Entwicklung und Wachstum in den Entwicklungsländern sorgt.“  
   Studie belegt Wirksamkeit des Fairen Handels   
  Die wohl sichtbarste Veränderung&amp;nbsp;ist die deutlich vergrößerte Palette und Verfügbarkeit fair gehandelter Produkte. Diese sind heute nicht nur in Weltläden, sondern auch in fast jedem Supermarkt, vielen Fachgeschäften sowie in der Gastronomie erhältlich. Somit können Verbraucherinnen und Verbraucher über einen nachhaltigen Konsum Politik mit dem Einkaufswagen betreiben. Auf politischer Ebene werden Einkaufspraktiken unter dem Stichwort faire Beschaffung diskutiert, in der Wirtschaft wird der Faire Handel im Rahmen der Unternehmensverantwortung und des Rohstoffbezugs bedeutender. Als größter Erfolgsfaktor des Fairen Handels hat sich laut Studie das Konzept selbst erwiesen: Der Faire Handel macht komplexe globale Problemzusammenhänge verständlich und liefert konkrete Lösungsansätze.  
   Nach wie vor großes Veränderungspotential   
  Die Studie&amp;nbsp;zeigt aber auch Grenzen des Fairen Handels auf und bescheinigt ihm weiterhin ein großes Potential für gesellschaftliche Veränderungen. „Fairer Handel soll nicht nur Vorbildfunktion haben, sondern die Regel sein. Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel die Prinzipien des Fairen Handels flächendeckend umzusetzen, unfaire Handelspraktiken zu beseitigen, und Menschenrechte entlang der Lieferketten durchzusetzen, bleiben eine Herausforderung“, erklärt Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair. Vor allem auf dem politischen Parkett – auf nationaler wie internationaler Ebene- sollten die Themen „Gerechterer Welthandel“, „Nachhaltigere Entwicklung“ und „ Nachhaltigerer Konsum “ stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. „Die faire öffentliche Beschaffung gewinnt an Bedeutung und ist ein konkreter Beitrag vieler Kommunen und Verwaltungen zur Umsetzung des Ziels zwölf der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zum Themenfeld „Nachhaltige Konsum - und Produktionsmuster“. Dieses Bewusstsein für die globale nachhaltige Entwicklung ist aber noch lange nicht bei allen Beschaffungsstellen angekommen“, sagt Dr. Jens Kreuter, Geschäftsführer von Engagement Global. Trotz einer wachsenden Unterstützung des Fairen Handels durch die Politik, hat es im Untersuchungszeitraum laut der Studie keine substanziellen Veränderungen der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen gegeben, wie sie von der Fair-Handels-Bewegung angestrebt werden. „Der Faire Handel muss den gesellschaftlichen Schulterschluss mit gleichgesinnten zivilgesellschaftlichen Akteuren verstärken, um die politische Forderung der Bewegung nach einem gerechteren Welthandel voranzubringen“, so Andrea Fütterer, Vorstandsvorsitzende des Forum Fairer Handel.  
  Quelle: TransFair e.V.  
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                            <updated>2016-01-22T10:45:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Die Heimat des Kaffees - hier gedeiht er noch als Wildpflanze</title>
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                                            Jeder Deutsche kennt und schätzt guten Kaffee. Seine ursprüngliche Heimat ist jedoch den wenigsten bekannt. Und doch gibt es diesen Ursprung noch in seiner natürlichen Art. In den Hochebenen von Kaffa, einer südlichen Provinz Äthiopiens, wächst auch heute noch wilder Kaffee in...
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                    Der Ursprung der Kaffeebohne liegt in der äthiopischen Region Kaffa    
  Einer bitterarmen Provinz in Äthiopien verdankt die Welt ihr liebstes Heißgetränk: In  Kaffa  ist Kaffee seit jeher als Wildpflanze heimisch. Nun spielen die urwüchsigen Kaffeebäume eine Schlüsselrolle bei der Rettung des bedrohten äthiopischen Regenwaldes. Es ist kaum zu glauben dass noch Mitte des vergangenen Jahrhunderts vierzig Prozent von Äthiopien mit Wäldern bedeckt waren. Doch eine rasant wachsende Bevölkerung und deren Holzbedarf sowie die zunehmende Kultivierung von Flächen durch eine oft ineffiziente Landwirtschaft haben den Waldbestand bis heute auf mickrige drei Prozent zusammenschrumpfen lassen. Weite Teile des gebirgigen Landes sind inzwischen versteppt, der Grundwasserspiegel sinkt stetig. Nur in Kaffa ist die Welt der Regenwälder noch halbwegs in Ordnung. Vielleicht auch, weil das Gebiet als entlegen, rückständig und arm gilt. Straßen sind nach wie vor Mangelware. Das Einzige was es hier immer in Hülle und Fülle gab, waren wilde Kaffeebäume. Sie haben die Kultur der Bevölkerung seit Jahrhunderten geprägt. Kaffee ist das Lebenselixier der Menschen. Alle trinken ihn, sogar schon im Kindesalter. Und nun erhöht der     Wildkaffee     die Chancen, den bedrohten Wald nachhaltig zu retten und die wirtschaftliche Entwicklung der ganzen Region anzukurbeln. Seit sich nämlich mit der koffeinhaltigen Delikatesse aus Äthiopiens Wäldern in Europa Absatzmärkte finden, lohnt sich der Naturschutz auch für die Einheimischen. Statt den Regenwald zu roden, verdienen immer mehr Kaffeebauern ihren Unterhalt mit Kaffee. In guten Jahren können sie sogar einen Teil der Einkünfte zurücklegen und für größere Investitionen sparen.&amp;nbsp;  
  Nachhaltige Entwicklung zum Schutz des letzten Wildkaffees  
  Coffea arabica gehört zu den wenigen wichtigen Welthandelsprodukten, die noch als Wildpflanzen in ihrer Heimat vorkommen. Und das in einer ungeheuren genetischen Vielfalt. Mehr als 5.000 Arabica-Varianten haben Wissenschaftler in den äthiopischen Nebelwäldern nachgewiesen, im gesamten Rest der Welt sind es dagegen nur ein paar Dutzend. Äthiopischer Wildkaffee ist damit nicht nur bedeutend vielfältiger als Plantagenkaffee, sondern auch robuster und widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten. Um den Wildkaffee nachhaltig zu schützen braucht es intelligente Lösungsansätze - wie etwa jenen eines Biosphärenreservats. In diesem Reservat sind lediglich zehn Prozent der Gesamtfläche als Kernzone ausgewiesen. Sie dürfen nur mit einer Genehmigung betreten werden. In den großen Pufferzonen des Reservats hingegen können die Bauern Kaffee zu festgelegten Zeiten ernten. Der Wald wird davon nicht in Mitleidenschaft gezogen, vorausgesetzt jeder hält sich an die Rahmenbedingungen. Die Rettung des Waldes erfordert jedoch noch mehr Maßnahmen. So sind etwa in den vergangenen Jahren 11.000 energiesparende Öfen verteilt worden. Die Öfen, in denen auch Kleinholz und Gartenabfälle verfeuert werden können produzieren weniger CO2 und Rauch als die einfachen Feuerstellen aus Feldsteinen. Dadurch wurde der Holzbedarf massiv gesenkt. Als zusätzliche Einnahmequelle für die Region wird außerdem der Aufbau eines sanften Tourismus geplant. Im Biosphärenreservat werden rund um das Thema Kaffee Wanderpfade, Campingplätze und ein Besucherzentrum errichtet. Die Regierung lässt aktuell sogar ein Kaffeemuseum bauen. All das trägt ganz entscheidend zu einer nachhaltigen Entwicklung der Region bei, welche durch den Fairen Handel zusätzlich unterstützt wird.  
  Zahlen, Daten und Fakten zum Kaffee Weltmarkt  
  Hier noch ein paar Zahlen, die die Bedeutung des Kaffees für die Menschheit illustrieren: Jeden Tag werden rund 150 Millionen Dollar für den Koffeinkick einer Tasse Kaffee ausgegeben, das jährliche Marktvolumen bewegt sich derzeit bei 60 Milliarden Dollar. Die durchschnittliche Menge Rohkaffee, die auf den weltweit 10 Millionen Hektar Anbaufläche pro Jahr geerntet wird, beträgt 130 Millionen Säcke à 60 Kilo. Insgesamt sind etwa 25 Millionen Menschen mit dem Anbau und der Verarbeitung von Kaffee beschäftigt - nicht schlecht für ein Produkt, das wohl nur sehr subjektiv zum Überleben nötig ist. Leider liegt der Anteil an  fairem Kaffee  aktuell nur bei ca. 4% am Gesamthandel. Hier besteht also noch Aufholbedarf.  
  Nun, haben wir euch neugierig gemacht auf echten Wildkaffee aus Äthiopien? Hier findet ihr unsere wilden Kaffeesorten, auch als  kompostierbare Kaffeekapsel . Erlebe die aromatische Vielfalt&amp;nbsp;  fair gehandelten Kaffees  !  
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                            <updated>2015-10-18T20:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Messe Fair-Cycle setzt ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit</title>
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                                            Die Deutschen sind Recycling-Meister – aber jetzt kommt Upcycling! Wir sortieren nahezu jeden Tag Verpackungen aus Dingen des täglichen Gebrauchs und entsorgen die Wertstoffe in die verschiedensten Container. Dabei sind viele Materialien zu schade um sie wegzuwerfen oder „nur“...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Messe für fairen Konsum und nachhaltiges Design in München  
   Unter der Devise  From Trash to Treasure!  zeigen bekannte Upcycling-Label und kreative Existenzgründer ihre ansprechenden Design-Unikate. Ob Zement- oder Fischfuttersack, Kronkorken, Stoffrest, Fahrrad- oder Feuerwehrschlauch, Dosenclip – die Designer werten Reststoffe und scheinbaren „Müll“ zu Kunstobjekten und Gebrauchsgegenständen auf.  Mit dem Schwerpunkt „ Upcycling “ setzt die Messe ein Zeichen gegen Massenkonsum und Ressourcenverschwendung. Weg von der Wegwerfgesellschaft – hin zu einem bewussten Umgang mit den begrenzten Ressourcen Wasser, Luft, Boden, Rohstoffe – und – Menschen!   
           
   Livemusik, Upcycling Modenschau und fair produzierte Waren mit Sinn für Design   
   Eingeladen sind Endverbraucherinnen und Endverbraucher aller Altersgruppen und Nationalitäten, sowie Organisationen, Institutionen und die Wirtschaft.&amp;nbsp;  Die Reithalle, eine alte Industriehalle mit Charakter mitten in München, zeigt sich als optimaler Ort für die Veranstaltung. Auf 1200 Quadratmetern Fläche bietet sie Raum für Verkaufs- und Informationsstände, Upcycling-Workshops für Groß und Klein oder einfach für eine genussvolle Bio-Pause zwischendurch.&amp;nbsp;   
  Präsentiert werden Upcycling-Design, fair Produziertes und Ökologisches für Individualisten mit Sinn für Design, Lebensfreude und Genuss. Upcycling-Künstler aus aller Welt bereichern das Rahmenprogramm mit ihren Kreativ-Werken.&amp;nbsp; Die Highlights sind u.a. Livemusik, eine trendige Upcycling Modenschau und Vorführungen von traditionellem Handwerk.   Geöffnet ist die Messe am   Wochenende, 17. und 18.5.2014.   
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                            <updated>2015-09-27T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Fairtrade 2013 weiter auf Wachstumskurs</title>
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                                            Fair gehandelte Produkte haben auch 2013 einen deutlichen Umsatzzuwachs zu verzeichnen. Aktuelle Zahlen weisen ein Umsatzwachstum von 22% im Vergleich zum Vorjahr aus. Wachstumstreiber ist weiterhin das bekannteste Produkt aus Fairem Handel - der Kaffee. Allein fair gehandelte...
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 
   Deutlicher Umsatzzuwachs bei fair gehandelten Produkten im Vergleich zum Vorjahr   
   Wie ganz aktuelle Daten des statistischen Bundesamtes zeigen, ist der Wachstumstrend bei fair gehandelten Produkten weiterhin ungebrochen. Wie in den letzten Jahren lag das Umsatzwachstum auch 2013 bei sehr erfreulichen 22 Prozent und überstieg erstmals die Marke von 600 Millionen Euro. Hauptverantwortlich für dieses tolle Ergebnis ist das Fairtrade Produkt Nummer eins - der  Kaffee .&amp;nbsp;        
  &amp;nbsp;  
     
  &amp;nbsp;  
  Knapp 45 Prozent des Gesamtumsatzes, 290 Millionen Euro konnte mit dem Verkauf von fair gehandeltem Kaffee umgesetzt werden. Ebenso starke Wachstumstreiber sind Blumen, Textilien, Südfrüchte, Eiscreme und Süßwaren. Sehr erfreulich für uns selbst, sind die ebenfalls positiven Zahlen der Warengruppen Wein, Schokolade und Tee. Während der Absatz von  fair gehandeltem Tee  lediglich leicht von 8 Millionen Euro auf 8,14 Mio gestiegen ist, konnten Wein (2,76 Mio 2012 auf 3,64 Mio 2013) und Schokolade (14,72 Mio 2012 auf 18,81 Mio 2013) deutlich kräftiger zulegen. Wir hoffen sehr, dass sich dieser positive Trend weiter fortsetzt.   
  Ein Blick hinter die Kulissen von Produkten aus Fairem Handel  
  Wünschenswert wäre vor allem eine höhere Transparenz, die zu einem bewussteren Einkauf beitragen kann. Genau diese Transparenz versuchen wir bei Fair Einkaufen mit unseren Hintergrundberichten zu Herstellern und Produkten bereitzustellen. Viele unserer Kunden honorieren diese Berichterstattung und geben uns regelmäßig sehr positives Feedback, was uns an diesem Konzept festhalten lässt. Der Einzug vieler Fairtrade-Produkte in Regale von Discountern und Einzelhändlern sehen wir dagegen sehr kritisch. Gerade Discounter verzerren mit ihrer Niedrigpreis-Strategie die Idee des Fairen Handels und führen diese ad absurdum.  Faire Entlohnung  und Preisdumping könnten gegensätzlicher nicht sein. Daher wünschen wir uns zwar einen weiter steigenden Anteil an Fairtrade-Produkten, hoffen jedoch sehr, dass der Faire Handel weiterhin den Menschen zu Gute kommt, die ihn am dringendsten benötigen.  
  &amp;nbsp;  
 
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                ]]>
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                            <updated>2015-07-04T16:15:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Top 10 Fair Trade Herstellerländer</title>
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                                            Woher stammen unsere fair gehandelten Produkte? Welche Länder sind die Top-Zulieferer für den Fairen Handel in Deutschland? Die Fair-Trade-Weltkarte zeigt den Weg vom Anbaugebiet bis in unsere Küche und gibt Aufschluss über die Herkunft der Rohstoffe in unseren fairen Speziali...
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                   Woher stammen unsere fair gehandelten Produkte?   
  Nun, eine Antwort auf eben gestellte Frage gibt ein jährlich erscheinender Report der Organisation Fair Trade International. Im Bericht aus 2012 wurde ermittelt, dass weltweit etwa 1,24 Millionen Menschen im Bereich Fair Trade beschäftigt sind. Darin enthalten sind sowohl Kleinbauern als auch Arbeiter auf Plantagen von Vertragsanbauorganisationen. Davon waren knapp 60 Prozent in der Region Afrika und Mittlerer Osten beschäftigt. Auf die Region Lateinamerika und Karibik entfallen 24 Prozent, auf Asien und Ozeanien lediglich 17 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit so gut wie keine Veränderung.&amp;nbsp;&amp;nbsp;  
  Von den 66 Ländern, in denen es Fair-Trade-zertifizierte Organisationen gibt, ist Tansania das Land mit den meisten Mitgliedern in Kleinbauernorganisationen und Indien das Land mit den meisten abhängig Beschäftigten. Betrachtet man die Anzahl der Kleinbauern und Arbeiter in den verschiedenen Produzentenländern, liegt Kenia an der Spitze. 14 Prozent aller Kleinbauern und Arbeiter sind in diesem Land beschäftigt.&amp;nbsp;  
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  Hält man sich die Entwicklung des Fair Trade Marktes vor Augen, welcher seit Jahren immens starkes Wachstum verzeichnet, verwundert es nicht, dass auch die weltweiten Warenströme an Volumen zunehmen. Innerhalb der letzten vier Jahre hat sich das Volumen an fair gehandelten Produkten nahezu verdoppelt. Ebenso wächst die Anzahl der Produzenten, vor allem in Afrika und dem mittleren Osten. Die stärksten Wachstumstreiber sind hier  Kakao-Produzenten  in der Elfenbeinküste, sowie zertifizierte Zucker-Hersteller auf Mauritius. Die Fair-Trade Supply Chains haben mit den großen Handelswegen auf unserem Planeten also wenig zu tun. Hauptsächlich verbinden sie stark landwirtschaftlich geprägte Regionen mit den Industriestaaten. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich diese Entwicklung verschiebt, wenn auch Industrieprodukte zu fairen Bedingungen hergestellt werden. Ich zumindest bin schon gespannt auf den ersten fairen Computer - dessen Zertifizierung wird sicherlich nicht ganz einfach.  
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                            <updated>2015-06-13T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Der Faire Handel wächst 2014 um sagenhafte 26 Prozent in Deutschland</title>
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                                            Der Faire Handel ist nicht zu bremsen. Im vergangenen Jahr verzeichneten die Verkäufe Fairtrade-zertifizierter Produkte das stärkste absolute Wachstum seit Bestehen des Siegels: Insgesamt 827 Mio. Euro gaben Verbraucher und Verbraucherinnen 2014 für Fairtrade-Waren aus, 173 Mi...
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                  Der Faire Handel setzt seine Erfolgsgeschichte weiter fort  
 Der Faire Handel wächst unaufhaltsam in Deutschland. Im letzten Jahr konnten die Verkäufe Fairtrade-zertifizierter Produkte das stärkste absolute Wachstum seit Bestehen des Siegels erzielen: Insgesamt  827 Mio . Euro &amp;nbsp;gaben die Deutschen im letzten Jahr für fair gehandelte Produkte aus, und damit&amp;nbsp; 173 Mio. mehr als im Vorjahr . Ein Plus von 26 Prozent. Der deutsche Fairtrade-Markt entwickelt sich sehr dynamisch. Die absatzstärksten Produkte  Kaffee , Bananen, Blumen und  Kakao  legen weiter kräftig zu. Die Produzenten­organisationen erhalten neben einem stabilen Mindestpreis eine zusätzliche Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte. Sie stieg durch die Verkäufe auf dem deutschen Markt um 30 Prozent auf 12,3 Mio. Euro. &amp;nbsp; 
   Die umsatzstärksten Produkte:&amp;nbsp; Kaffee , Bananen, Blumen,&amp;nbsp; Kakao    
 Der Gesamtabsatz von Fairtrade-Produkten stieg um 44 Prozent auf über 102.990 Tonnen. Kaffee, nach wie vor das Fairtrade-Produkt Nummer eins, legte um 18 Prozent auf 13.020 Tonnen zu. Der Marktanteil liegt bei 2,9 Prozent. Auch zu Fairtrade-Bananen griffen Verbraucher vermehrt: Der Absatz stieg um 62 Prozent auf rund 51.180 Tonnen. Damit tragen gut acht Prozent aller in Deutschland verkauften Bananen das Fairtrade-Siegel. Insgesamt 7.590 Tonnen Fairtrade-Kakao wurden eingesetzt, eine Versechsfachung gegenüber 2013. Dies ist vor allem auf die Einführung des Rohstoffprogramms für Kakao zurückzuführen. Mit knapp 336 Millionen verkauften Stielen und einem Marktanteil von 25 Prozent bleibt Deutschland größter Markt für Fairtrade-Rosen. Positiv entwickelten sich auch weitere Produktbereiche, darunter Honig, Baumwollprodukte oder Softdrinks. Ebenfalls erwähnenswert:&amp;nbsp;79 Prozent der Fairtrade-Lebensmittel trugen im vergangenen Jahr auch ein Bio-Siegel. Besonders für uns von Fair Einkaufen ein wichtiger Wert, da wir nicht nur auf Faire Standards, sondern auch auf biologische Anbaumethoden setzen.&amp;nbsp; 
   Zehn Euro pro Kopf   
 Die Bekanntheit von Fairtrade wächst. 83 Prozent kennen das  Siegel  und 95 Prozent der Käufer vertrauen ihm. Dies ergab eine aktuelle GlobeScan-Studie. Dank der guten Verfügbarkeit und Vielfalt stiegen die Pro-Kopf-Ausgaben auf zehn Euro pro Jahr. Aber auch hier besteht noch Potenzial: In Großbritannien und der Schweiz geben die Verbraucher etwa viermal so viel für Fairtrade-Waren aus. 
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   30 Prozent mehr Prämie – Investition in starke Organisationen   
 12,3 Mio. Euro Prämie, 30 Prozent mehr als 2013, erwirtschafteten die Produzentenorganisationen durch die Absätze auf dem deutschen Markt. Die  Fairtrade-Prämie  erhalten sie zusätzlich zum Verkaufspreis. So lagen die Einnahmen für Kaffeekooperativen 2014 beispielsweise bei rund 60 Mio. Euro, darin enthalten fünf Mio. Euro Prämien. Die Produzenten entscheiden eigenständig, welche Projekte sie damit umsetzen: Qualitäts- und Produktivitäts­steigerung, Gesundheitsvorsorge, Fortbildungen oder Stipendien werden mit den Geldern finanziert. Eine aktuelle Studie des National Ressource Institute der Greenwitch University bestätigt, dass Kaffee-Kooperativen durch die Fairtrade-Zertifizierung ihre Managementfähigkeit und Verhandlungsposition verbessern konnten. Strukturelle Veränderungen entstehen nicht einfach durch mehr Einkommen für die Kleinbauern, sondern durch eine Vielzahl von Faktoren. Die Studie empfiehlt, mehr in Kooperationen und Beratung vor Ort zu intensivieren, um die positive Wirkung von Fairtrade über die zertifizierten Organisationen hinaus zu verstärken.&amp;nbsp; 
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   Fairtrade bleibt in Bewegung – Standard-Entwicklung und -Erweiterung   
 Die Fairtrade-Standards – das Regelwerk, auf dem das Fairtrade-Siegel beruht – werden regelmäßig überprüft&amp;nbsp; und weiterentwickelt. In enger Kooperation mit TransFair entwickelt Fairtrade International derzeit einen Textilstandard, um die verschiedenen Schritte der komplexen Lieferkette abzudecken. Eine öffentliche Konsultation wurde vor wenigen Tagen abgeschlossen. Bis Ende des Jahres soll der Standard vorliegen. Auch der Standard für Händler wurde überarbeitet. In ihm wird geregelt, welche Pflichten Käufer und Weiterverarbeiter von Fairtrade-Rohstoffen erfüllen müssen. Es bleibt also spannend im Fairen Handel - wir hoffen sehr diese Erfolgsgeschichte schreitet in dieser Form weiter voran! 
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            <title type="text">Erfahre mehr über den Fairen Handel bei unseren Partnern</title>
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                                            Wir von Fair Einkaufen möchten euch an dieser Stelle einige interessante und lesenswerte Links präsentieren. Passend zum Portal von Fair Einkaufen drehen sich die Inhalte von allen empfohlenen Links um den Fairen Handel, sowie den nachhaltigen Konsum. Schaut doch mal bei unser...
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                  Wertvolle Adressen mit einer Vielzahl an Informationen zum Fairen Handel  
  Wir von Fair Einkaufen möchten euch an dieser Stelle einige interessante und lesenswerte Links präsentieren. Passend zum Portal von Fair Einkaufen drehen sich die Inhalte von allen empfohlenen Links um den Fairen Handel, sowie den nachhaltigen Konsum. Schaut doch mal bei unseren Partnern vorbei, wenn ihr ein wenig Zeit und Interesse dafür habt.  
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  Fairtrade Deutschland  
  Die offizielle Seite von Fairtrade Deutschland liefert alle wissenswerten Informationen rund um das Thema Fairen Handel. Fairtrade Produkte und Unternehmen werden vorgestellt, ebenso wie das Zertifizierungssystem von TransFair. Hier erfahrt ihr alles über die gemeinnützige Arbeit des Vereins TransFair und über deren Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern.  
 
 
 
 
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  Ratgeber Fair einkaufen - aber wie  
  Zum bekannten Ratgeber &quot;Fair einkaufen - aber wie&quot;, erschienen im Verlag Brandes + Apsel, gibt es auch den Blog „faireinkaufenaberwie.blogspot.de“.&amp;nbsp;   Hier   &amp;nbsp;erhält man aktuelle Infos rund um den Fairen Handel, Fairen Tourismus, Faire Mode, Faire Elektronik, Faire Geldanlagen und Nachhaltigkeit. Nicht vergessen werden die Lebensbedingungen von Tieren, die oftmals ebenso wenig fair sind. Mit dieser Art der Berichterstattung möchte der Blog einen Beitrag für eine andere Welt leisten.  
 
 
 
 
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  Utopia  
  Utopia ist das führende Portal und die größte Community rund um das Thema nachhaltige Entwicklung. In diesem Portal findet ihr viele interessante Neuigkeiten über nachhaltigen Konsum, Unternehmensprofile die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen und sogar Kaufberatugen, wie jeder zu einem nachhaltigeren Konsum beitragen kann.  
 
 
 
 
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  Öko-fair Portal  
  Das Portal Öko-fair bietet eine große Sammlung an Hintergrundinformationen rund um soziale und ökologische Nachhaltigkeit in den verschiedenen Bereichen des Alltags. Darüberhinaus findet ihr auch ein umfassendes Branchenbuch mit einer Vielzahl an Einträgen von Unternehmen, die ökologischen und Fairen Handel betreiben.  
 
 
 
 
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  Blog Fairer Handel Aktuell  
  Auf diesem lesenswerten Blog Fairer Handel Aktuell gibts stets interessante Neuigkeiten sowie allgemeine Informationen zum Fairen Handel. Hier findet ihr eine gute Übersicht an Fairtrade Produkten, Fairtrade Unternehmen, sowie Organisationen, die sich für den Fairen Handel engagieren.  
 
 
 
 
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   my dress codes   
   Obwohl fair gehandelte Lebensmittel den größten Anteil am Fairen Handel haben, bietet dieser noch weit mehr. Ein Beispiel ist Faire Kleidung. Eine ganze Reihe toller Onlineshops hierzu finden sich bereits im Web. Hier findet ihr eine Übersicht der besten Shops:&amp;nbsp;    Faire Kleidung kaufen    &amp;nbsp;   
 
 
 
 
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  Reciclage  
  Einen weiteren Shop im Fairen Handel, den wir euch empfehlen können, nennt sich    Reciclage   . Dieser hat sich spezialisiert auf Recycling- und Upcycling-Taschen, Wohnaccessoires und Geschenke aus recycletem Material. Eine tolle Kombination aus modernem Design und traditionellem Kunsthandwerk.       
 
 
 
 
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                            <updated>2015-03-17T14:00:00+01:00</updated>
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