Welchen Mehrwert bietet Fairtrade für ihr Unternehmen?

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Gerechtes Handeln und ein fairer Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern ist Teil ihrer Unternehmenskultur? Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung haben einen großen Stellenwert in ihrem Unternehmen? Dann liegen Sie voll im Trend, denn die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher machen ihre Kaufentscheidungen längst nicht mehr ausschließlich von individuellen Faktoren abhängig, sondern beziehen genau diese Aspekte in ihre Wahl mit ein. Hieraus entsteht ein gesteigertes Bewusstsein für die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten am Anfang der Lieferkette.

Mehr Transparenz

Um dem Bedürfnis der Konsumenten nach bewussten Kaufentscheidungen nachkommen zu können und die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens zu sichern, werden glaubwürdiges soziales Engagement und die Integration von Nachhaltigkeit in die Wertschöpfungskette immer wichtiger. 97 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher geben an, dass Unternehmen zur Steigerung ihrer persönlichen Lebensqualität beitragen können, indem sie auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen achten und ihre Mitarbeiter fair behandeln, oder – wie 95 Prozent sagen – ihre Zulieferer und Produktionsstätten stärker kontrollieren und auf die Einhaltung von Arbeitsstandards achten.

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An dieser Stelle greift Fairtrade als wichtiger Baustein der CSR-Strategie Ihres Unternehmens. Denn 88 Prozent der Konsumenten definieren ethischen Konsum als den Kauf von Produkten aus fairem Handel und 77 Prozent der Befragten geben an, dass Gütesiegel wie Bio- oder Fairtrade-Siegel ihnen die Kaufentscheidung vereinfachen. Profitieren Sie von der hohen Bekanntheit und Glaubwürdigkeit des Fairtrade-Siegels: 80 Prozent der deutschen Verbraucher kennen es, 95 Prozent der Käufer schenken ihm ihr Vertrauen.

Mehr Vertrauen

Stiftung Warentest bestätigte Fairtrade eine hohe Glaubwürdigkeit. In der test-Ausgabe vom Mai 2016 bewertete die deutsche Verbraucherorganisation verschiedene „Nachhaltigkeitssiegel“. Drei Standards schnitten besonders positiv ab: darunter Fairtrade. Das Testfazit bescheinigt dem Fairtrade-Siegel eine hohe Aussagekraft. In ihrem Fazit schreibt die Stiftung Warentest, Fairtrade weise sehr starke übergreifende Standard-Kriterien auf. Besonders positiv bewertete die StiWa die stabilen Mindestpreise für Rohwaren und zusätzliche Prämien, die gute Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung, die guten Kontrollmechanismen sowie vielfältige Wirkungsanalysen.

Steigende Nachfrage

Die Bereitschaft der Konsumenten, Fairtrade-Produkte zu erwerben, die etwas mehr kosten dürfen, spiegelt sich auch in den Fairtrade-Umsatzzahlen wider, die seit zwölf Jahren zweistellig wachsen: Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Fairtrade-Produkte im Wert von 978 Millionen Euro verkauft – ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtabsatz über alle Produkte hinweg stieg um 29 Prozent gegenüber 2014. Durch diese Verkäufe konnten zusätzlich zu den Verkaufspreisen für die Rohstoffe Fairtrade-Prämien in Höhe von 16 Millionen Euro für die Produzentenorganisationen im Süden generiert werden. Die Prämiengelder werden von den Produzenten in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur oder Umweltprojekte investiert.

Setzen Sie ein faires Zeichen

Tragen Sie ihre Unternehmenskultur nach außen und zeigen Sie Mitarbeitern und Geschäftspartnern ihr soziales Engagement durch den bewussten Umstieg auf Fairtrade Produkte. Tragen Sie mit jeder Tasse Kaffee oder jedem Kundengeschenk dazu bei, dass sich Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbauern in den benachteiligten Ländern des Südens verbessern.

Wie machen das andere Unternehmen? 

Ein tolles Beispiel stammt von der Deutschen Bahn, die seit April 2017 in allen ICE- und IC-Zügen nur noch fair gehandelten Kaffee serviert. Auch die übrigen Heißgetränke wurden auf fair gehandelte Rohstoffe umgestellt. Damit verpflichtet sich die DB zu einem ethisch vertretbarem Handel und wird einer der größten Abnehmer von Fairtrade Kaffee in Deutschland. Allein im Jahr 2016 wurden an Bord der Fernverkehrszüge 174 Tonnen Kaffee verbraucht, was etwa 10 Millionen Tassen entspricht. "Es ist uns wichtig, dass wir als einer der größten Kaffeeabnehmer Deutschlands auch soziale Standards setzen und damit unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden", erklärt Verena Händel, Leiterin Produktmanagement Bordgastronomie von DB Fernverkehr. "Unsere Kunden können so Premiumkaffee genießen und gleichzeitig etwas Gutes für die Kaffbauern in den Anbauregionen tun."

Lesen Sie zudem in unserem Best Practice über Erfahrungen aus erster Hand. Darin berichtet die Josef Witt GmbH aus Weiden über ihren Umstieg auf Fairtrade Produkte in der Kantine, sowie bei Kunden- und Mitarbeitergeschenken.

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Quelle: TransFair, 2017.

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Gerechtes Handeln und ein fairer Umgang mit Geschäftspartnern und Mitarbeitern ist Teil ihrer Unternehmenskultur? Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung haben einen großen Stellenwert in ihrem Unternehmen? Dann liegen Sie voll im Trend, denn die deutschen Verbraucherinnen und Verbraucher machen ihre Kaufentscheidungen längst nicht mehr ausschließlich von individuellen Faktoren abhängig, sondern beziehen genau diese Aspekte in ihre Wahl mit ein. Hieraus entsteht ein gesteigertes Bewusstsein für die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten am Anfang der Lieferkette.

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Um dem Bedürfnis der Konsumenten nach bewussten Kaufentscheidungen nachkommen zu können und die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens zu sichern, werden glaubwürdiges soziales Engagement und die Integration von Nachhaltigkeit in die Wertschöpfungskette immer wichtiger. 97 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher geben an, dass Unternehmen zur Steigerung ihrer persönlichen Lebensqualität beitragen können, indem sie auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen achten und ihre Mitarbeiter fair behandeln, oder – wie 95 Prozent sagen – ihre Zulieferer und Produktionsstätten stärker kontrollieren und auf die Einhaltung von Arbeitsstandards achten.

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An dieser Stelle greift Fairtrade als wichtiger Baustein der CSR-Strategie Ihres Unternehmens. Denn 88 Prozent der Konsumenten definieren ethischen Konsum als den Kauf von Produkten aus fairem Handel und 77 Prozent der Befragten geben an, dass Gütesiegel wie Bio- oder Fairtrade-Siegel ihnen die Kaufentscheidung vereinfachen. Profitieren Sie von der hohen Bekanntheit und Glaubwürdigkeit des Fairtrade-Siegels: 80 Prozent der deutschen Verbraucher kennen es, 95 Prozent der Käufer schenken ihm ihr Vertrauen.

Mehr Vertrauen

Stiftung Warentest bestätigte Fairtrade eine hohe Glaubwürdigkeit. In der test-Ausgabe vom Mai 2016 bewertete die deutsche Verbraucherorganisation verschiedene „Nachhaltigkeitssiegel“. Drei Standards schnitten besonders positiv ab: darunter Fairtrade. Das Testfazit bescheinigt dem Fairtrade-Siegel eine hohe Aussagekraft. In ihrem Fazit schreibt die Stiftung Warentest, Fairtrade weise sehr starke übergreifende Standard-Kriterien auf. Besonders positiv bewertete die StiWa die stabilen Mindestpreise für Rohwaren und zusätzliche Prämien, die gute Rückverfolgbarkeit bis zum Ursprung, die guten Kontrollmechanismen sowie vielfältige Wirkungsanalysen.

Steigende Nachfrage

Die Bereitschaft der Konsumenten, Fairtrade-Produkte zu erwerben, die etwas mehr kosten dürfen, spiegelt sich auch in den Fairtrade-Umsatzzahlen wider, die seit zwölf Jahren zweistellig wachsen: Im Jahr 2015 wurden in Deutschland Fairtrade-Produkte im Wert von 978 Millionen Euro verkauft – ein Plus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gesamtabsatz über alle Produkte hinweg stieg um 29 Prozent gegenüber 2014. Durch diese Verkäufe konnten zusätzlich zu den Verkaufspreisen für die Rohstoffe Fairtrade-Prämien in Höhe von 16 Millionen Euro für die Produzentenorganisationen im Süden generiert werden. Die Prämiengelder werden von den Produzenten in Bildung, Gesundheit, Infrastruktur oder Umweltprojekte investiert.

Setzen Sie ein faires Zeichen

Tragen Sie ihre Unternehmenskultur nach außen und zeigen Sie Mitarbeitern und Geschäftspartnern ihr soziales Engagement durch den bewussten Umstieg auf Fairtrade Produkte. Tragen Sie mit jeder Tasse Kaffee oder jedem Kundengeschenk dazu bei, dass sich Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbauern in den benachteiligten Ländern des Südens verbessern.

Wie machen das andere Unternehmen? 

Ein tolles Beispiel stammt von der Deutschen Bahn, die seit April 2017 in allen ICE- und IC-Zügen nur noch fair gehandelten Kaffee serviert. Auch die übrigen Heißgetränke wurden auf fair gehandelte Rohstoffe umgestellt. Damit verpflichtet sich die DB zu einem ethisch vertretbarem Handel und wird einer der größten Abnehmer von Fairtrade Kaffee in Deutschland. Allein im Jahr 2016 wurden an Bord der Fernverkehrszüge 174 Tonnen Kaffee verbraucht, was etwa 10 Millionen Tassen entspricht. "Es ist uns wichtig, dass wir als einer der größten Kaffeeabnehmer Deutschlands auch soziale Standards setzen und damit unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden", erklärt Verena Händel, Leiterin Produktmanagement Bordgastronomie von DB Fernverkehr. "Unsere Kunden können so Premiumkaffee genießen und gleichzeitig etwas Gutes für die Kaffbauern in den Anbauregionen tun."

Lesen Sie zudem in unserem Best Practice über Erfahrungen aus erster Hand. Darin berichtet die Josef Witt GmbH aus Weiden über ihren Umstieg auf Fairtrade Produkte in der Kantine, sowie bei Kunden- und Mitarbeitergeschenken.

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Quelle: TransFair, 2017.

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