Aus der Heimat der Kartoffel - Bio-Kartoffelchips aus Peru

Ganz ehrlich, kennen Sie blaue Kartoffeln aus dem peruanischen Hochland?

Bereits die Inka bauten diese Kartoffeln an, von denen bis heute mehr als 400 Sorten im peruanischen Hochland auf über 3.500m kultiviert werden. In der Kleinbauernkooperative Agropia werden diese auf kleinen Flächen nach traditionellen, biologischen Methoden angebaut. Die Formen- und Farbenvielfalt der "papas nativas", wie die klassischen Sorten von den Bewohnern der peruanischen Anden genannt werden, ist enorm und reicht von weißen über gelbe, blaue, orangene bis lilafarbene Kartoffeln. Die Vermarktung der Bio-Chips durch den Fairen Handel macht den Anbau für die Kleinbauern wieder rentabel und verringert die zunehmende Landflucht.

Seit 2008 versucht die Kooperative Agropia die Lebensqualität ihrer Mitgliedsfamilien zu verbessern. Dank zusätzlicher Abnahmemengen durch den Fairen Handel können sich immer mehr Familien der Kooperative anschließen. Durch diese gelungene Entwicklung konnte 2016 erstmals eine eigene Verarbeitungs- und Verpackungsanlage beschafft werden. Damit können die Kleinbauernfamilien als Verarbeiter und Exporteur von einer größtmöglichen Wertschöpfung ihrer Kartoffeln profitieren. "Es ist eine Win-Win Situation - für die Bauern sowie für die Natur und deren Biodiversität", so Geschäftsführerin Yanet Giovana Garay Flores.

Aufbruch in den Anden

Der Faire Handel mit roten und blauen Kartoffelchips aus nativen Kartoffelsorten wirkt sich immer deutlicher auf den Lebensalltag der beteiligten Familien aus. Gerade die kleinen Errungenschaften des täglichen Lebens, wie sanitäre Anlagen in den Häusern, werden von vielen besonders geschätzt. Mit Stolz schicken Eltern ihre Kinder auf weiterführende Schulen und nehmen selbst an den vielfältigen Bildungsangeboten Agropias teil, z.B. zu Fragen des biologischen Anbaus, zur Gesundheitsversorgung, zum Naturschutz und der Gleichstellung von Frauen und Männern.

Für die Kartoffelchips der Marke Weltpartner werden ausschließlich traditionelle, peruanische Kartoffelsorten verwendet. Sorten wie die wohlklingende "sumac soncco" (schönes Herz) oder die seltene Varietät "Pumapamaquin" (Pumapfote) kommen zum Einsatz und können so der Natur erhalten bleiben. Auch schaffen sie für die Kleinbauern eine zukunftsweisende Perspektive. Zudem gewährleistet die Naturland Fair Zertifizierung höchste Produktqualität sowie einen ökologischen und damit umweltbewussten Anbau.

Neue Wege im Palmölanbau

Aufgrund zunehmender Probleme im großflächigen Palmölanbau soll ein wichtiges Detail nicht unerwähnt bleiben. Die Kartoffelchips werden mit fair gehandeltem Bio-Palmöl von ecuadorianischen Kleinbauern frittiert. Das Unternehmen Natural Habitats, das den angeschlossenen Kleinbauern zur Seite steht, zeigt auf beeindruckende Weise, wie Palmölproduktion bei gleichzeitiger Erhaltung einer intakten Natur möglich ist. Im Nordwesten Ecuadors, der zu den zehn artenreichsten Regionen weltweit zählt, hat dies eine besondere Bedeutung. Palmen wachsen in Mischkultur auf ehemaligem Brachland, Kleinbauern werden fair bezahlt - ein erfolgreiches und beeindruckendes Gegemodell zum konventionellen Plantagenanbau.

Entdecken Sie jetzt die Vielfalt des Fairen Handels und unterstützen Sie die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse von Kleinbauernfamilien, sowie einen klimaschonenden und ökologischen Anbau. Erleben Sie den Fairen Genuss!

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